Bezirksversammlung Bergedorf

Auszug - Aktuelle Stunde  

 
 
Sitzung der Bezirksversammlung Bergedorf
TOP: Ö 2
Gremium: Bezirksversammlung Bergedorf Beschlussart: (offen)
Datum: Do, 27.11.2014 Status: öffentlich/nichtöffentlich
Zeit: 18:00 - 21:15 Anlass: Sitzung
Raum: Großer Sitzungssaal, 1.Stock
Ort: Wentorfer Straße 38, 21029 Hamburg
 
Protokoll

Herr Dietrich verweist auf eine Studie, die für Nettelnburg einen Verkehrsinfakt prophezeit. Auf der Nettelnburger Straße werde 50% mehr Verkehr erwartet. Die Autos würden schneller als 30 Stundenkilometer fahren, daher entstünden Erschütterungen. Die einzige Chance, den Verkehrsinfarkt zu verhindern bestünde darin, die verkehrliche Anbindung der Autobahn über den Weidensteg zu planen. Eine gute Verkehrsanbindung gehöre zur Stadt dazu.

 

Herr Fleige geht davon aus, dass sich der Verkehrsinfarkt auf niedrigem Niveau bewege, das sei durch die Verkehrszählung belegt. Derzeit 4000 Autos seinen nicht viel für die Nettelnburger Straße.

Die Belastung könne lediglich durch die Stärkung des nicht motorisierten Verkehrs gemindert werden. Wer viele Parkplätze fordert, solle sich nicht über eine steigende Anzahl von Autos wundern.

 

Herr Springborn hält die Zunahme des Verkehrs für gering. Nach Einschätzung der Experten gebe es keine gravierenden Auswirkungen auf den Straßen. Eine Durchfahrtssperre für Nettelnburg werde sich nicht realisieren lassen. Die Nettelnburgerinnen und Nettelnburger wünschen sich gezielte Maßnahmen, die sich kurzfristig umsetzen lassen. Eine Brücke sei aber deutlich zu teuer.

 

Herr Jobs erinnert an die Forderung der LINKEN, weniger Autofahren, und den Öffentlichen Personennahverkehr attraktiver gestalten. Er spricht sich für Tempo 30 und bauliche Maßnahmen aus, um die Anwohnerinnen und Anwohner nicht überzubelasten.

 

Herr Froh hält den Verkehr am Sander Damm für ausgereizt, deshalb müsse ein Verkehrskonzept her. Es sei Fakt, dass es eine Mehrbelastung gebe.

 

Herr Meister will die Bürger vertreten, nicht umerziehen. Wenn die Bürger ein Verkehrskonzept haben wollen, müsse die Politik das akzeptieren. Deshalb könne die Politik die Bürger auch nicht umerziehen zum Radfahren.

 

Herr Kleszcz stellt klar, dass die Bezirksversammlung die Interessen der Bürgerinnen und Bürger vertrete. Fuß- und Radverkehr habe eine große Bedeutung in diesem Areal.

Die von Herrn Dietrich erwähnte Studie belege keinen Verkehrsinfarkt, wohl aber eine Mehrbelastung. Die Bauarbeiten an der A 25 und die Arbeiten am Curslacker-Neuer-Deich haben zu einer Mehrbelastung geführt.

 

Herr Dornquast weist darauf hin, dass ein Fuß- und Radweg am Schleusengraben geplant wird.