Bezirksversammlung Bergedorf

Auszug - Schädlingsbekämpfung im Rieck-Haus Überweisung aus der BV 30.04.2015  

 
 
Sitzung des Kulturausschusses
TOP: Ö 2.1
Gremium: Kulturausschuss Beschlussart: (offen)
Datum: Mo, 01.06.2015 Status: öffentlich/nichtöffentlich
Zeit: 18:00 - 19:40 Anlass: Sitzung
Raum: Kleiner Sitzungssaal, Erdgeschoss
Ort: Wentorfer Straße 38, 21029 Hamburg
20-0341.1 Schädlingsbekämpfung im Rieck-Haus
   
 
Status:öffentlichDrucksache-Art:Antwort
Verfasser:CDU-FraktionAktenzeichen:378.60-02
  Bezüglich:
20-0341
Federführend:Dezernat Steuerung und Service   
 
Protokoll

Herr Trute berichtet, dass die Hamburgische Immobilien Management Gesellschaft mbH (IMPF) zusammen mit Herrn Dr. Noldt und einem externen Institut beschlossen habe, das Monitoring auf ein ganzes Jahr und auf alle Gebäude (auch Scheune, Backhaus und Mühle) auszuweiten, um verlässliche Aussagen über die möglicherweise vorhandenen Schädlingspopulationen in den Gebäuden machen zu können.

 

Auf die Frage von Frau Garbers nach der Behandlungsmethode erwidert Herr Trute, dass sich das Institut hierzu erst nach Abschluss des Monitoring festlegen wolle.

 

Herr Helm bemängelt, dass in der Antwort zur Drucksache kein Zeitrahmen beschrieben sei.

 

Herr Trute erwidert, dass die IMPF r dieses Jahr keine Behandlungsmaßnahmen mehr plane. Im Hinblick auf die Verlängerung des Monitorings werde man wohl erst im Herbst 2016 damit beginnen. Seine Mutmaßung habe aber die IMPF nicht bestätigen wollen.

 

Herr Omniczynskichte verbindliche Aussagen von der IMPF zum Zeitplan erhalten und schlägt vor, dass die Bezirksversammlung einen entsprechenden Beschluss fassen sollte.

 

Auch Frau Michiels-Lein und Herr Walter bemängeln übereinstimmend das Fehlen eines verbindlichen Zeitplans für die Umsetzung der Schädlingsbekämpfung. Bei einem absehbaren Ende des erneuten Monitorings im nächsten Frühjahr sollten spätestens im Herbst 2016 die Behandlungsmaßnahmen durchgeführt werden.

 

Die Mitglieder des Kulturausschusses beschließen einstimmig, der Bezirksversammlung zu berichten und ihr zu empfehlen, die IMPF aufzufordern, mit den Schädlingsbekämpfungsmaßnahmen im Herbst 2016 zu beginnen.

 

Herr Scharnkechte wissen, ob auch Sammlungsobjekte durch Schädlinge gefährdet seien.

 

Frau Dr. Riller antwortet, dass lediglich eine überschaubare Menge gefährdet sein könnte, eine akute Bedrohung des kompletten Objektbestandes sehe sie aber nicht und mit der Behandlung einzelner befallene Sammlungsobjekte könnte jederzeit begonnen werden.