Bezirksversammlung Bergedorf

Auszug - Sachstandsbericht zur Verbesserung der Kinder- und Jugendpsychiatrischen Versorung in Bergedorf  

 
 
Sitzung des Fachausschusses für Soziales, Gesundheit und Integration
TOP: Ö 4
Gremium: Fachausschuss für Soziales, Gesundheit und Integration Beschlussart: (offen)
Datum: Di, 01.09.2015 Status: öffentlich/nichtöffentlich
Zeit: 18:00 - 19:05 Anlass: Sitzung
Raum: Kleiner Sitzungssaal, Erdgeschoss
Ort: Wentorfer Straße 38, 21029 Hamburg
 
Protokoll

Frau Steffen berichtet vom Gespräch mit dem Kinderkrankenhaus Wilhelmstift am 12.08.2015.

 

Im Zuge dessen hat die BGV sich grundsätzlich bereit erklärt, den Vorschlag zur Verbesserung der Kinder- und Jugendpsychiatrischen Versorgung der Region Bergedorf/Billstedt in den Krankenhausbedarfsplan einzubringen. Die Geschäftsführung des Kinderkrankenhauses Wilhelmstift bekräftigte die Bereitschaft zur Verbesserung der Versorgung in der Region Bergedorf-Billstedt beizutragen. 

 

Inzwischen ist aufgrund einer gesetzlichen Änderung die Einrichtung einer Psychologischen Institutsambulanz (PIA) rechtlich glich. Die BGV steht dieser Möglichkeit aufgeschlossen gegenüber.

 

Der Wilhelmstift wird entsprechende Wirtschaftlichkeitsberechnungen anstellen.

 

Dem Bezirksamt hat sich - im Rahmen seiner Möglichkeiten bereit erklärt das Kinderkrankenhaus Wilhelmstift bei der Suche nach Standorten/umen zu unterstützen.   Sollten ggf. in Bergedorf keine geeigneten Räume gefunden werden, wäre auch über eine Ansiedelung im Bereich Billstedt/Mümmelmannsberg nachzudenken.

 

Die fachärztlichen Kriterien für die erforderlichen umlichkeiten wird die ärztliche Leitung des Wilhelmstifts erarbeiten.

 

Schließlich wird das Wilhelmstift auch prüfen, inwieweit eine Kooperation mit dem Krankenhaus Bethesda beispielsweise auf dem Gebiet der Familientherapie möglich und sinnhaft ist.

 

Die Erörterung des Krankenhausbedarfsplans wird bis November erfolgen, der Kriterienkatalog für die Räumlichkeiten soll im kommenden Frühjahr vorgelegt werden.

 

Frau Rabe erinnert daran, dass die Initiative aus Bergedorf kommt. Sie sieht deshalb eine mögliche Ansiedlung der PIA in Billstedt kritisch. Frau Steffen betont, dass die BGV eine Verbesserung der Kinder- und Jugendpsychiatrischen Versorgung des gesamten Hamburger Ostens anstrebt. Da Billstedt aus Bergedorf gut zu erreichen ist, lässt sich gegen eine mögliche dortige Ansiedlung kaum argumentieren.  

 

Herr Krönker appelliert an die Mitglieder des Fachausschusses, das Vorhaben der Einrichtung einer PIA wohlwollend zu begleiten und es nicht durch weitere Optionen wie eine Verzahnung mit den stationären Angeboten des Krankenhauses Bethesda zu verkomplizieren. Eine ambulante Lösung ist für Fachärzte deutlich attraktiver, so dass es einfacher wäre, die entstehenden Stellen zu besetzen. Außerdem plädiert er dafür, offensiv für einen Standort im Bezirk Bergedorf zu werben. 

 

Die Vorsitzende bittet Frau Steffen abschließend, der BV über die weiteren Entwicklungen zu berichten. Frau Steffen stellt einen kurzfristigen Zwischenbericht in Form einer Mitteilung der Verwaltung und einen mündlichen Bericht in der November-Sitzung der BV in Aussicht.