Bezirksversammlung Bergedorf

Auszug - Städtebauliche Entwicklung Einkaufszentrum Rappoltweg   

 
 
Sitzung des Stadtentwicklungsausschusses
TOP: Ö 1
Gremium: Stadtentwicklungsausschuss Beschlussart: (offen)
Datum: Mi, 02.09.2015 Status: öffentlich/nichtöffentlich
Zeit: 18:00 - 20:00 Anlass: Sitzung
Raum: Großer Sitzungssaal, 1.Stock
Ort: Wentorfer Straße 38, 21029 Hamburg
20-0533 Städtebauliche Entwicklung Einkaufszentrum Rappoltweg



     
 
Status:öffentlichDrucksache-Art:Beschlussvorlage
  Aktenzeichen:730.02-01
Federführend:Interner Service, Gremienbetreuung und Wahlen   
 
Protokoll
Beschluss
Abstimmungsergebnis

Herr Reichelt fragt die Verwaltung, warum die Öffentlichkeit bereits vorab über die Presse informiert wurde.

 

Herr Schneede teilt hierzu mit, dass dieses auf Wunsch und in Absprache mit den Grundeigentümern  erfolgt ist.

 

Frau Mehnert stellt nachfolgend die zwei bekannten Varianten für die geplante städtebauliche Neuentwicklung vor.

Demnach sind auf den drei Grundstücken insgesamt vier Baukörper mit ca. 130 - 150 Wohneinheiten (4-5 Geschosse) um einen Wohnhof und mit einem städtebaulichen Hochpunkt von 6 Geschossen plus Staffelgeschoss im Kreuzungsbereich Rappoltweg/Dohnányiweg vorgesehen. Neben 2-4 Zimmer-Wohnungen sind 1,5 - 3 Zimmer-Servicewohnungen für ältere Menschen und im Erdgeschoss des östlichen Flurstücks eine Kombination aus medizinischen Praxen, physiotherapeutischen Einrichtungen und ggf. Gewerbe/Nahversorger (max. 300 qm) geplant. Für alle Grundstücke ist die Quote von 30 % öffentlich gefördertem Wohnungsbau verabredet.

Protokollnotiz: Auf dem westlichen Grundstück werden Servicewohnungen für ältere Menschen entstehen. Somit entfällt für dieses Grundstück die 30%-Regelung.

 

Herr Kolwa fragt, ob die Entwicklung nach § 34 BauGB genehmigt werden soll.

 

Herr Schneede bestätigt dies, da das nähere Umfeld sehr heterogen sei und auch deutlich höhere Bauwerke aufweise. Die geplante Bebauung werde zu den bestehenden Reihenhäusern hin auf vier Geschosse abgesenkt.

 

Herr Sturmhoebel fragt, ob eventuell ein höherer Prozentsatz an öffentlich gefördertem Wohnungsbau möglich wäre, als die verabredeten 30 %, und ob mit den Investoren das Thema der WA-Bindungen besprochen wurde.

 

Herr Schneede antwortet hierauf, dass die Investoren maximal 30 % öffentlich geförderten Wohnungsbau realisieren möchten und man das Thema der WA-Bindungen bisher nicht besprochen habe. Diese Bitte der Politik kann in dem nächsten Abstimmungsgespräch aber gerne an die Eigentümer herangetragen werden.

 


Petitum/Beschluss:

Der Stadtentwicklungsausschuss stimmt den vorgestellten Entwicklungen im Bereich des EKZ Rappoltweg grundsätzlich zu. Es wird einstimmig eine Realisierung der Variante 2 befürwortet.