Bezirksversammlung Bergedorf

Auszug - Kulturmittel 2016 aktuelle Anträge  

 
 
Sitzung des Kulturausschusses
TOP: Ö 3
Gremium: Kulturausschuss Beschlussart: (offen)
Datum: Mo, 04.04.2016 Status: öffentlich/nichtöffentlich
Zeit: 18:00 - 19:00 Anlass: Sitzung
Raum: Kleiner Sitzungssaal, Erdgeschoss
Ort: Wentorfer Straße 38, 21029 Hamburg
20-0709.3 Kulturmittel 2016
aktueller Antrag
     
 
Status:öffentlichDrucksache-Art:Beschlussvorlage
  Bezüglich:
20-0709
Federführend:Interner Service, Gremienbetreuung und Wahlen   
 
Protokoll

Herr Helm erinnert daran, dass der Fachausschuss vielen Bergedorfer Anträgen auf Kulturmittel nicht oder nur mit geringeren Beträgen zustimmen konnte. Das vorliegende Projekt sei bereits im Bezirk Altona mit ca. 2.700 € gefördert worden, daher habe er Probleme damit, den Bürgerinnen und Bürgern zu vermitteln, dieses Projekt ein zweites Mal zu fördern. Auch könne er die Höhe des Betrages nicht nachvollziehen, da in ihm auch eine Kaution in Höhe von 500 € mit eingepreist worden sei. Eine solche nne allenfalls als Ausfallbürgschaft zu berücksichtigen sein. Damit bleibe nur ein Antragsbetrag von 850 €.

 

Auch Frau Simon-Homberger tut sich schwer mit diesem Projekt, da ihr der Bergedorfbezug fehle und sie findet es inkonsequent, wenn man hier von dieser Bedingung für eine Förderung abweiche.

 

Frau Strehlowgt die späte Antragsstellung. Man habe die Frist 30.11.2015 nicht ohne Grund gesetzt. Jetzt stehe man am Anfang des Jahres und brauche noch Mittel für unvorhergesehenes. Sie sei allenfalls geneigt, eine Ausfallbürgschaft zu bewilligen.

 

Herr Omniczynski schließt sich den kritischen Äerungen der Vorredner an. Ihm fehlen in der Vorlage nähere Informationen zum Antragsteller und zum Inhalt der Aufführung. Stattdessen sei in den Unterlagen alles geschwärzt worden. In dem Antragsschreiben und im Antragsformular würden zudem verschiedene Daten genannt.

 

Frau Strehlow hat kein Verständnis für die Schwärzungen. Es sei absolut unüblich, dass der Fachausschuss solche Unterlagen erhalte.

 

Die Mitarbeiterin der Gremienbetreuung macht darauf aufmerksam, dass in den Antragsunterlagen nur personenbezogene Daten aus datenschutzrechtlichen Gründen geschwärzt worden seien.

 

Frau Schreiter berichtet, dass sie selbst mit wenig Erfolg versucht hätte, im Internet und im Haus im Park Hintergrundinformationen über die geplante Aufführung zu erhalten.

 

Herr Walter informiert, dass der Verein im Internet nicht zu finden sei. Es gebe nur einen Hinweis, dass er im Zusammenhang mit der Altonale aufgetreten sei.

 

Herr Dornquastumt ein, dass dem Bezirksamt die Einberechnung der Kaution in die beantragte Summe hätte auffallen können. Dies sei tatsächlich übersehen worden. Die Verwaltung nehme als Auftrag mit, dass künftig bei nicht oder wenig bekannten Antragsstellern vertiefte Informationen bei diesen eingeholt werden, die sich dann auch in der Vorlage wiederfinden.

 

Die Vorsitzende bringt sodann den Antrag zur Abstimmung.

 

Er wird vom Fachausschuss bei zwei Enthaltungen abgelehnt.