Bezirksversammlung Bergedorf

Auszug - Prüfung der Radwegeführung entlang des Weidenbaumswegs  

 
 
Sitzung des Fachausschusses für Verkehr und Inneres
TOP: Ö 3
Gremium: Fachausschuss für Verkehr und Inneres Beschlussart: (offen)
Datum: Mo, 18.04.2016 Status: öffentlich/nichtöffentlich
Zeit: 18:00 - 19:30 Anlass: Sitzung
Raum: Großer Sitzungssaal, 1.Stock
Ort: Wentorfer Straße 38, 21029 Hamburg
 
Protokoll

Der Vorsitzende weißt darauf hin, dass vor Fortsetzung der Beratungen zunächst der Runde Tisch eingebunden werden sollte, dessen zwischenzeitig vorgesehene Sitzung allerdings ausgefallen ist.

 

Herr Lindemann erinnert an die vorliegenden Ergebnisse der Bürgerbeteiligung, welche seines Erachtens die Fraktionen intern beraten wollten. Er bittet den Ausschuss daher, dennoch in die Diskussion einzusteigen.

Herr Froh widerspricht mit Hinweis auf das Protokoll der letzten Sitzung. Zunächst sollten die Ergebnisse der Bürgerbeteiligung mit dem Runden Tisch besprochen werden.

 

Herr Fleige stimmt Herrn Froh in dieser Hinsicht zu und erklärt, weiterhin die von ARGUS vorgestellten Vorschläge zu unterstützen. Er plädiert dafür, die Radfahrerschutzstreifen im Planungsprozess zu behalten, da durch die Anbindung des zweiten Wohngebietes sowieso Arbeiten vor Ort stattfinden. Herr Lindemann weist ihn darauf hin, dass die Straße in ihrer Achsrichtung bei der Herstellung der Wohngebietsanbindung nicht verändert wird und somit kein Zusammenhang besteht. Es ist daher gegebenenfalls ein expliziter Beschluss des Ausschusses auch hinsichtlich der Finanzierung nötig.

 

Herr Gruber unterstützt ebenfalls die von ARGUS vorgeschlagene Variante, zumal der Investor den zur Anbindung des Baugebietes vorgesehenen Kreisel und somit einen Teil der Kosten mitfinanzieren muss. Die Bürgerinitiative würde vor allem für einen Umbau im Bereich der Einmündung der Straße Fiddigshagen plädieren und ansonsten keine weiteren Maßnahmen fordern.  

 

Herr Springborn kann sich die Verlagerung des Radverkehrs auf Schutzstreifen grundsätzlich vorstellen, sieht aber den als Baufeld 3 bezeichneten Abschnitt kritisch. Es handelt sich hier um eine lange Strecke mit längs zur Fahrbahn angeordneten Stellplätzen. Bei einem Umbau käme es hier infolgedessen zu einem besonders hohen Verlust an Parkplätzen, zumal seines Erachtens gerade in diesem Bereich ein höherer Parkdruck herrscht. Er bittet die Verwaltung um Prüfung, ob in diesem Abschnitt auf die Umsetzung der ARGUS-Planung verzichtet werden kann, wenn sie im Bereich der anderen Baufelder ausgeführt wird. Frau Rabe ergänzt, dass vor einer Realisierung der Baufelder 3 und 4 auf alle Fälle zunächst die Anwohner einbezogen werden sollten.

 

Herr Froh schlägt vor, im Verlauf der Randersweide statt Kreisverkehre lieber Sprunginseln zu bauen, da diese bei hoher Verkehrsbelastung nicht zu Rückstaus führen und insgesamt kostengünstiger realisierbar wären. 

 

Herr Lindemannchte die Thematik voranbringen und den Runden Tisch am 17.05.2016 einladen. Der Fachausschuss stimmt diesem Vorschlag mehrheitlich bei einer Gegenstimme der Linken zu.

 

Herr Froh bittet Herrn Lindemann, bis dahin eine Stellungnahme der BWVI hinsichtlich der möglichen Ausweisung einer Höchstgeschwindigkeit von 30 km/h einzuholen.

 

Die weiteren Beratungen werden vertagt.