Bezirksversammlung Bergedorf

Auszug - Kostenkalkulation Oberer Landweg - ergänzte Fassung  

 
 
Sitzung des Fachausschusses für Verkehr und Inneres
TOP: Ö 7
Gremium: Fachausschuss für Verkehr und Inneres Beschlussart: (offen)
Datum: Mo, 18.04.2016 Status: öffentlich/nichtöffentlich
Zeit: 18:00 - 19:30 Anlass: Sitzung
Raum: Großer Sitzungssaal, 1.Stock
Ort: Wentorfer Straße 38, 21029 Hamburg
20-0361.1 Kostenkalkulation Oberer Landweg - ergänzte Fassung
     
 
Status:öffentlichDrucksache-Art:Mitteilung
  Bezüglich:
20-0361
Federführend:Dezernat Wirtschaft, Bauen und Umwelt   
 
Protokoll

Herr Froh bemängelt, dass die Kostenschätzung keine Machbarkeitsanalyse enthält und dass kein Verkehrsgutachten erstellt wurde.

 

Laut Herrn Lindemannsste eine Machbarkeitsstudie beauftragt und finanziert werden. Der Verwaltung stehen hierfür aktuell keine Mittel zur Verfügung. Die angegebenen Kosten basieren auf dem Angebot eines Ingenieurros. Sie wurden flächenabhängig ermittelt und stellen lediglich eine Kostenschätzung dar.    

 

Herr Fleige weist darauf hin, dass es während der Sperrung jeweils eines Fahrstreifens des Nettelnburger Landwegs aufgrund einer Baustelle zu keinen Staus kam. Er bittet Herrn Lindemann um einen Termin für eine Akteneinsicht, da er nachvollziehen möchte, wie die genannten Kosten zustande kommen. Seines Erachtens müssten hier nur neue Markierungen auf die Fahrbahndecke gebracht werden, so dass die Maßnahme erheblich billiger wäre. Herr Lindemann betont, dass eine Änderung der Markierungen nicht ausreichend wäre, so dass hier die Kosten einer kompletten Herrichtung der Straße genannt werden.

 

Herr Gruber bezeichnet die Gestaltung des Radfahrwegs unter der Eisenbahnbrücke als entscheidend und schlägt vor, die Deutsche Bahn AG im Zuge einer anstehenden Brückensanierung an den Kosten zu beteiligen.

 

Laut Herrn Springborn zielte der Antrag auf eine Kostenkalkulation als Grundlage für fraktionsinterne Beratungen und nicht auf Erstellung einer Machbarkeitsstudie ab. Er schlägt daher vor, so vorzugehen und die Frage der Finanzierung bei einem positiven Votum als zweiten Schritt zu behandeln.

Er regt in diesem Zusammenhang an, eine Verlegung der Veloroute 9 bei der BWVI zu beantragen, so dass die Kosten der Umgestaltung des Abschnitts unter der Eisenbahnbrücke in diesem Rahmen fallen würden.

 

Herr Lindemann erinnert daran, dass die Veloroute 9 ursprünglich tatsächlich unter der Eisenbahnbrücke geführt werden sollte. Inzwischen hat die BWVI jedoch von dieser Variante Abstand genommen. Im Zuge des am 20.04.16 kommenden Fahrradworkshops werden im Rahmen der Bürgerbeteiligung die Risikopunkte der heutigen Radverkehrsführung deutlich werden. Er schlägt dem Plenum vor, in diesem Rahmen auf den künftigen Verlauf der Veloroute Einfluss zu nehmen. 

 

Auf Nachfrage bestätigt Herr Lindemann Herrn Dr. Reumann, dass die tatsächlichen Kosten im Falle einer genauen Planung von den hier genannten Beträgen um bis zu 20% abweichen könnten.

 

Der Ausschuss nimmt die Kostenkalkulation zur Kenntnis und spricht sich einstimmig dafür aus, die betreffende Akte einsehen zu können.