Bezirksversammlung Bergedorf

Auszug - Verteilungsvorschlag 2017 Zur Förderung der regionalen Kinder- und Jugendarbeit / Jugendsozialarbeit (PSP-Element 3-22703020-100001.14.)   

 
 
Sitzung des Jugendhilfeausschusses
TOP: Ö 4.1
Gremium: Jugendhilfeausschuss Beschlussart: (offen)
Datum: Di, 22.11.2016 Status: öffentlich/nichtöffentlich
Zeit: 17:30 - 19:55 Anlass: Sitzung
Raum: Haus der Jugend Lichtwarkhaus
Ort: Holzhude 1, 21029 Hamburg
20-1027 Verteilungsvorschlag 2017
Zur Förderung der regionalen Kinder- und Jugendarbeit / Jugendsozialarbeit
(PSP-Element 3-22703020-100001.14.)
     
 
Status:öffentlichDrucksache-Art:Beschlussvorlage
Federführend:Interner Service, Gremienbetreuung und Wahlen   
 
Protokoll

Frau Haustein stellt die Drucksachen zu den Verteilungsvorschlägen 2017 vor. Neu aufgenommen sei in ihnen ein jeweils erläuternder Kommentar.

Sie freue sich, dass sich die Behörde für Arbeit, Soziales, Familie und Integration (BASFI) zwischenzeitlich damit einverstanden erklärt habe, dass die nicht verbrauchten Mittel aus den Personalverstärkungsmitteln auch zur Finanzierung neuer Angebote im Gleisdreieck genutzt werden können.

 

Herr Schumacher bezweifelt, dass die bereit gestellten rderungsmittel für 2017 auskömmlich seien und bedauert, dass von den Mitteln zur Personalverstärkung nur ca. 50% abgerufen worden seien.

 

Herr Thomsen merkt an, dass die beantragten Personalverstärkungsmittel an die Träger noch nicht ausgezahlt seien.

 

Was von den Trägern abgefordert und auch nachgewiesen worden sei, werde gezahlt, betont Frau Steffen. Die Schätzung der Kollegen mit 60.000 € habe auf den alten Zahlen von 2014 beruht.

 

Herr Thomsen fordert erneut, künftige Personalkostenerhöhungen strukturell abzusichern.

 

r die erfolgten Personalerhöhungen für 2015 und 2016 werde es sicher keine Aufstockungsmittel durch die BASFI geben, bekräftigt Frau Steffen. Was mit den Tariferhöhungen für 2017 geschehe, sei unklar. Die bewilligten Personalverstärkungsmittel mit 60.000 €rden ein Zuwachs für die Rahmenzuweisung bedeuten.

 

Herr Gladiator bemängelt, dass die Last bei den Trägern nicht ausgeglichen werde. Die Antragssummen seien nicht bedient worden.

 

Auf die Frage von Herrn Mohrenberg nach dem Rest bei Kinderrestaurants 2016 wird Frau Haustein die Antwort zu Protokoll nachreichen.

 

Protokollnotiz:

Das Kinderrestaurant im Friedrich Frank Bogen konnte im Jahr 2016 aufgrund einer Langzeiterkrankung der hauptamtlichen Fachkraft nicht in vollem Umfang betrieben werden. Aus diesem Grund blieben die in der Vorlage aufgeführten Haushaltsreste über. Für 2017 geht die Verwaltung wieder von einer regelhaften Personalbesetzung und der gewohnten Durchführung des Programmes Kinderrestaurant mit dem in den Vorjahren üblichen Bedarf aus.

 

Frau Michiels-Leinchte wissen, warum der Mädchentreff in Lohbrügge am Nachmittag 90 Minuten eher öffne als der in Neuallermöhe.

 

Dies liege an der engen Kooperation mit den umliegenden Schulen, erwidert Frau Haustein.

 

Die Vorsitzende lässt über die in der Anlage aufgeführten Projekte einzeln abstimmen. Das Abstimmungsergebnis wird geclustert dargestellt.

 

Zu den Projektkennziffern J 01 J 08, J 10 J 11, J 15, J 18 J 29, J 34, P 01 und zum JHA Verfügungsfonds stimmen die Fachausschussmitglieder dem jeweiligen Verteilungsvorschlag in der vorgesehenen Höhe einstimmig zu.

 

Die Verteilungsvorschläge J 14, J 16 und J 30 beschließen die Mitglieder mehrheitlich bei jeweils einer Enthaltung sowie den Vorschlag J 12 mehrheitlich bei zwei Enthaltungen.

Zur Projektkennziffer J 09 bedurfte es keines Beschlusses. Die Auflistung erfolgte nur zur Information. Hier werden keine Mittel mehr zugewendet.

 

Sodann stimmt der Jugendhilfeausschuss der vorgeschlagenen Mittelübertragung für den Ferienbetrieb der Kinderrestaurants und den Betrieb der Jugendbude Lohbrügge sowie der Verstärkung der Integration über die Drucksache 21/ 3692 und der Vorgehensweise zu den nicht verbrauchten Personalverstärkungsmitteln einstimmig zu.