Bezirksversammlung Bergedorf

Auszug - Großer Refraktor Referent: Herr Rosenfeldt (Behörde für Wissenschaft, Forschung und Gleichstellung)  

 
 
Sitzung des Kulturausschusses
TOP: Ö 3
Gremium: Kulturausschuss Beschlussart: (offen)
Datum: Mo, 05.12.2016 Status: öffentlich/nichtöffentlich
Zeit: 18:00 - 20:30 Anlass: Sitzung
Raum: Besucherzentrum im Café Raum und Zeit
Ort: Sternwarte
 
Protokoll

Vor Beginn der Sitzung haben einige Mitglieder des Kulturausschusses von der Möglichkeit Gebrauch gemacht, den Großen Refraktor mit dem Sachgebietsleiter des Amtes für Hochbau Stadtbau der Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen, Herrn Wegeng, zu besichtigen.

 

Herr Rosenfeldt, als Referatsleiter der Behörde für Wissenschaft, Forschung und Gleichstellung für die Sanierung des Großen Refraktors der Sternwarte zuständig, teilt mit, dass die ursprüngliche Kostenschätzung von 900.000,- € nach einer umfangreichen Untersuchung auf erwartete Gesamtkosten von 3,2 Mio angestiegen ist. Der Anstieg der Kosten ist u.a. darauf zurückzuführen, dass das Gebäude im Rahmen der Bewerbung als Weltkulturerbe der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden soll.

 

Zur Finanzierung werden 1,6 Mio. € aus dem Kulturetat des Bundes zur Verfügung gestellt. 500.000,- € wurden bereits nach der ersten Kostenschätzung von der Bürgerschaft r den Haushalt gesperrt. Die Kulturbehörde hat weitere 400.000,- € bei der Deutschen Stiftung Denkmalschutz angefordert.

 

Herr Wegeng informiert darüber, dass das Projekt des Großen Refraktors durch Architekten und Fachingenieure auf der Grundlage des kostenstabilen Bauens untersucht wurde. Geplant ist die Sanierung von unten nach oben. Die Kuppelsanierung wird unter einem Zelt durchgeführt. Der Baubeginn kann 3 4 Monate nach Vorlage der Finanzierung stattfinden. Die Sanierung ist vom Sommer 2017 bis 2019 geplant. Frau Strehlow bittet darum, dem Kulturausschuss die Planungen zur Verfügung zu stellen.

 

Auf Nachfragen von Herrn Helm, Herrn Walter, Frau Michiels-Lein und Herrn Omniczynski erläutert Herr Rosenfeldt, dass das weitere Vorgehen gemeinsam von der Behörde für Wissenschaft, Forschung und Gleichstellung, der Kulturbehörde und der Universität als Nutzer abgestimmt werden muss. Es finden aktuell Gespräche zur Beantragung der fehlenden Finanzmittel in Höhe von 700.000,- € sowie zur Beantragung der festgelegten Mittel aus der Bürgerschaft statt.

 

Frau Strehlow dankt Herrn Rosenfeldt und Herrn Wegengr die Ausführungen.