Bezirksversammlung Bergedorf

Auszug - Jugend im Parlament - Ergebnisse  

 
 
Sitzung des Fachausschusses für Soziales, Gesundheit und Integration
TOP: Ö 5
Gremium: Fachausschuss für Soziales, Gesundheit und Integration Beschlussart: (offen)
Datum: Di, 10.01.2017 Status: öffentlich/nichtöffentlich
Zeit: 18:00 - 20:25 Anlass: Sitzung
Raum: Kleiner Sitzungssaal, Erdgeschoss
Ort: Wentorfer Straße 38, 21029 Hamburg
 
Protokoll
Abstimmungsergebnis

Frau Haas und Frau Bildik vom Gymnasium Allermöhe skizzieren die Ergebnisse der Gruppe, die im Rahmen der Veranstaltung „Jugend im Parlament“ einen Integrationsausschuss simuliert hat. 

 

Frau Bildik betont in diesem Zusammenhang vor allem, dass die Jugendlichen nichts von den bestehenden Angeboten und Veranstaltungen für Flüchtlinge und Ortsansässige wussten. Ergebnis der Arbeit des Integrationsausschusses war deshalb, dass Lehrer und Schulsprecher die Schüler und deren Eltern regelhaft über deratige Veranstaltungen informieren sollten. Die Eltern könnten dann ihre Kinder zur Beteiligung zusätzlich zu einem Engagement bewegen.

 

Frau Lenné ergänzt, dass Herr Eichhorn als für die integrierte Sozialraumplanung zuständiger Mitarbeiter ein Impulsreferat gehalten hatte. An der Gruppe haben 14 Jugendliche teilgenommen. Themen waren die Stadtteilarbeit, die Integration, Unterkünfte, die Integration in Arbeit und Fragen der Gleichstellung der Geschlechter sowie ein etwaiges Burkaverbot. Sie bestätigt, dass den Jugendlichen keinerlei bestehende Angebote bekannt waren und konstatiert, dass die Kommunikation von Verwaltung und Politik mit den Jugendlichen zu scheitern scheint.

Als Ideen wurden Stadtteilrundgänge von Jugendlichen für Jugendliche, eine Spielhalle für Kinder und Jugendliche mit Computerspielen und Konsolen und organisierte Ausflüge zum Beispiel in die Spielscheune erarbeitet.

 

Die Vorsitzende betont, dass die Umsetzung eines Vorschlags wie die Organisation von Statteilrundgängen auch ein Engagement der Jugendlichen voraussetzen würde. Wenn dieser Ansatz verfolgt werden soll, müsste die für integrierte Sozialplanung zuständige Fachabteilung des Bezirksamtes angesprochen werden.

 

Auf Nachfrage von Frau Rabe erklärt Frau Bildik, dass es den Teilnehmern des Integrationsausschusses vor allem um die Einbindung der Jugendlichen aus den IVK-Klassen ging, da diese zu den anderen Schülern bislang kaum Kontakt haben.

 

Frau Steffen sieht hier vor allem eine Aufgabe der Schulleitungen, der Lehrer und der Schulaufsicht. Die Organisation der entwickelten Ideen könnte gut im Kontext der Schulen erfolgen. Für ein ehrenamtliches Engagement in den Unterkünften wäre der Vereinr Völkerverständigung der richtige Ansprechpartner. Im Übrigen werden die Schulen regelhaft durch die Verwaltung im Rahmen der bestehenden Verteiler über betreffende Veranstaltungen und Angebote informiert.    

Sie kündigt an, eine Aufstellung möglicher Ansprechpartner über das Ausschussbüro und Frau Lenné an die teilnehmenden Jugendlichen weiterzuleiten.

 

Protokollnotiz:

Ansprechpartner für ehrenamtliches Engagement / Flüchtlinge in Bergedorf sind vor allem:

-          f&w fördern und wohnen (AöR), hier Frau Schwerdtfeger: thurid.schwerdtfeger@foerdernundwohnen.de (Freiwilligenkoordination),

-          das Bezirksamt Bergedorf: fluechtlingeundfreiwillige@bergedorf.hamburg.de

-          Bergedorfer für Völkerverständigung e.V.: info@fluechtlingshilfe-bergedorf.de (hier kann man sich für einen wöchentlichen Newsletter, der lokale und hamburgweite Infos anbietet, anmelden),

-          Kirchenspiel Bergedorf: Gwen.Bryde@bergedorfer-marschen.de

-          Flüchtlingshilfe Kirchwerder: fluechtlinge.suelzbrack@gmx.de

-          Freiwilligenagentur Bergedorf: freiwilligenagentur@stiftung-hausimpark.de

Zahlreiche weitere Akteure sind in der Flüchtlingshilfe ehrenamtlich aktiv.

 

Infos gibt es zudem bei:

www.hamburg.de/fluechtlinge

www.hamburg.de/hh-hilft

www.fz-hh.de

www.fluechtlingshilfe-bergedorf.de

www.fluechtlingshilfe-kirchwerder.de