Bezirksversammlung Bergedorf

Auszug - Kein Abriss des Lichtwarkhauses ohne funktionierendes Haus der Jugend  

 
 
Sitzung der Bezirksversammlung Bergedorf
TOP: Ö 11.5
Gremium: Bezirksversammlung Bergedorf Beschlussart: geändert beschlossen
Datum: Do, 23.02.2017 Status: öffentlich/nichtöffentlich
Zeit: 18:00 - 21:10 Anlass: Sitzung
Raum: Großer Sitzungssaal, 1.Stock
Ort: Wentorfer Straße 38, 21029 Hamburg
20-1108 Kein Abriss des Lichtwarkhauses ohne funktionierendes Haus der Jugend - beschlossene Fassung
   
 
Status:öffentlichDrucksache-Art:Antrag
Verfasser:Fraktion DIE LINKEAktenzeichen:139.10-04/3010 + 441.00-13
Federführend:Dezernat Steuerung und Service   
 
Protokoll

Herr Jobs möchte sichergestellt sehen, dass die Arbeit des Hauses der Jugend nahtlos weitergeführt werden kann. Deshalb soll die Verwaltung umgehend nach einer zentrumsnahen Zwischenlösung für den Betrieb des Hauses der Jugend Lichtwarkhaus suchen (Ziffer 1). Bevor keine Zwischenlösung gefunden und betriebsbereit ist, soll mit dem Abriss des Lichtwarkhauses nicht begonnen werden (Ziffer 2 des Antrags).

 

Herr Mohrenberg möchte Ziffer 1 des Antrags ergänzen um "und berichtet regelmäßig im Jugendhilfeausschuss über die Entwicklung". Er beantragt, Ziffer 2 des Antrags "Bevor keine Zwischenlösung gefunden und betriebsbereit ist, soll mit dem Abriss des Lichtwarkhauses nicht begonnen werden" zu streichen. Die Problemlösung laufe bereits. Er möchte keine Baustopp bei einem so umfangreichen Projekt.

 

Herr Wegner spricht sich dafür aus, auch Ziffer 2 zu beschließen. Das sei eine Selbstverständlichkeit. Herr Dornquast habe zugesagt, dass eine Nachnutzung gefunden werde.

 

Herr Scharnke stimmt Herrn Mohrenberg zu. Ziffer 2 sei ein durchsichtiger Versuch, das KörberHaus zu verhindern. Ziffer 1 mit der Ergänzung stimmt er zu.

 

Herr Jobs möchte, dass zuerst nachgedacht und geplant wird und erst dann abgerissen wird. Die Heimat des Hauses der Jugend soll nicht leichtfertig in Frage gestellt werden.

 

Für Herrn Kleszcz ist Ziffer 2 zum jetzigen Zeitpunkt nicht logisch. Das könne man beantragen, wenn es keine Zwischenlösung gibt.

 

Herr Sturmhoebel hält Ziffer 2 für logisch, um sicher zu gehen, dass das Haus der Jugend nahtlos weiterarbeiten kann. Damit stelle er sich nicht gegen das KörberHaus.

 

 

Die Bezirksversammlung beschließt Ziffer 1 mit der Ergänzung "und berichtet regelmäßig im Jugendhilfeausschuss über die Entwicklung" einstimmig und lehnt Ziffer 2 mehrheitlich mit den Stimmen der SPD und der Grünen ab.