Bezirksversammlung Bergedorf

Auszug - Aktuelle Stunde  

 
 
Sitzung der Bezirksversammlung Bergedorf
TOP: Ö 1.1
Gremium: Bezirksversammlung Bergedorf Beschlussart: (offen)
Datum: Do, 30.03.2017 Status: öffentlich/nichtöffentlich
Zeit: 18:00 - 20:45 Anlass: Sitzung
Raum: Großer Sitzungssaal, 1.Stock
Ort: Wentorfer Straße 38, 21029 Hamburg
 
Protokoll

Herr Dietrich geht auf den 40. Geburtstag des Westibüls ein. Es gebe einen hohen Grad an ehrenamtlichem Engagement. Es gebe außerdem viele, die die Angebote nutzen. Der Bedarf steige mit der Zunahme von Einwohnern. Die finanziellen Mittel reichen nicht aus. Die Situation habe sich in den letzten Jahren verschlechtert. Es mussten Mitarbeiter entlassen werden. Er weist auf den Antrag Drucksache 20-1009 hin. Er wisse nicht, was der Bezirksamtsleiter unternommen habe. Passiert sei nichts. Es sei bei der aus seiner Sicht ungerechten Verteilung der Mittel, die sich nicht an den Einwohnern orientiert, geblieben.

 

Herr Kleszcz betont, dass Bürgerhäuser einen hohen Stellenwert haben und wichtig für Vereine und Kultur sind. Die Standortproblematik sei ihm bewusst. Es gebe zur Erweiterung des Westibüls Gespräche zwischen Bezirksamtsleiter und der Finanzbehörde. Der Bezirksamtsleiter sei sehr wohl sehr engagiert, um die Bürgerhäuser zu unterstützen. Die finanzielle Unterstützung lag während der CDU-Regierung deutlich niedriger als jetzt. Die Miete und eine Personalstelle sind gesichert. Es sei unredlich so zu tun, als ob die Bürgerhäuser keine Zukunft hätten.

 

Herr Mirbach betont den hohen Stellenwert der Bürgerhäuser. Die finanziellen Mittel seien aber nicht ausreichend. Das Westibül wird 40 Jahre alt. Er hofft, dass noch viele weitere Geburtstag hinzukommen. Er geht nicht davon aus, dass es die Erweiterung des P5 geben wird. In der Oktober-Bezirksversammlung wurde gesagt, dass das Bezirksamt nach einer guten Lösung sucht.

 

Herr Dornquast antwortet, dass bis zum Sommer 2017 eine gute Lösung gefunden sein wird.

 

Herr Krönker bittet um mehr Sachlichkeit bei den Redebeiträgen. Die Bürgerhäuser sind sehr heterogen, deshalb könne man keine Wohltaten nach dem Gießkannenprinzip verteilen, sondern müsse nach den Besonderheiten gehen.