Bezirksversammlung Bergedorf

Auszug - Planfeststellungsverfahren (PFV) für den Neubau der A26 Ost, Abschnitt 6a (VKE 7051), AK HH-Süderelbe (A7) bis AS HH-Hafen Süd (Moorburg östlich A7) hier: Ausgleichsmaßnahmen in den Gemarkungen Kirchwerder und Neuengamme Referent aus der BUE Der Umweltausschuss wird nachrichtlich hinzugeladen.   

 
 
Sitzung des Stadtentwicklungsausschusses
TOP: Ö 2
Gremium: Stadtentwicklungsausschuss Beschlussart: (offen)
Datum: Mi, 05.04.2017 Status: öffentlich/nichtöffentlich
Zeit: 18:00 - 20:40 Anlass: Sitzung
Raum: Großer Sitzungssaal, 1.Stock
Ort: Wentorfer Straße 38, 21029 Hamburg
20-1162 Planfeststellungsverfahren (PFV) für den Neubau der A26 Ost, Abschnitt 6a (VKE 7051), AK HH-Süderelbe (A7) bis AS HH-Hafen Süd (Moorburg östlich A7)
hier: Ausgleichsmaßnahmen in den Gemarkungen Kirchwerder und Neuengamme
     
 
Status:öffentlichDrucksache-Art:Beschlussvorlage
Federführend:Interner Service, Gremienbetreuung und Wahlen   
 
Protokoll
Abstimmungsergebnis

Herr Dinse (BUE) erläutert die Ausgleichsmaßnahmen in Kirchwerder und Neuengamme. Inhaltliche Einzelheiten sind den Sitzungsunterlagen und der als Anlage beigefügten Präsentation zu entnehmen.

 

Herr Scharnkechte wissen, ob die Landwirte bei der Festlegung der erforderlichen Maßnahmen beteiligt worden seien und wie die Eigentumsverhältnisse an den Flächen seien.

 

Der Bewirtschafter der Flächen in Neuengamme habe sie 2014 neu gepachtet, berichtet Herr Dinse. Sie seien landwirtschaftlich nicht sehr interessant und deshalb habe der Bewirtschafter eine Garantie in seinem Vertrag erhalten, wonach sie Ausgleichsflächen werden. In Kirchwerder habe man drei verschiedene Nutzer. Auch hier seien die Flächen landwirtschaftlich nicht sehr produktiv. Grundsätzlich übernehme das Bundesland die Planung und die Planungskosten. Hier würden die Flächen im Eigentum der Stadt verbleiben und der Bund werde, da es sich um einen Ausgleich für eine Bundesautobahn handele, die Flächen erstatten.

 

Herr Capeletti fragt, ob die gezeigten zu niedrigen Wasserstände in den Gräben bewusst von dem Ent- und Bewässerungsverein so gesteuert worden seien.

 

Früher ren die Eigentümer und Gartenbaubetriebe mehr daran interessiert gewesen, die Stauanlagen aktiv zu betreiben und die Wasserstände zu regulieren, meint Herr Dinse. Durch die mangelnde Unterhaltung würden die Gewässer immer flacher. Die Grabenstruktur müsse aufrechterhalten werden. Den geplanten 90 cm Wasserstand werde man nur auf den Maßnahmenflächen fahren, der Wasserstand in den Sammelgräben werde davon nicht betroffen sein.

 

Frau Strehlow stellt fest, dass es aus naturschutzrechtlicher Sicht positiv sei, wenn die Gräben im Zuge dieser Ausgleichsmaßnahmen erhöhte Aufmerksamkeit erhalten.

 

Auf die Frage von Herrn Capeletti, ob der Stadtentwicklungsausschuss nur Kenntnis nehmen könne oder Einfluss auf die Maßnahmen habe, antwortet Herr Dinse, dass im Rahmen des Planfeststellungsverfahrens jetzt eine öffentliche Auslegung stattfinde, in der jeder Bürger und auch die Verwaltung ihre Bedenken und Anregungen abgebennnen.

 

Der Fachausschuss nimmt die vorgestellten Ausgleichsmaßnahmen zur Kenntnis.

Anlagen:  
  Nr. Name    
Anlage 1 1 SEA 05 04 2017_A26 Ost Ersatzmaßnahmen Bergedorf (3418 KB)      

Abstimmungsergebnis:

Einstimmig

 

Ja-Stimmen:

Nein-Stimmen:

Enthaltungen: