Bezirksversammlung Bergedorf

Auszug - Hier wohnt Hamburgs Jugend - im Gleisdreieck  

 
 
Sitzung der Bezirksversammlung Bergedorf
TOP: Ö 12.2
Gremium: Bezirksversammlung Bergedorf Beschlussart: ungeändert beschlossen
Datum: Do, 27.04.2017 Status: öffentlich/nichtöffentlich
Zeit: 18:00 - 20:10 Anlass: Sitzung
Raum: Großer Sitzungssaal, 1.Stock
Ort: Wentorfer Straße 38, 21029 Hamburg
20-1180 "Hier wohnt Hamburgs Jugend" im Gleisdreieck
   
 
Status:öffentlichDrucksache-Art:Antrag
Verfasser:Fraktion GRÜNE BergedorfAktenzeichen:663.00-02
Federführend:Dezernat Steuerung und Service   
 
Protokoll

Herr Krönker berichtet von Überlegungen zum Projekt "Hier wohnt Hamburgs Jugend" mit jungen Volljährigen. Er  möchte prüfen lassen, ob Wohnungen am Gleisdreieck in Frage kommen für das Projekt.

Azubi-Wohnungen laufen über eine andere Trägerschaft. Für solche Wohungen müsste der Bebauungsplan abgewartet werden. Er schlägt vor, den CDU-Antrag Drucksache 20-1183 in den Fachausschuss zu überweisen.

 

Herr Emrich hält den Bau am Gleisdreieck für einen Fehler, weil dieser Bau einen massiven Eingriff in die Natur und die Gefahr einer Ghettobildung bedeutet. Er fordert eine frühzeitige Durchmischung. Das will er auch durch Azubi-Wohnungen erreichen. Dem Antrag der Grünen könne er folgen.

 

Herr Mohrenberg unterstützt den Antrag der Grünen und lobt den guten Ansatz. Die SPD hat einen Ergänzungsantrag vorgelegt. Dem CDU-Antrag stimmt er nicht zu. Er sieht einen Widerpruch zwischen dem Inhalt des Antrags und der Ablehnung eines B-Plans seitens der CDU. Ohne B-Plan könne es am Mittleren Landweg keine Azubi-Wohnungen geben. Unabhängig davon hält er das Thema der Azubi-Wohnungen aber für wichtig.

Er schlägt vor, die Anträge in den Stadtentwicklungsausschuss zu überweisen und den Wirtschaftsausschuss zuzuladen.

 

Herr Mirbach hält den Bau von Azubi-Wohnungen für wichtig. Der Bedarf ist hoch. Am Gleisdreieck kann der Bau aber nicht umgesetzt werden, weil es noch keinen Bebaungsplan gibt.

Er schlägt vor, die Anträge in den Jugendhilfeausschuss und den Stadtentwicklungsausschuss zu überweisen.

 

Herr Emrich ergänzt, dass ihm bewusst sei, dass ein Bebauungsplan notwendig ist. Er will den Alleingang des Senats aber nicht durch einen Bebauungsplan legitimieren.

 

Die Bezirksversammlung lehnt eine Überweisung der Drucksache 20-1180 in den Stadtentwicklungsausschuss und den Jugendhilfeausschuss mehrheitlich bei den Ja-Stimmen der LINKEN ab.

 

Die Bezirksversammlung beschließt die Drucksache 20-1180 mehrheitlich bei Enthaltung der LINKEN.

 

Der Antrag 20-1180.01 wird von der SPD zurückgezogen.

 

Die Bezirksversammlung beschließt mehrheitlich bei Enthaltung der LINKEN, den Antrag 20-1183 in den Stadtentwicklungsauschuss (Juni-Sitzung) zu überweisen.