Bezirksversammlung Bergedorf

Auszug - Vorfahrt für den Ebner-Eschenbach-Weg  

 
 
Sitzung des Fachausschusses für Verkehr und Inneres
TOP: Ö 7
Gremium: Fachausschuss für Verkehr und Inneres Beschlussart: (offen)
Datum: Mo, 20.11.2017 Status: öffentlich/nichtöffentlich
Zeit: 18:00 - 20:00 Anlass: Sitzung
Raum: Großer Sitzungssaal, 1.Stock
Ort: Wentorfer Straße 38, 21029 Hamburg
20-1372 Vorfahrt für den Ebner-Eschenbach-Weg (geänderte Fassung)
   
 
Status:öffentlichDrucksache-Art:Antrag
Verfasserin:Fraktion GRÜNE BergedorfAktenzeichen:641.00-20/3132
Federführend:Dezernat Steuerung und Service   
 
Protokoll
Beschluss
Abstimmungsergebnis

Herr Bruschke zeigt eingangs Fotos des Knotenpunktes Ebner-Eschenbach-Weg /Anita-Ree-Straße im Vorher-Nachher-Vergleich. Das Fachamt Management des öffentlichen Raumes hatte die Sichtachsen umfangreich zurückgeschnitten bzw. von Buschwerk befreit.

 

Herr Gäth teilt mit, dass zurzeit Zählungen des Radverkehrs erfolgen, an besagter Stelle kommt es jedoch gefühlt“ nicht zu vermehrten Unfällen.

 

Herr Gruber schlägt vor, die Anita-Ree-Straße von beiden Seiten kommend einfach zu einer Sackgasse zu machen, da die Erschließung weiterhin möglich wäre.

 

Herr Gäth antwortet, dass man dieses pfen müsste.

 

Herr Froh macht darauf aufmerksam, dass die Verwaltung die Sichtbeziehungen optimiert hat, sodass er zunächst keinen weiteren Handlungsbedarf erkennt.

 

Herr Fleige merkt an, dass es hier nicht nur um den Radverkehr sondern auch um die Fußnger geht, da die Wegeverbindung auch von vielen Schülern/innen genutzt wird.

 

Herr Gaertner macht nochmals deutlich, dass es sich hier nicht um einen Unfallschwerpunkt handelt.

 

Herr Fleige sieht die Hauptverkehrsrichtung im Ebner-Eschenbach-Weg, wo ca. 120-150 Fußnger/Radfahrer stündlich den Anita-Ree-Weg queren, während nur ca. 50-60 Pkw/stündlich die Straße nutzen. Aus diesem Grund sollte man die Vorfahrtsregelung entsprechend der Frequentierung ändern.

 

Herr Dr. Reumanngt hinzu, dass viele Fahrzeugführer häufig schon von alleine anhalten, was auch schon r eine Vorfahrtsänderung sprechen würde.

 

Herr Zaumt dazu, aus dem Fehlverhalten von einzelnen Personen nicht Einschränkungen für die Allgemeinheit abzuleiten.

 

Herr Froh ergänzt, dass alle Verkehrsteilnehmer mehr Rücksicht nehmen sollten und man durch die von der Verwaltung optimierten Sichtbeziehungen, die Situation vor Ort erst einmal im Auge behalten sollte.

 

Herr Fleige fordert politischen Mut, auch einmal Fußnger verkehrlich zu bevorzugen, für den Umbau würdenrderungen aus verschiedenen „pfen“, wierderung Fußverkehr, RISE, Integriertes Klimaschutzkonzept möglich sein.


Der Fachausschuss lehnt den Antrag mehrheitlich bei 4 Zustimmungen seitens Der Linke und der GRÜNEN sowie 4 Enthaltungen ab.

1. Der Ebner-Eschenbach-Weg wird am Knoten Ebner-Eschenbach-Weg / Anita-Ree-Straße vorfahrtsberechtigt.

Der Punkt 2. entfällt zur Abstimmung, da die Sichtachsen im betreffenden Bereich durch das Fachamt Management des öffentlichen Raumes, bereits umfassend freigeschnitten wurden.