Bezirksversammlung Bergedorf

Auszug - Stuhlrohrquartier - Einphasige städtebaulich-freiraumplanerische Mehrfachbeauftragung  

 
 
Sitzung der Bezirksversammlung Bergedorf
TOP: Ö 11.2
Gremium: Bezirksversammlung Bergedorf Beschlussart: ungeändert beschlossen
Datum: Do, 28.06.2018 Status: öffentlich/nichtöffentlich
Zeit: 18:00 - 21:30 Anlass: Sitzung
Raum: Großer Sitzungssaal, 1.Stock
Ort: Wentorfer Straße 38, 21029 Hamburg
20-1674 Stuhlrohrquartier - Einphasige städtebaulich-freiraumplanerische Mehrfachbeauftragung
   
 
Status:öffentlichDrucksache-Art:Beschlussvorlage
Federführend:Dezernat Steuerung und Service   
 
Protokoll

Herr Kleszcz erklärt, dass das Stuhlrohrquartier zu den größten städtebaulichen Vorhaben in Bergedorf gehört. Die Bürgerinitiative hat den Juryentwurf kritisch gesehen. Die Interessen lagen, was Höhe und Dichte des Quartiers betrifft, weit auseinander. Über den Schutz der Stuhlrohrhalle waren sich alle einig. Ziel war es, einen Kompromiss zu finden. Die Gespräche mit der Bürgerinitiative (BI) seien sachlich und unaufgeregt gewesen. Nun gebe es einen Kompromiss, der sich sehen lassen kann.

 

Herr Noetzellt fest, dass das Ergebnis eine Lösung sein muss. Das sei Sache der Politik. Er betont, dass der Investor noch dabei sei, obwohl er die Info-Veranstaltung bezahlen musste. Die Bürgerinitiative habe Spaß an Politik gefunden. Nach sehr unterschiedlichen Ausgangspositionen gebe es jetzt einen Kompromiss.

 

Frau Lühr hatte es sich zum Ziel gemacht, mit der Bürgerinitiative einen Kompromiss zu erzielen. Sie respektiere das Anliegen der BI, sich aktiv einzubringen. Die Grünen sind sich der politischen Verantwortung zur Schaffung von Wohnraum bewusst. Die Fraktion hätte sich mehr Wohnungen im Stuhlrohrquartier gewünscht. Nun könne das Bauvorhaben mit breiter Akzeptanz weitergeführt werden.

 

Herr Mirbach teilt mit, dass seine Fraktion mehr Sozialwohnungen haben wollte. Er würde es begrüßen, wenn es künftig mehr solcher Prozesse geben würde. Er hat Zweifel, ob der Eigentümer der richtige sei.

 

Die Bezirksversammlung beschließt die Drucksachen 20-1448.04 und 20-1674 einstimmig.