Bezirksversammlung Bergedorf

Auszug - Vorstellung des Entwurfs des Ausgleichskonzeptes Oberbillwerder Referent: Herr Dinse (BUE)   

 
 
Sitzung des Sonderausschusses Oberbillwerder
TOP: Ö 5
Gremium: Sonderausschuss Oberbillwerder Beschlussart: (offen)
Datum: Do, 18.10.2018 Status: öffentlich/nichtöffentlich
Zeit: 18:00 - 21:00 Anlass: Sitzung
Raum: Großer Sitzungssaal, 1.Stock
Ort: Wentorfer Straße 38, 21029 Hamburg
 
Protokoll

Herr Dinse (BUE) stellt den Entwurf des Ausgleichskonzeptes Oberbillwerder vor. Inhaltliche Einzelheiten sind der als Anlage beigefügten Präsentation zu entnehmen.

 

Frau Lührchte den Stand der Untersuchungen über die Notwendigkeit von innovativen Querungsverbindungen zur Herstellung eines Biotopverbunds zwischen den Boberger Niederungen und den Allermöher Wiesen erfahren.

 

Im Biotopkorridor habe man die Verbindungselemente dargestellt; ein Querungsproblem würden die Verkehrstrassen darstellen, erläutert Herr Dinse. Zur Konkretisierung der Trassenplanung sei man mit den entsprechenden Dienststellen und dem Gutachter im Gespch.

 

Herr Frohchte eine Einschätzung aus Umwelt- und Naturschutzsicht bekommen, wie groß der Eingriff in die Kulturlandschaft der Vier- und Marschlande sei.

 

Der Eingriff in die Kulturlandschaft in Bezug auf die gesamten Vier- und Marschlanden werde nicht bewertet, antwortet Herr Dinse. Das Naturschutzrecht fordere eine genaue Betrachtung der konkreten Planung und deren Auswirkung auf den Boden, Biotope und auf die Lebensräume im Plangebiet. Dazu seien die Bewertungskarten ausgearbeitet worden, die er dem Fachausschuss dargestellt habe.

 

Herr Capeletti fragt, ob die geplante Straße zum Mittleren Landweg in den Ausgleichsmaßnahmen mit berücksichtigt sei sowie nach den Kosten.

 

Nach Herrn Dinse seien die Kosten grob kalkuliert worden. Sie lägen für die Bereitstellung von Flächen und den eigentlichen Maßnahmen bei 30.000 € / ha, für Pflegekosten und Bewirtschaftung bei 18.000 € / ha.

Lediglich die Westanbindung sei in diesem Konzept berücksichtigt worden, wobei man aber feststellen müsse, dass sie sich flächenmäßig in der Relation zur Größe des Plangebiets nicht nennenswert auswirke.