Bezirksversammlung Bergedorf

Auszug - Integrierte Entwicklungskonzept Fortschreibung IEK Bergedorf-Süd für den Teilraum Bergedorf/Serrahn Festlegung RISE-Fördergebiet "Bergedorf/Serrahn" Referent: Herr Krimson (steg)   

 
 
Sitzung des Stadtentwicklungsausschusses
TOP: Ö 3
Gremium: Stadtentwicklungsausschuss Beschlussart: (offen)
Datum: Mi, 10.10.2018 Status: öffentlich/nichtöffentlich
Zeit: 18:00 - 20:07 Anlass: Sitzung
Raum: Großer Sitzungssaal, 1.Stock
Ort: Wentorfer Straße 38, 21029 Hamburg
20-1609.04 Integrierte Entwicklungskonzept Fortschreibung IEK Bergedorf-Süd für den Teilraum Bergedorf/Serrahn
Festlegung RISE-Fördergebiet "Bergedorf/Serrahn"
     
 
Status:öffentlichDrucksache-Art:Beschlussvorlage
  Bezüglich:
20-1609
Federführend:Interner Service, Gremienbetreuung und Wahlen   
 
Protokoll

Herr Krimson (steg) stellt die Festlegung des Teilraums Bergedorf/Serrahn als Fördergebiet im Rahmenprogramm Integrierte Stadtteilentwicklung mit einer Präsentation vor. Inhaltliche Einzelheiten sind der als Anlage beigefügten Präsentation zu entnehmen.

 

Die Fachausschussmitglieder erhalten Gelegenheit, Nachfragen zu stellen.

 

Herr Kolwa meint, das bestens besonnte nördliche Ufer sei das Bindeglied zwischen der Neu- und Altstadt von Bergedorf und fragt, warum die Projektideen zur Aufwertung des Ufers nicht mit vorgestellt worden seien.

 

Herr Krimson erwidert, dass nur Schlaglichter aus dem Maßnahmenkatalog vorgestellt werden sollten und er keine Wertung mit der Auswahl treffen wolle.

 

Beim nördlichen Ufer bestehe das Problem, dass es ausschließlich in privater Hand sei und insofern eine positive Motivation bei den Eigentümern für eine Veränderung ausgelöst werden müsse, erklärt Herr Czaplenski. Mit den ersten beiden Maßnahmen Kupferhoftreppe und Serrahnstraße würden der rechte und der linke Bereich attraktiv gestaltet. Danach sei es nur eine Frage der Zeit, bis auch das Bindeglied rdliches Ufer nachziehe.

 

Herr Omniczynski bezieht sich auf die von Privaten dem Verfügungsfonds überlassenen Gelder. Er erkundigt sich danach, ob den Privaten bewusst sei, dass sie über die Verwendung dieser Mittel nicht mitentscheiden können. Zudem fragt er nach dem Zuschuss der Privaten zum Bau der Kupferhofterassen.

 

Frau Messner erläutert, dass der Verfügungsfonds ein Topf sei, der von der Behörde regelmäßig befüllt werde, aber nur ausgeschüttet werde, wenn auch Private etwas hinzugeben.

 

Herr Czaplenski ergänzt, dass die vier an den Kupferhofterassen angrenzenden Eigentümer auf die Möglichkeit einer finanziellen Beteiligung hingewiesen worden seien. Sietten sich freiwillig bereiterklärt, sich mit 50.000 € zu beteiligen.

 

Frau Lühr merkt an, dass man sich hinsichtlich einer Umgestaltung des nördlichen Ufers mit einer Überbauung der Fischtreppe nicht zu große Hoffnungen machen solle.

 

Herr Czaplenski meint, dass dort genügend Raum sei, um eine Lösung zu finden, mit der die Fischtreppe nicht störend tangiert werde. Die Anlieger müssten allerdings in eine Entwicklung eingebunden werden und diese gemeinsam wollen.

 

Frau Schindler fragt nach der beidseitigen Fuß- und Radwegverbindungen am Schleusengraben.

 

Herr Czaplenski erwidert, dass dies eine anspruchsvolle Herausforderung des laufenden Wettbewerbs sei. Die Büros seien aufgefordert, gute Lösungsglichkeiten darzustellen, wie das Ende insbesondere der Radwegeverbindung aussehen könne.

 

Der Stadtentwicklungsausschuss nimmt die vorgestellte Fortschreibung des IEK Bergedorf-Süd für den Teilraum Serrahn zur Kenntnis und empfiehlt der Bezirksversammlung, dieser Konzeptfortschreibung zuzustimmen.