Bezirksversammlung Bergedorf

Auszug - Größe, Lage und Eignung der Kinderspielplätze in den Neubauquartieren im Bezirk Bergedorf seit 2015 Der Umweltausschuss wird nachrichtlich hinzugeladen.  

 
 
Sitzung des Stadtentwicklungsausschusses
TOP: Ö 2
Gremium: Stadtentwicklungsausschuss Beschlussart: (offen)
Datum: Mi, 05.12.2018 Status: öffentlich/nichtöffentlich
Zeit: 18:00 - 19:35 Anlass: Sitzung
Raum: Großer Sitzungssaal, 1.Stock
Ort: Wentorfer Straße 38, 21029 Hamburg
20-1770.01 Größe, Lage und Eignung der Kinderspielplätze in den Neubauquartieren im Bezirk Bergedorf seit 2015
   
 
Status:öffentlichDrucksache-Art:Antwort
Verfasser:Fraktion GRÜNE BergedorfBezüglich:
20-1770
Federführend:Dezernat Steuerung und Service   
 
Protokoll

Herr Wobbe fordert einen fortzuschreibenden Spielplatzentwicklungsplan, der eine quantitative und qualitative Bestandsanalyse sowie ein Handlungskonzept enthalten solle. Er kündigt einen entsprechenden Antrag der Grünen in der Bezirksversammlung an.

Zur Antwort der Großen Anfrage interessiert ihn, wie die Mindestgrößen für Spielplätze gewährleistet werden könnten; ob es eine Kompensation gebe, wenn davon abgewichen werde, wie eine quantitative und qualitative Bestandsanalysen der Spielplätze ohne Bauabnahme erfolgen könne und betont schließlich, dass Kinderspielflächen eine Mindestgröße von 150 qm nach Hamburger BauO haben sollten.

 

Herr Czaplenski antwortet, dass 10 qm Spielplatz pro Wohneinheit geschaffen werden müssen. Dabei werde nach zwei Arten differenziert, einmal Spielflächen für die 0 bis 3- bzw. 3 bis 7-hrigen im Nahbereich der Wohnungen und dann Spielflächen für die 7 bis 15-hrigen. In besonderen Ausnahmefällen gebe es darüber hinaus die Möglichkeit, dass, wenn Private bei der Entwicklung ihrer Quartiere keinen Spielplatz schaffen und unmittelbar benachbart ein öffentlicher Spielplatz vorhanden ist, das Geld dafür in diesen einfließen zu lassen.

In Hamburg gebe es keine regelhaften Bauabnahmen von Spielflächen, das sei eine vom Verordnungsgeber gewollte Entscheidung. Dafür sei der Bauvorlagenberechtigte verantwortlich.

Herr Czaplenski will die Bestandsdaten der Verwaltung noch mal durchsehen lassen, um mehr Datenqualität, evtl. auch in planerischer Darstellung zu liefern.

 

Herr Sturmhoebel gibt zu bedenken, dass sich ein Investor nicht nur von der Ausweisung eines Spielplatzes freikaufen könne, sondern damit auch von den Folgekosten.

 

Herr Czaplenski erklärt, dass es keinen Freikauf gebe sondern nur Vernunftslösungen mit dem Ziel, auskömmliche Bewegungsglichkeiten für Kinder mit pädagogischer Qualität zu schaffen. Solche Fälle seien aber die Ausnahme und würden im städtebaulichen Vertrag mit dem Investor geregelt, auch die Frage der Folgekosten.