Bezirksversammlung Bergedorf

Auszug - Größere Unterhaltungsmaßnahmen an Spielplätzen  

 
 
Sitzung des Umweltausschusses
TOP: Ö 5
Gremium: Umweltausschuss Beschlussart: (offen)
Datum: Mi, 15.05.2019 Status: öffentlich/nichtöffentlich
Zeit: 18:00 - 20:45 Anlass: Sitzung
Raum: Großer Sitzungssaal, 1.Stock
Ort: Wentorfer Straße 38, 21029 Hamburg
 
Protokoll

Herr Charlesndigt an, zwei Spielplätze vorzustellen, die trotz generell ordnungsgemäßer Substanz und Spielgeräte renoviert werden sollen. Da es sich hier um größere Unterhaltungsmaßnahmen handelt, wurde auf Planungen und Kinderbeteiligungen verzichtet. Dennoch sind beide Maßnahmen relativ teuer und umfangreich.

 

Herr Charles widmet sich zunächst dem Spielplatz am Wilhelm-Osterhold-Stieg. Dieser ist zweigeteilt. Der Teil an der „Blauen Welle“ bleibt unangetastet.

Im anderen Bereich findet sich ein Wasserspielbereich, in dem die zweite Ebene fehlt sowie ein Podest und eine Pumpe abgängig sind. Hier ist vorgesehen, den ursprünglichen Zustand bis zum Sommer wieder herzustellen. Es handelt sich um eine RISE-Maßnahme mit einem Gesamtvolumen von 120.000 €.

 

Auf dem Spielplatz am Henriette-Herz-Ring soll die bestehende Wasserspielanlage gereinigt werden. Der vorhandene Seilzirkus bleibt zwar erhalten, aber die Seile sollen ausgetauscht werden. Außerdem wird ein neues Lager für die Drehscheibe benötigt.

Zudem soll die Einfassung erneuert und der vorhandene Sand durch Rasen ersetzt werden. Die Fallschutzbereiche werden mit speziellen, TÜV-geprüften Häckseln hergerichtet. Diese sind befahrbar und verbessern somit die Inklusionsfähigkeit der Anlage.

Die weiterhin vorhandene kleine Rutsche, die Doppelschaukel und die Sandspielgeräte sind abgespielt und sollen durch Nachfolgemodelle ersetzt werden. Hier werden zudem ebenfalls künftig die Häcksel eingesetzt. Nur bei den Sandspielgeräten wird die Barrierefreiheit durch eine Rampe hergestellt. Diese Maßnahme hat ein Kostenvolumen von rund 100.000 €.

 

Auf Nachfrage von Herrn Zaum bestätigt Herr Charles, dass die Häcksel ein nicht unerheblicher Kostenfaktor sind.

 

Frau Strehlow beschreibt, dass auf vielen Spielplätzen der Fallschutz um Spielgeräte aus Kunststoff hergestellt ist. Laut Herrn Charles verbaut der Bezirk solche Kunststoffumrandungen aufgrund einer Änderung der einschlägigen DIN bei Trampolinen, vermeidet sie aber ansonsten.

Frau Michiels-Lein wird von Herrn Charles berichtet, dass die Häcksel im Bezirk Wandsbek seit fünf Jahren ohne Beanstandungen eingesetzt werden.

 

Herr Fleige erinnert an einen beschlossenen Antrag seiner Fraktion, die zum Ziel hatte, dass der Spielplatz neben der Blauen Welle barrierefrei hergerichtet werden soll. Herr Charles bestätigt ihm, dass der betreffende Teil des Spielplatzes am Wilhelm-Osterhold-Stieg wegen diesem Antrag auch nicht Teil der hier beschriebenen Ertüchtigung ist.