Bezirksversammlung Bergedorf

Auszug - Bericht der Klimaschutzbeauftragten  

 
 
Sitzung des Umweltausschusses
TOP: Ö 6
Gremium: Umweltausschuss Beschlussart: (offen)
Datum: Mi, 15.05.2019 Status: öffentlich/nichtöffentlich
Zeit: 18:00 - 20:45 Anlass: Sitzung
Raum: Großer Sitzungssaal, 1.Stock
Ort: Wentorfer Straße 38, 21029 Hamburg
 
Protokoll

Herr Stitz berichtet stellvertretend für die bezirkliche Klimaschutzmanagerin von der Verleihung der Klimaschutzauszeichnung 2019. Die seinen Ausführungen zugrunde liegende Präsentation liegt dieser Niederschrift bei.

 

Herr Stitz beschreibt, dass mit dieser Auszeichnung das Ziel verfolgt wird, im Klimaschutz aktive Bergedorferinnen und Bergedorfer zusammenzubringen und ihre Bemühungen nach außen sichtbar zu machen. Hierzu dienen die öffentliche Preisverleihung und die dazu aufgelegte Broschüre.

Neben den fünf geförderten Projektideen hat eine Schülerin einen Sonderpreis für die Idee einer Pflanzenauffang-Station erhalten

 

Als Hilfestellung erhalten fünf Projekte zudem eine Förderung in Höhe von 1.000 € aus Mitteln der BV.

 

Als Ausblick erwähnt Herr Stitz das diesjährige Stadtradeln, welches im Zeitraum vom 30.08. bis zum 19.09.2019 stattfinden wird.

 

Zudem ist vorgesehen, zur energetischen Sanierung von Bergedorf West ein integriertes energetisches Quartierskonzept zu entwickeln, dass für zunächst 2 Jahre durch eine Quartiersmanagerin bzw. einen Quartiersmanager begleitet werden soll.

 

Herr Stitz erinnert daran, dass Bergedorf-West künftig als RISE-Gebiet ausgewiesen wird. Deshalb soll ein Förderantrag bei der KfW zur Co-Finanzierung Bundesmittel für das Quartierskonzept, welches neben der energetischen Sanierung auch Fragen wie Barrierefreiheit und weitere Ziele umfassen wird, einzuwerben.

 

Herr Fleige berichtet von schlechten Erfahrungen bei dem Versuch, im Rahmen vom My-Smart-Life ein Energiekonzept für Bergedorf-Süd umzusetzen. Herr Stitz weist auf die deutlich günstigeren Rahmenbedingungen in Bergedorf-West hin. Dort gibt es nur wenige betroffene Immobilienbesitzer mit großen Beständen, die selbst ein Interesse an einer energetischen Sanierung haben.

 

Aufgrund der von Herrn Zaum geäerten Befürchtung, die Kosten der Maßnahme könnten auf die Wohnungsmieten umgelegt werden, betont Herr Stitz, dass bezahlbare Mieten ein erklärtes Ziel der Verwaltung sind. Dennoch müssen sich die getroffenen Maßnahmen wirtschaftlich darstellen lassen.

 

Herr Dr. Friese fragt nach dem Sachstand hinsichtlich der energetischen Sanierung des Rathauses. Herr Charlesndigt eine Antwort zu Protokoll an (s. TOP 12).