Bezirksversammlung Bergedorf

Auszug - Verbesserung der Spielmöglichkeiten und der Infrastruktur für Kinder in der Bergedorfer Innenstadt  

 
 
Sitzung des Umweltausschusses
TOP: Ö 4
Gremium: Umweltausschuss Beschlussart: (offen)
Datum: Mi, 15.05.2019 Status: öffentlich/nichtöffentlich
Zeit: 18:00 - 20:45 Anlass: Sitzung
Raum: Großer Sitzungssaal, 1.Stock
Ort: Wentorfer Straße 38, 21029 Hamburg
20-1714.01 Verbesserung der Spielmöglichkeiten und der Infrastruktur für Kinder in der Bergedorfer Innenstadt
   
 
Status:öffentlichDrucksache-Art:Bericht
Aktenzeichen:610-99-05Bezüglich:
20-1714
Federführend:Dezernat Steuerung und Service   
 
Protokoll

Herr Charles beschreibt anhand des beigefügten Lageplans, dass im Sachsentor bereits aufgrund der für der nötigen Feuerwehrzufahrten und der bestehenden Sondernutzungen praktisch kein Raum für die Installation von Spielmöglichkeiten vorhanden ist. Hinzu kommt, dass er bislang noch nicht geprüft hat, inwieweit die Lage von Ver- und Entsorgungsleitungen zu beachten wäre.

 

Herr Charles erinnert daran, dass es zwar seit einigen Jahren vor Ort einzelne Spielgeräte gibt. Seither wurde jedoch die einschlägige DIN-Norm dahingehend geändert, dass für Geräte mit einer Zwangsbewegung (also Rutschen, Karussells und ähnliches) sowie solche mit einer Fallhöhe von mindestens 60 cm zwingend ein Fallschutz vorgeschrieben ist. Somit wird der Platzbedarf pro Gerät auf 3 bis 4 m² erhöht, da hier ein Austausch der Beläge vorzunehmen wäre.

 

Da es jedoch in der Alten Holstenstraße bei der Schleusenbrücke und im Schlosspark bestehende Spielplätze gibt, bestehen bereits Spielgelegenheit im näheren Umkreis. Herr Charles regt infolgedessen einen Verzicht auf Spielgeräte im Sachsentor an.

 

Hinsichtlich etwaiger Spielmöglichkeiten auf der CCB-Brücke nimmt das Bezirksamt derzeit Kontakt mit dem Center-Management auf.

 

Herr Fleige erinnert an die vormals auf der CCB-Brücke vorhandene Sandkiste, die sich großer Beliebtheit erfreute. Eine solche würde sich auchr Alternativstandorte anbieten, zumal aufgrund einer fehlenden Fallhöhe kein Fallschutz erforderlich wäre. Herr Charles weist darauf hin, dass sich eine Sandkiste nicht für die Fußngerzone eignet, da der herausgespielte Sand auf den Belag getragen und zu einer Rutschgefahr führenrde. 

 

Herr Thomsen bezeichnet vereinzelte Spielgeräte als verzichtbar, da es diese keine Spielwelt bieten können. Herr Schramm bezeichnet zudem eine Sandkiste auf der CCB-Brücke, also im Inneren eines Gebäudes, als nicht sinnhaft.

 

Frau Strehlow berichtet im Gegenzug von den durchweg positiven Erfahrungen, die sie und ihre Enkelkinder mit der damaligen Sandkiste auf der CCB-Brücke gemacht hat und bittet Herrn Charles, die Gespräche mit dem CCB-Management voranzubringen. Sie erinnert zudem an die Intention des Antrags, nicht für bestehende Spielplätze sondern für zusätzliche Spielmöglichkeiten in der Fußngerzone zu streiten.

Auch Frau Jasberg weist darauf hin, dass die bestehenden Spielgeräte gut angenommen werden.             

 

Herrn Wegner stellt fest, dass sich offensichtlich die Mehrheit des Ausschusses der Argumentation von Herrn Charles anschließt. Zudem plädiert er hinsichtlich der CCB-Brücke dafür, das Ergebnis der Gespräche mit dem Center-Management abzuwarten.