Bezirksversammlung Bergedorf

Auszug - DKMS-Registrierungsaktion im Bergedorfer Rathaus hier: Sachstand  

 
 
Sitzung des Fachausschusses für Soziales, Gesundheit und Integration
TOP: Ö 8
Gremium: Fachausschuss für Soziales, Gesundheit und Integration Beschlussart: (offen)
Datum: Di, 03.09.2019 Status: öffentlich/nichtöffentlich
Zeit: 18:00 - 19:05 Anlass: Sitzung
Raum: Kleiner Sitzungssaal, Erdgeschoss
Ort: Wentorfer Straße 38, 21029 Hamburg
20-1874.02 DKMS-Registrierungsaktion im Bergedorfer Rathaus
hier: Sachstand
     
 
Status:öffentlichDrucksache-Art:Mitteilung
  Bezüglich:
20-1874
Federführend:Interner Service, Gremienbetreuung und Wahlen   
 
Protokoll

Frau Kramer erklärt, dass sich ihre Fraktion die Gründung eines Arbeitskreises zum Thema wünscht, deren erstes Treffen zur einer arbeitnehmerfreundlichen Zeit stattfinden und durch den Vorsitzenden mit Unterstützung des Ausschussbüros organisiert werden sollte.

Sie bedauert, dass seitens des Bezirksamtes kein Personal für eine Spenderregistrierung zur Verfügung gestellt werden kann.

 

Herr Helm begrüßt diesen Vorschlag. Er fragt jedoch, ob seitens der Verwaltung eingehend geprüft wurde, ob Mittel aus anderen Quellen als dem Förderfonds herangezogen werden können.

Herr Dr. Duwelt dies durchaus für denkbar. Er kündigt an, dies prüfen zu lassen.

 

Herr Krönker wirft die Frage auf, welchen Arbeitsauftrag die AG erfüllen soll. Er ist der Meinung, dass dies zunächst im Ausschuss zu besprechen wäre.

 

Frau Kramer erläutert, dass DKMS Personen für die Akquise von Spendern telefonisch schulen würde. Dieses Angebot könnten Mitglieder des Fachausschusses oder andere Interessierte wahrnehmen.

Frau Schapels ergänzt, dass es sich hier um Öffentlichkeitsarbeit der Politik handeln würde. Es wäre angemessen, wenn diese an einem zentralen Ort wie dem Bergedorfer Rathaus stattfinden würde.

 

Herr Zaum fragt, ob vergleichbare Aktionen bereits in anderen Bezirken stattgefunden haben. Gegebenenfalls könnte man sich daran orientieren, wie diese dort gehandhabt wurden. Denkbar wäre zum Beispiel ein Stand auf dem nächsten Weihnachtsmarkt, in dem für Knochenmarksspenden geworben wird.

 

Frau Gündüz weist darauf hin, dass potentielle Spender inzwischen sehr einfach durch Speichelproben identifiziert werden. Eine Schulung derjenigen, die eine solche Speichelprobe entnehmen, ist nicht notwendig. Zudemre esglich, potentiellen Spendern ein entsprechendes Set zuzusenden, mit dem sich die Betreffenden selbst testen können. Sie schlägt vor, die Ergebnisse der AG dem Fachausschuss vorzustellen. 

 

Der Vorsitzende fragt, wer zur Mitarbeit in einer solchen AG bereit wäre. Frau Kramer schlägt vor, dass die Fraktionen ihre Vorschläge dem Ausschussbüro mitteilen. Sie stellt ihre Mitarbeit bereits in Aussicht.

 

Herr Dr. Duwe fasst zusammen, dass diese AG somit die Aufgabe haben wird, eine Aktion zur Knochenmarksspende vorzubereiten und Wege zu finden, wie Informationen hierüber sowie über Organspende im allgemeinen verbreitet werden können.

 

Der Vorsitzende schlägt vor, dass die großen Fraktionen dem Ausschussbüro jeweils zwei und die kleinen ein Mitglied benennen, welches in der AG mitarbeiten möchte.

 

Dieser Vorschlag wird einvernehmlich akzeptiert.