Bezirksversammlung Bergedorf

Auszug - Standort Öffentliche Bücherhalle  

 
 
Sitzung des Kulturausschusses
TOP: Ö 8
Gremium: Kulturausschuss Beschlussart: zurückgezogen
Datum: Mo, 07.10.2019 Status: öffentlich/nichtöffentlich
Zeit: 18:00 - 19:05 Anlass: Sitzung
Raum: Kleiner Sitzungssaal, Erdgeschoss
Ort: Wentorfer Straße 38, 21029 Hamburg
21-0059 Standort Öffentliche Bücherhalle
   
 
Status:öffentlichDrucksache-Art:Antrag
Verfasser:FDP-Fraktion
Federführend:Dezernat Steuerung und Service   
 
Protokoll

Herr Kubat erläutert zum Antrag, dass die Lage des Einzelhandels im Sachsentor und der Alten Holstenstraße prekär sei und mit der Bücherhalle ein weiterer Publikumsmagnet abgezogen werden würde. Er schlägt für seine Fraktion vor, eine Nebenstelle der Bücherhalle bzw. eine andere öffentliche Einrichtung am jetzigen Standort der Bücherhalle zu belassen.

 

Frau Lenné stellt fest, dass die Intention des Antrages einleuchten würde, mit der Stiftung Hamburger Öffentlichecherhallen jedoch ein anderes Vorgehen abgestimmt wurde. Sie kündigt für die Fraktion SPD die Enthaltung von dem Antrag an und schlägt vor, das Thema evtl. im Fachausschuss für Wirtschaft, Arbeit und Verbraucherschutz weiter zu erörtern.

 

Frau Garbers ndigt an, dass die Fraktion CDU gegen den Antrag votieren wird und erinnert daran, dass ihre Fraktion bereits vor 2 Jahren gemeinsam mit der LINKEN einen entsprechenden Antrag gestellt hat.

 

Herr Dornquast betont, dass der Vertrag mit der cherhalle einen wichtigen Bestandteil für das KörberHaus als Community-Center darstellt. Das Gebäude, in dem die jetzige Bücherhalle untergebracht ist, befindet sich in Privatbesitz und damit ist die weitere Belegung ausschließlich Vermietersache.

 

Nach einigen weiteren Beiträgen der Ausschussmitglieder Mirbach, Petersen-Griem, Schreiter und Kubat schgt Herr Dornquast vor, den Antrag zurückzuziehen. Die Intention des Antrages sei deutlich geworden und im nächsten Frühjahr könnte die Direktorin der Stiftung Hamburger Öffentliche Bücherhallen, Frau Untiedt, in den Kulturausschuss eingeladen werden, um das weitere Vorgehen mit ihr zu erörtern.

 

Herr Kubat erklärt, dass die FDP-Fraktion den Antrag zurückzieht.