Bezirksversammlung Bergedorf

Auszug - Aufnahme gestrichener Potenzialflächen in den Vier- und Marschlanden in das Wohnungsbauprogramm 2020  

 
 
Sitzung der Bezirksversammlung Bergedorf
TOP: Ö 13.5
Gremium: Bezirksversammlung Bergedorf Beschlussart: abgelehnt
Datum: Do, 26.09.2019 Status: öffentlich/nichtöffentlich
Zeit: 18:00 - 21:15 Anlass: Sitzung
Raum: Großer Sitzungssaal, 1.Stock
Ort: Wentorfer Straße 38, 21029 Hamburg
21-0102.01 Aufnahme gestrichener Potenzialflächen in den Vier- und Marschlanden in das Wohnungsbauprogramm 2020
   
 
Status:öffentlichDrucksache-Art:Bericht
  Bezüglich:
21-0102
Federführend:Dezernat Steuerung und Service   
 
Protokoll

Herr Froh geht auf die Beratung im Regionalausschuss ein. Er bittet die Fraktionen, genauso wie im Regionalausschuss zu stimmen. Er möchte auch, dass Themen, die das Landgebiet betreffen, im Regionalausschuss beraten werden.

 

Herr Kleszcz betont, dass Diskussionen zum Wohnungsbauprogramm im Stadtentwicklungsausschuss beraten werden. Der Bericht sollte dort hin überwiesen werden.

 

Herr Meyns möchte Ortskerne stärken. Das Wohnungsbauprogramm gehöre in den Stadtentwicklungsausschuss. Es müsse ein Konzept für ganz Bergedorf geben, nicht nur für Fünfhausen.

 

Herr Capeletti erinnert an die ausführliche Diskussion zu den Ochsenwerder-Flächen in der Stadtwerkstatt. Der Bürgerwille müsse umgesetzt und Ochsenwerder entwickelt werden.

 

Herr Heilmann hält die Streichung der Flächen aus dem Wohnungsbauprogramm für nicht in Ordnung. Das sei der Glaubwürdigkeit nicht dienlich. Die Flächen seien in der Stadtwerkstatt diskutiert worden.

 

Frau Jacobsen will ein Wohnungsbauprogramm für alle Menschen in Bergedorf. Die Mehrheit lebe nicht in den Vier- und Marschlanden. Sie spricht sich dagegen aus, alle Potenzialflächen aufzunehmen.

 

Frau Lühr hält die politische Diskussion für sehr wichtig. Hier gehe es um Flächen, die z.B. mit den Stichworten "außen", "Landschaftsschutzgebiet" oder "Landschaftsfenster" charakterisiert sind.

 

Herr Krohn kündigt an, mit Wählerinnen und Wählern zu diskutieren und Wort zu halten. Er sei gegen Oberbillwerder. Als Ausgleich müssten andere Flächen geschaffen werden. Das würde mit der Erschließung der Potenzialflächen schneller voran gehen.

 

Herr Capeletti beantragt die Überweisung in den Stadtentwicklungsausschuss (SEA).

 

Die Bezirksversammlung lehnt die Überweisung in den SEA mehrheitlich bei den Ja-Stimmen der CDU, LINKEN und AfD mit den Nein-Stimmen der SPD, Grünen und FDP ab.

 

Der Bericht wird mehrheitlich abgelehnt, bei den Ja-Stimmen der CDU, LINKEN und AfD und den Nein-Stimmen der SPD, Grünen und FDP.