Bezirksversammlung Bergedorf

Auszug - Vorstellung der aktuellen Zustandserfassungsbefahrung (ZEB) im Bezirk Bergedorf  

 
 
Sitzung des Fachausschusses für Verkehr und Inneres
TOP: Ö 5
Gremium: Fachausschuss für Verkehr und Inneres Beschlussart: (offen)
Datum: Mo, 09.12.2019 Status: öffentlich/nichtöffentlich
Zeit: 18:00 - 21:00 Anlass: Sitzung
Raum: Großer Sitzungssaal, 1.Stock
Ort: Wentorfer Straße 38, 21029 Hamburg
 
Protokoll

Herr Rosinski erinnert an die erste Vorstellung der Zustandsbefassungsbefahrung (ZEB) und dem hierauf fußenden Erhaltungsmanagement im Ausschuss im Jahre 2017. Seither konnten 15 bis 16 km Straße gut saniert werden. Die damals erstellte Prioritätenliste wurde nun aktualisiert.  

 

Herr Rosinski stellt das Verfahren, die zusätzlichen Bergedorfer Bewertungskriterien sowie die neu erstellten Prioritäten mit der beigefügten Präsentation vor.

 

Frau Treckmann fragt, wie die Finanzierung erfolgt und wie sichergestellt wird, dass die vorhandenen Mittel nicht durch einzelne, besonders dringliche aber teure Maßnahmen verbraucht werden.

Laut Herrn Rosinski wird jeweils entschieden, ob eine Grundsanierung nötig ist oder bloß ein Instandhaltungsbedarf besteht. Dies wird dann so unter Beachtung der Prioritätenliste umgesetzt, wenn sich nicht Möglichkeiten einer Kofinanzierung zeigen.

Herr Rosinski ist optimistisch, Anfang kommenden Jahres weitere Mittel der Fachbehörde akquirieren zu können. Die Mittelverwendung wird dem Ausschuss vorgestellt werden.

 

Auf Nachfragen des Vorsitzenden bestätigt Herr Rosinski, dass der Zustand der Nebenflächen aktuell noch nicht erfasst wird. Die Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation (BWVI) plant jedoch eine ZEB für Nebenflächen. Derzeit proben die bezirklichen Wegewarte zudem die Zustandserfassung der Nebenflächen mit Tablet-Computern.

 

Zudem bestätigt Herr Rosinski den Eindruck des Vorsitzenden, dass die Straßen im Landgebiet häufig in einem schlechteren Zustand sind. Es handelt sich hier oft um Deichstraßen mit einer Deckschicht und Pflasterung. Belastungen werden deshalb vom Straßenkörper anders aufgenommen und der Deichkern kann irgendwann nachgeben.

 

Herrn Krohn erläutert Herr Rosinski, dass Voll- oder halbseitige Sperrungen während Bauarbeiten in Abhängigkeit von den jeweiligen Fahrbahnbreiten und den Erfordernissen der Sicherung der Arbeitsbereiche mit der Polizei koordiniert werden. Er weist darauf hin, dass die Arbeiten bei nur teilweise gesperrten Fahrbahnen deutlich länger dauern können. 

 

Herr Gruber fragt, inwieweit ein Beschluss der Bezirksversammlung die Bemühungen der Verwaltung um weitere Mittel für das Erhaltungsmanagement unterstützen kann. Herr Rosinski wird dem Ausschuss voraussichtlich im Februar vom Ergebnis seiner Gespräche mit der BWVI berichten, für die er aufgrund des strategischen Vorgehens in Bergedorf über gute Argumente verfügt. Eine weitere politische Unterstützung ist deshalb nicht dringlich.

 

Anlagen:  
  Nr. Name    
Anlage 1 1 EMS_Bergedorf_V+I_20191209 (3106 KB)