Bezirksversammlung Bergedorf

Auszug - Automatische Externe Defibrillatoren in und auf allen Sportstätten im Bezirk Bergedorf  

 
 
Sitzung des Fachausschusses für Sport und Bildung
TOP: Ö 5
Gremium: Fachausschuss für Sport und Bildung Beschlussart: (offen)
Datum: Mo, 07.09.2020 Status: öffentlich/nichtöffentlich
Zeit: 18:00 - 19:00 Anlass: Sitzung
Raum: Großer Sitzungssaal, 1.Stock
Ort: Wentorfer Straße 38, 21029 Hamburg
21-0156 Automatische Externe Defibrillatoren in und auf allen Sportstätten im Bezirk Bergedorf
   
 
Status:öffentlichDrucksache-Art:Antrag
Verfasserin:CDU-Fraktion
Federführend:Dezernat Steuerung und Service   
 
Protokoll

Herr Trute berichtet, dass inzwischen ein Leistungskatalog erstellt wurde, welcher u.a. mit Fachkräften des UKE besprochen werden soll. Dies konnte coronabedingt noch nicht erfolgen.

Der eigentliche Beschaffungsprozess von Defilibratoren konnte aufgrund der Pandemie auch nicht weiterverfolgt werden, da zum einen die bezirklichen Unfallschutzbeauftragten, aber auch die für die Beschaffung medizinischen Materials zuständige Justizbehörde derzeit andere Arbeitsschwerpunkte haben.

In Absprache mit der Justizbehörde, strebt das federführende Bezirksamt Harburg weiterhin eine zentrale Ausschreibung bzw. einen Rahmenvertrag für Beschaffung und Wartung an. Die favorisierte Lösung ist der Abschluss eines Rahmenvertrages, aus dem sich weitere Dienststellen, wie Schulen oder die Häuser der Jugend, bedienen können.

Eine zentrale Beschaffung und Wartung der Defilibratoren entspricht dem Grundsatz des sparsamen Einsatzes von Haushaltsmitteln und ist einer dezentralen Beschaffung durch einzelne Dienststellen vorzuziehen.

Darüber hinaus führt eine dezentrale Beschaffung zu einem unübersichtlichen Bestand an Defilibratoren und somit auch zu hohen Kosten für die Einweisung u.a. der Ersthelfer. Außerdem steigt das Risiko von Anwenderfehlern erheblich.

Das Bezirksamt Harburg wird, sofern es das Infektionsgeschehen zulässt, Anfang 2021 die Abstimmung mit der Justizbehörde voranbringen.

 

Herr Woller kritisiert deutlich die lange Verfahrensdauer. Der zugrundeliegende Antrag stammt vom 24.10.2019.