Bezirksversammlung Bergedorf
Drucksache - 20-0025.1
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Sachverhalt: Auskunftsersuchen der BAbg. Omniczyski, Roßborg, Schramm, Springborn und SPD-Fraktion
Dass – vor allem - die Züge der S 21 im Herbst und Winter regelmäßig ausfallen, weil sie – anders als die erste Deutsche Eisenbahn zwischen Nürnberg und Fürth – von Laub auf den Schienen außer Gefecht gesetzt werden, daran haben sich die Bergedorferinnen und Bergedorfer mittlerweile zähneknirschend gewöhnt. Aber auch in den letzten Spätfrühlingstagen mussten sich Bergedorferinnen und Bergedorfer in völlig überfüllte S-Bahnzüge quetschen, weil wieder einmal – diesmal allerdings ohne Laub auf den Schienen – Züge auf der Bergedorf-Linie ausfielen. Viele Fahrgäste hatten zudem den Eindruck, dass die Hamburger S-Bahn (zum Ausgleich für die ausgefallenen Züge?) bei den Zügen, die noch zwischen Hauptbahnhof und Bergedorf fuhren, Kurz- statt Langzüge einsetzte.
Die Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation beantwortet das Auskunftsersuchen vom 20. Juni 2014 aufgrund von Auskünften der S-Bahn Hamburg GmbH wie folgt:
Zu 1.: Die ersten sechs Monate dieses Jahres waren für die Strecke vom Hauptbahnhof nach Bergedorf und Aumühle nicht störungsfrei. An 38 Tagen fielen Züge infolge behördlicher Maßnahmen oder sogenannter "gefährlicher Ereignisse" (in der Regel polizeiliche Anweisung zur Einstellung des Verkehrs) aus.
2.Wann wurden seit dem 01.01.2014 auf den Linien S 2 und S 21 in den Zeiten zwischen 6.00 und 9.00 Uhr sowie 15.00 und 19.00 Uhr Kurzzüge eingesetzt? (Bitte einzeln mit Linienangabe aufführen)
Zu 2.: Auf den Linien S2 und S21 gibt es eine Reihe von Fahrten, die planmäßig als Kurzzugfahrten durchgeführt werden. Beschränkt sich dies bei der Linie S21 auf die Abendstunden und das Wochenende, so betrifft es die S2 auch in der Hauptverkehrszeit. Maßgeblich ist bei der vorgesehenen Zuglänge in Lastrichtung die durch den Hamburger Verkehrsverbund (HVV) vorgegebene Beförderungsqualität, die das Verhältnis Sitzender zu allen Fahrgästen einer Zugfahrt beschreibt. Aus betrieblichen Gründen können Zugfahrten in Gegenlastrichtung eine höhere Behängung aufweisen, als es vom Fahrgastaufkommen her erforderlich wäre. Bei der Datenaufstellung wurde dieses höhere Angebot nicht gesondert berücksichtigt; es sind alle Minderbehängungen ohne Ausnahme aufgeführt. Von 45.417 durchgeführten Zugfahrten auf dem Bergedorfer Ast wurden 44.965 in der planmäßigen Länge durchgeführt, das entspricht 99,0%. Weitere Einzelheiten sind der Anlage zwei zu entnehmen.
Petitum/Beschluss: --- Anlage/n: Übersicht ausgefallene Züge Übersicht Kurzzüge
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