Bezirksversammlung Bergedorf

Drucksache - 20-0256  

 
 
Betreff: Inklusion an den Bergedorfer Schulen
Status:öffentlichDrucksache-Art:Auskunftsersuchen nach § 27 BezVG
Verfasser:Fraktion GRÜNE Bergedorf
Federführend:Dezernat Steuerung und Service   
Beratungsfolge:
Bezirksversammlung Bergedorf
18.12.2014 
Sitzung der Bezirksversammlung Bergedorf zur Kenntnis genommen   

Sachverhalt
Beschlussvorschlag
Anlage/n

Sachverhalt:

Auskunftsersuchen der BAbg. Krönker, Rüssau, Lühr und Fraktion GRÜNE Bergedorf

 

 

In letzter Zeit ist das Thema Inklusion an den Gymnasien etwas mehr in den Focus der bildungspolitischen Diskussion gerückt (konkret in Bergedorf durch den Bericht des ReBBZ im Kreiselternrat am 06.11.2014). Es wird immer deutlicher, dass der schwierige Prozess der Inklusion nur gelingen kann, wenn alle Bildungseinrichtungen dies auch zu ihrem Thema machen. In diesem Zusammenhang gibt es erste gute Entwicklungen auch an den Gymnasien. Nicht nur in den Stadtteilschulen ist das Thema Inklusion richtig platziert, es gehört als gesellschaftliche Querschnittsaufgabe in alle Bildungseinrichtungen.

Die Entwicklung inklusiver Beschulung an den Gymnasien ist ein schwieriger Prozess.

 

Auch dadurch, dass die Gymnasien Verantwortung für die Beschulung und Förderung aller SchülerInnen übernehmen, die bei ihnen angemeldet worden sind, müssen sie zum Gelingen der Inklusion beitragen. Denn jeder Wechsel vom Gymnasium an eine Stadtteilschule erschwert dieser eine erfolgreiche inklusive Beschulung ihrer SchülerInnen, weil mit jedem/jeder Rückläufer/in erneut Unruhe und ein weiteres aufgrund seiner Frustrationserfahrungen belastetes Kind in die Klasse kommt.

 

Es ist deshalb erforderlich, in einem ersten Schritt den Dialog mit den Gymnasien zu suchen, um die Bedarfe dort zu erheben und zu einer Exploration der notwendigen Ressourcen für gelingende Inklusion auch an Gymnasien zu kommen. Ziel soll es sein, die Zahl inklusiv beschulter Schüler an den Gymnasien zu erhöhen.

 

 

Vor diesem Hintergrund fragen wir:

 

1.   Wie viele Schüler/innen mit sonderpädagogischem Förderbedarf wurden zu Beginn des Schuljahres 2014/15 an Bergedorfs Gymnasien inklusiv beschult? Bitte die Angaben aufschlüsseln nach Schulen sowie nach Bereichen des Förderbedarfs gemäß § 12 Abs. 2 Satz 2 HmbSG.

2.   Wie viele Schüler/innen wurden im Schuljahr 2013/14 und zu Beginn des Schuljahres 2014/15 am ReBBZ Bergedorf (Schule Reinbeker Redder, Schule an der Twiete / Leuschnerstraße) und an der SfG Weidemoor neu aufgenommen? Bitte die Angaben aufschlüsseln nach Bereichen des Förderbedarfs gemäß § 12 Abs. 2 Satz 2 HmbSG.

3.   Wie viele Schüler/innen mit sonderpädagogischem Förderbedarf wurden zu Beginn des Schuljahres 2014/15 an Bergedorfs Stadtteilschulen inklusiv beschult? Bitte die Angaben aufschlüsseln nach Schulen sowie nach Bereichen des Förderbedarfs gemäß § 12 Abs. 2 Satz 2 HmbSG.

4.   Wie viele Schüler/innen sind im Schuljahr 2013/2014

a) zu Beginn des Schuljahrs,

b) zum Halbjahr,

c) während des ersten Halbjahrs,

d) während des zweiten Halbjahrs

von einem Gymnasium in eine Stadtteilschule gewechselt? Bitte die Angaben aufschlüsseln nach abgebenden und aufnehmenden Schulen, nach Klassenstufen sowie nach Zeitpunkt / Zeitraum des Wechsels.

 

 

 

 


Petitum/Beschluss:

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Anlage/n:

 

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Stammbaum:
20-0256   Inklusion an den Bergedorfer Schulen   Dezernat Steuerung und Service   Auskunftsersuchen nach § 27 BezVG
20-0256.1   Inklusion an den Bergedorfer Schulen   Dezernat Steuerung und Service   Antwort
20-0256.2   Beitrag der Bergedorfer Gymnasien zur schulischen Inklusion   Dezernat Steuerung und Service   Auskunftsersuchen nach § 27 BezVG
20-0256.3   Beitrag der Bergedorfer Gymnasien zur schulischen Inklusion   Dezernat Steuerung und Service   Antwort