Bezirksversammlung Bergedorf

Drucksache - 20-0243.1  

 
 
Betreff: Rettungsdienstbedarf in den öffentlichen Unterbringungen
Status:öffentlichDrucksache-Art:Antwort
Verfasserin:SPD-FraktionAktenzeichen:663.00-02
  Bezüglich:
20-0243
Federführend:Dezernat Steuerung und Service   
Beratungsfolge:
Bezirksversammlung Bergedorf
29.01.2015 
Sitzung der Bezirksversammlung Bergedorf an Fachausschuss verwiesen   
Hauptausschuss
12.02.2015 
Sitzung des Hauptausschusses zur Kenntnis genommen   

Sachverhalt
Beschlussvorschlag
Anlage/n

Sachverhalt:

Auskunftsersuchen der BAbg. Kotzbau, Gündüz, Lenné und SPD-Fraktion

 

In Bergedorf werden nach Fertigstellung der zuletzt bekannt gewordenen weiteren Standorte für die öffentlich-rechtliche Unterbringung circa 2200 Flüchtlinge leben. Auf Grund der derzeitig nicht anders machbaren Dichte in den einzelnen Einrichtungen in Bergedorf  ist es umso wichtiger, eine medizinische Notfallversorgung in den Einrichtungen sicherzustellen und auch gewährleisten zu können.

 

 

Daher fragen wir:

 

Die Behörde für Inneres und Sport beantwortet das Auskunftsersuchen vom 4. Dezember 2014 wie folgt:

 

 

  1. Wie viele Rettungswageneinsätze werden durchschnittlich am Tag in den Unterbringungseinrichtungen gezählt? Bitte auflisten nach Einrichtung getrennt und für die letzten sechs Monate

Im Zeitraum vom  01.06. - 30.11.2014 wurden durch die Feuerwehr insgesamt 138 Notfallalarmierungen unter den Anschriften der Standorte für die öffentlich-rechtliche Unterbringung von Flüchtlingen im Bezirk Bergedorf dokumentiert. Diese Notfallalarmierungen teilen sich auf die einzelnen Unterbringungseinrichtungen wie folgt auf:

 

 

 

 

 

 

 

Anschrift

Notfallalarmierungen

Gesamt

Notfallalarmierungen

Durchschnittlich pro Tag

Curslacker Neuer Deich 57

49

0,27

Curslacker Neuer Deich 80

40

0,22

Sandwisch 66

26

0,14

Rahel-Varnhagen-Weg 12 24

5

0,03

Achterdwars 7-13

18

0,1

 

2. Wie ist dabei die Aufteilung zwischen Erkrankungen bei

a) Säuglingen/Kindern (bis 6 Jahre)

b) Kindern (bis 14 Jahre)

c) Jugendlichen (bis 18 Jahre)

d) Erwachsenen

e) Senioren (> 60 Jahre )

 

Die Aufteilung der unter 1. genannten Notfallalarmierungen auf die Personengruppen im Sinne der Fragestellung ist der folgenden Tabelle zu entnehmen:

 

Personengruppe

Anzahl

uglinge /Kinder (bis 6 Jahre)

21

Kinder (bis 14 Jahre)

7

Jugendliche (bis 18 Jahre)

4

Erwachsene

60

Senioren (> 60 Jahre )

15

 

Bei 6 Notfallalarmierungen konnte kein Alter der Patientinnen oder Patienten ermittelt werden. Bei 25 Notfallalarmierungen erfolgte keine Beförderung von Personen in ein Krankenhaus oder es handelte sich um Fehleinsätze.

 

  1. Ist dem Amt bekannt, ob die Erkrankungen eher auf Vor- oder auf Notfallerkrankungen basieren?

Hierüber liegen der Behörde für Inneres und Sport  einschließlich der Feuerwehr keine Erkenntnisse vor.

 

  1. Wird der Rettungsdienst durch Mitarbeiter von f&w oder eher von den Bewohnerinnen und Bewohnern alarmiert?

Sprachaufzeichnungen von Notfallmeldungen werden nach 6 Monaten vernichtet und Daten im Sinne der Fragestellung werden statistisch nicht erfasst. Einer Auswertung der vorliegenden Sprachaufzeichnungen war in der für die Beantwortung dieses Auskunftsersuchens nicht möglich.

 


Petitum/Beschluss:

---

 


Anlage/n:

---   

Stammbaum:
20-0243   Rettungsdienstbedarf in den öffentlichen Unterbringungen   Dezernat Steuerung und Service   Auskunftsersuchen nach § 27 BezVG
20-0243.1   Rettungsdienstbedarf in den öffentlichen Unterbringungen   Dezernat Steuerung und Service   Antwort