Bezirksversammlung Bergedorf

Drucksache - 20-0342.1  

 
 
Betreff: Schädlingsbekämpfung im Rieck-Haus - Fehlen dem Bezirk die Mittel?
Status:öffentlichDrucksache-Art:Antwort
Verfasserin:CDU-FraktionAktenzeichen:378.60-01
  Bezüglich:
20-0342
Federführend:Dezernat Steuerung und Service   
Beratungsfolge:
Bezirksversammlung Bergedorf
26.03.2015 
Sitzung der Bezirksversammlung Bergedorf zur Kenntnis genommen   

Sachverhalt
Beschlussvorschlag
Anlage/n

Sachverhalt:

Kleine Anfrage des BAbg. Garbers, Froh, Helm und der CDU-Fraktion

 

Im Rahmen der Sitzung des Kulturausschusses am 2.2.15 erklärte eine Vertreterin der IMPF, dass diese bereit wäre die Sanierungskosten bezüglich des Schädlingsbefalls für das Rieck Haus zu übernehmen, wenn der Bezirk bereit wäre, die Kosten für eine gleichzeitige Sanierung der Ausstellungsobjekte zu tragen. Hintergrund ist, dass ein einseitiges Vorgehen gegen den Schädling im Hauskörper keinen Sinn mache, solange sich noch aktive Schädlinge in den Ausstellungsobjekten befänden. Diese würden ansonsten umgehend das behandelte Haus wieder befallen.

Das Bezirksamt beantwortet die Kleine Anfrage vom 9. März 2015 wie folgt:

 

Die Präambel dieser Anfrage ist inhaltlich nicht zutreffend. Die Kosten für die Schädlingsbekämpfung im Rieck Haus trägt die IMPF als Vermieterin des Gebäudes. Diese Tatsache ist an keine Konditionen oder Zusagen seitens des Bezirksamtes geknüpft, sondern ergibt sich aus der Zuständigkeit für das Gebäude.

 

Vor diesem Hintergrund fragen wir:

  1. Gibt es schon eine endgültige Aufstellung, welche Objekte behandelt werden müssen?

Nein.

 

a)      Wenn nein, wann ist hiermit zu rechnen?

 

Die IMPF hat noch nicht mitgeteilt, welche Art der Schädlingsbekämpfung sie durchführen möchte. An der Art hängt aber die Frage, ob die Objekte währenddessen im Haus verbleiben können oder nicht. Sobald die IMPF einen Maßnahmenplan und einen Zeitplan vorlegt, ob die Behandlung des Hauses 2015 oder 2016 erfolgt, können davon ausgehend Fragen zur Behandlung der Objekte geklärt werden.

 

 

b)      Wenn ja, um wie viele Objekte bzw. welches Volumen handelt es sich und welche Kosten würden durch die Sanierung entstehen?

 

Die Zahl der zu behandelnden Objekte liegt unter 500. Die meisten davon könnten während einer feuchteregulierten Wärmebehandlung im Haus verbleiben.

 

 

  1. Aus welchem Budget des Bezirksamts müssten diese Kosten bestritten werden?

 

Momentan liegt die Zuständigkeit für die Objekte im Rieck Haus noch beim Museum Altona.

 

 

  1. Wäre die Finanzierung für eine Behandlung aktuell gesichert? Wenn nein, wie stellt sich das Bezirksamt die Rettung des Rieck-Hauses vor?

 

Siehe Antworten zu Frage 1. Bevor Verfahren und Termin nicht feststehen, kann kein Kostenvoranschlag eingeholt werden.

 

 

  1. Ist schon geklärt, ob und welche Objekte eine Dauerleihgabe des Altonaer Museums sind und ob eine eventuelle Schädlingsbekämpfung Sache der Stiftung Historische Museen Hamburg ist?

 

Nein.

 

 

  1. Würde die Stiftung Historische Museen Hamburg für Dauerleihgaben auch die Bekämpfungskosten übernehmen?

 

Die Stiftung Historische Museen Hamburg trägt die Verantwortung für Objekte unter ihrer Obhut.

 

 

 


Petitum/Beschluss:

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Anlage/n:

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Stammbaum:
20-0342   Schädlingsbekämpfung im Rieck-Haus - Fehlen dem Bezirk die Mittel?   Dezernat Steuerung und Service   Kleine Anfrage nach § 24 BezVG
20-0342.1   Schädlingsbekämpfung im Rieck-Haus - Fehlen dem Bezirk die Mittel?   Dezernat Steuerung und Service   Antwort