Bezirksversammlung Bergedorf

Drucksache - 20-0341.1  

 
 
Betreff: Schädlingsbekämpfung im Rieck-Haus
Status:öffentlichDrucksache-Art:Antwort
Verfasser:CDU-FraktionAktenzeichen:378.60-02
  Bezüglich:
20-0341
Federführend:Dezernat Steuerung und Service   
Beratungsfolge:
Bezirksversammlung Bergedorf
30.04.2015 
Sitzung der Bezirksversammlung Bergedorf an Fachausschuss verwiesen   
Kulturausschuss
01.06.2015 
Sitzung des Kulturausschusses (offen)   

Sachverhalt
Beschlussvorschlag
Anlage/n

Sachverhalt:

Auskunftsersuchen der BAbg. Garbers, Froh, Helm und Fraktion der CDU

 

 

Im Rahmen der Sitzung des Kulturausschusses am 2.2.15 erklärte eine Vertreterin der IMPF, dass diese bereit wäre die Sanierungskosten bezüglich des Schädlingsbefalls für das Rieck Haus zu übernehmen, wenn der Bezirk bereit wäre, die Kosten für eine gleichzeitige Sanierung der Ausstellungsobjekte zu tragen. Hintergrund ist, dass ein einseitiges Vorgehen gegen den Schädling im Hauskörper keinen Sinn mache, solange sich noch aktive Schädlinge in den Ausstellungsobjekten befänden. Diese würden ansonsten umgehend das behandelte Haus wieder befallen.

 

Wir fragen daher:

 

Die Hamburgische Immobilien Management Gesellschaft mbH (IMPF) beantwortet das Auskunftsersuchen, Drucksache 20-0341, wie folgt, Frage 7 beantwortet das Bezirksamt:

 

1. Existiert schon eine Preiskalkulation bzw. ein Kostenangebot für eine feucht-regulierte rmebehandlung für das Rieck-Haus?

 

Ja, es liegt eine grobe Kostenschätzung für die feuchteregulierte Warmluftbehandlung zur Schädlingsbekämpfung des Gebäudes (Eigentümer-Anteil) in Höhe von 60.000,-€ vor.

 

 

2. Wenn ja, in welcher Höhe und ist in diesem Preis die Behandlung der Scheune und des Heuschobers enthalten?

 

Siehe 1. Die Behandlung der Scheune und des Heuschobers sind nicht enthalten.

 

 

3. Stehen die erforderlichen finanziellen Mittel aktuell zum Abruf bereit?

 

r die unter 1. genannten Kosten stehen finanzielle Mittel bei der IMPF bereit.

 

 

4. Gibt es für den Fall, dass die Finanzierung für die Behandlung der Ausstellungsobjekte gesichert ist, schon einen Zeitplan für die Behandlung?

 

Nein.

 

 

5. Welche Präventivmaßnahmen sind nach einer -hoffentlich- erfolgreichen Behandlung geplant, damit sich der Holzschädling nicht sofort wieder einnistet? Welche Stelle würde hierfür die Kosten übernehmen?

 

Hierfür bedarf es noch einer Planung eines Fachingenieurs. Über die Kostenübernahme ist nach deren Vorlage zu entscheiden.

 

 

6. Gibt es einen ungefähren Zeitrahmen, in dem der Schädling bekämpft werden muss, damit der Bestand des Rieck-Hauses nicht unrettbar gefährdet ist? Wenn ja, welcher?

 

Nein, die Holzschädlinge vermehren sich, jedoch wird es nicht so sein, dass das Rieck-Haus unrettbar gefährdet ist.

 

 

7. Welches Vorgehen plant die Behörde, solange der Bezirk nicht die erforderlichen Mittel r eine Bekämpfung der Schädlinge an den Ausstellungsobjekten aufbringt? Gibt es hierfür ein zeitliches Limit?

 

Die Klärung der Kostenübernahme für die Behandlung der Ausstellungsobjekte wird bis zum Beginn der Behandlung erfolgt sein.

 

8. Gibt es einen Zeitpunkt, an dem die IMPF auf jeden Fall zum Handeln gezwungen ist?

Wenn ja, wie ist dieser definiert?

 

Nein, siehe zu 6.

 

 

 

 


Petitum/Beschluss:

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Anlage/n:

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Stammbaum:
20-0341   Schädlingsbekämpfung im Rieck-Haus   Dezernat Steuerung und Service   Auskunftsersuchen nach § 27 BezVG
20-0341.1   Schädlingsbekämpfung im Rieck-Haus   Dezernat Steuerung und Service   Antwort
20-0341.2   Schädlingsbekämpfung im Rieck-Haus   Interner Service, Gremienbetreuung und Wahlen   Bericht
20-0341.3   Schädlingsbekämpfung im Rieck-Haus   Interner Service, Gremienbetreuung und Wahlen   Mitteilung