Bezirksversammlung Bergedorf

Drucksache - 20-0404  

 
 
Betreff: Versorgungsanschlüsse Bergedorfer Hafen
Status:öffentlichDrucksache-Art:Antrag
Verfasserin:SPD-Fraktion
Fraktion GRÜNE Bergedorf
Aktenzeichen:645.02-03/3001
Federführend:Dezernat Steuerung und Service   
Beratungsfolge:
Bezirksversammlung Bergedorf
30.04.2015 
Sitzung der Bezirksversammlung Bergedorf ungeändert beschlossen   

Sachverhalt
Beschlussvorschlag
Anlage/n

Sachverhalt:

 

A n t r a g

der Bezabg. Gabriel, Kleszcz, Lisa Rabe und SPD-Fraktion

BAbg. Lühr und Grüne Fraktion

 

Während der Stadtwerkstatt für den Bergedorfer Hafen wurden viele Vorschläge zur Verschönerung des Hafens und seines Umfeldes erarbeitet, deren Umsetzung jedoch noch einige Zeit in Anspruch nehmen wird.

 

Im Bergedorfer Hafen legen sowohl Schiffe der Bergedorfer Schifffahrtslinie als auch der Alstertouristik an. Während der Liegedauer, die auch längere Zeit betragen kann, müssen die Schiffe mit Strom versorgt werden. Zur Zeit wird das durch Laufenlassen der Schiffsdieselmotoren erreicht. Die Frischwasserversorgung wird von einer nahegelegenen Gaststätte über einen Schlauch vorgenommen. Die Abwässer werden vom Schiff aus über eine Schlauchleitung in einen Abwasserschacht gepumpt, der sich in der Mitte des Serrahns befindet.

 

Das alles findet in der Saison inmitten dort sitzender Gäste und Touristen statt. Bedenklicher jedoch sind die Abgase der Dieselmotoren, die bei ungünstiger Wetterlage über die Tische der Gäste der anliegenden Restaurants ziehen.

 

Hier besteht dringender Handlungsbedarf.

 

Um die Dieselmotoren während der Liegezeiten abschalten zu können, werden Stromanschlüsse benötigt.

 

Für die Frischwasserversorgung wäre an den Liegeplätzen eine Wasserzapfsäule nötig.

 

Ebenso müsste die Abwasserversorgung besser gestaltet werden.

 

 


Petitum/Beschluss:

Die Verwaltung wird gebeten, Vorschläge zu machen, wie die Ver- und Entsorgung der Ausflugsschiffe verbessert werden kann und gleichzeitig die voraussichtlichen Kosten dafür zu ermitteln und dem Stadtentwicklungsausschuss vorzulegen.

 


Anlage/n:

keine