Bezirksversammlung Bergedorf
Drucksache - 20-0401.1
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Sachverhalt:
Zum Beschluss der Bezirksversammlung vom 30.04.2015 (Drs. 20-0401) nimmt die Verwaltung wie folgt Stellung:
Die Prüfung der Eröffnung eines Friedhofsbüros am Standort hat ergeben, dass die vorhandenen Büro- und Betriebsgebäude dazu umgebaut bzw. saniert werden müssten. Die nötigen Investitionsmittel in Höhe von 170.000 € gem. vorliegendem Gutachten (zuzüglich der Sanierung des Daches) sind jedoch nicht vorhanden.
Hinzu kommt, dass mindestens 4 Vollzeitarbeitsplätze vorgehalten werden müssen, um einen reibungslosen Betrieb auch bei Urlaub und Krankheitszeiten zu gewährleisten. Derzeit arbeiten jedoch lediglich 1,5 Mitarbeiterinnen im Friedhofsbüro. Eine Erhöhung der Mitarbeiterzahl ist derzeit nicht möglich und eine Verlagerung anderer Tätigkeiten vom Rathaus auf den Friedhof ist nicht zweckführend. Von einem lokalen Friedhofbüro wird daher Abstand genommen.
Die Einrichtung eines Friedwaldes ist in der Planung und wird in der Sitzung des Umweltausschusses im September vorgestellt.
Der derzeitige Rückstand bei der digitalen Erfassung der Karteikarten beträgt noch immer geschätzte 18.000 Karteikarten, die in das Programm FIM eingepflegt werden müssen. Im Rahmen von kurzzeitigen Unterstützungsaktionen innerhalb der Abteilung, konnten über die Jahre nur ca. 10% der Karteikarten nacherfasst werden.
Um die gesamten Rückstände zu bewältigen, wäre geschätzt über 1,5 Jahre eine Vollzeitkraft damit erforderlich. Ausgehend von einer durchschnittlichen Bearbeitungsdauer je Karteikarte von ca. 10 Minuten, könnte eine Vollzeitkraft in einem Jahr ca. 10.600 Karteikarten abarbeiten.
Da die Eingabe zwar eine recht einfache Arbeit ist, aber gleichzeitig hohe Anforderungen an die Richtigkeit und Genauigkeit der Eingaben stellt, sollte diese Aufgabe möglichst kontinuierlich durchgeführt werden, um ständige Einarbeitung neuer Mitarbeiter/innen oder Kontrollen zu vermeiden.
Es ist daher geplant, die erforderliche Dateneingabe durch entsprechend versierte und erfahrende Dienstleister durchführen zu lassen. Die dadurch entstehenden Kosten werden aus dem Unterhaltungsbudget des Friedhofs getragen.
Die aktuelle Dateneingabe / Datenerfassung im laufenden Betrieb erfolgt ausnahmslos digital.
Petitum/Beschluss: Der Umweltausschuss nimmt Kenntnis.
Anlage/n:
keine
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