Bezirksversammlung Bergedorf

Drucksache - 20-0481  

 
 
Betreff: Informationsaustausch und personelle Unterstützung der Mitarbeiter in öffentlichen Unterbringungen
Status:öffentlichDrucksache-Art:Antrag
Verfasser:CDU-Fraktion
Federführend:Dezernat Steuerung und Service   
Beratungsfolge:
Bezirksversammlung Bergedorf
25.06.2015 
Sitzung der Bezirksversammlung Bergedorf an Fachausschuss verwiesen   
Hauptausschuss
10.09.2015 
Sitzung des Hauptausschusses (offen)   

Sachverhalt
Beschlussvorschlag
Anlage/n

Sachverhalt:

Antrag der BAbg. Froh, Emrich, Helm und Fraktion der CDU

 

Durch verschiedene Besuche in öffentlichen Unterbringungen und Gespräche mit Mitarbeitern wurde deutlich, dass der Betreuungsschlüssel von ca. 1:80 nur knapp für die tagtäglich erforderlichen Tätigkeiten ausreicht. Sobald Mitarbeiter erkranken oder aus anderen Gründen nicht anwesend sind, sind die Aufgaben vor Ort vom restlichen Personal kaum noch zu bewältigen.

 

Steigt dann auch noch die Arbeitsbelastung in den Unterkünften, z.B. durch akut auftretende Problematiken, müssen andere wichtige Aufgaben liegen bleiben.

 

Eine Lösung für diese akuten Problematiken wäre es, wenn BASFI und/oder BIS eine Art Krisen-Interventions-Team einrichten und anlassbezogen fördern&wohnen zur Verfügung stellen.

 

Weiterhin ist bekannt, dass es zwar Leitfäden und Vorgaben für die Abläufe in öffentlichen Unterkünften gibt, aber keine digitale Vernetzung zur Verfügung steht, mittels der es den Mitarbeitern möglich ist, aktuell auftretende Probleme zu erläutern und Lösungsmöglichkeiten darzustellen. Aktuell findet ein Austausch damit nur in persönlichen Gesprächen von Mitarbeitern umliegender Unterkünfte statt. Es ist daher zwingend erforderlich, dass den Mitarbeitern ein digitales Informationssystem zur Verfügung gestellt wird.

 

 

 

 

 

 


Petitum/Beschluss:

Wir beantragen daher, die Bezirksversammlung möge beschließen:

 

Der Bezirksamtsleiter wird aufgefordert, in einer der nächsten Lenkungsrunden anzuregen, dass

1. ein Personalpool mit einer Art Krisen-Interventions-Team eingerichtet wird, welches Hamburgweit bei Problemsituationen oder Personalknappheit eingreift, um die vor Ort tätigen Betreuer zu entlasten sowie um Störungen bzw. Auseinandersetzungen bereits im Vorwege zu vermeiden.

2. eine digitale Vernetzung bzw. die Möglichkeit eines Informationsaustauschs zwischen den Mitarbeitern von ZEA und Unterkünften, analog dem innerhalb der Hamburger Behörden bestehenden sogenannten „Sharepoint“, einzuführen.

 

 


Anlage/n:

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