Bezirksversammlung Bergedorf

Drucksache - 20-0597  

 
 
Betreff: Verteilungsvorschlag 2016, Soziale Hilfen und Integration, Betriebskosten Seniorentreffs
Status:öffentlichDrucksache-Art:Beschlussvorlage
Federführend:Dezernat Steuerung und Service   
Beratungsfolge:
Fachausschuss für Soziales, Gesundheit und Integration
03.11.2015 
Sitzung des Fachausschusses für Soziales, Gesundheit und Integration (offen)   

Sachverhalt
Beschlussvorschlag
Anlage/n

Sachverhalt:

Verteilungsvorschlag 2016

des Bezirksamtes Bergedorf zum PSP-Element 3-22702010-10000206 Soziale Hilfen und Integration, Betriebskosten Seniorentreffs

 

I. Grundsätzliche Erläuterungen und Rechtsgrundlagen

 

Das PSP-Element 3-22702010-10000206  ist Teil der Rahmenzuweisung „Soziale Hilfen (PSP-Element der Fachbehörde 1-257.03.03.604.003). Aus den dem Bezirksamt zur Verfügung gestellten Mitteln sind die Förderungen für die 3 Seniorentreffs, die 4 Seniorenrunden und 5 Seniorenkreise, die 2 Besuchsdienste, den Projektfonds sowie Mieten und Betriebskosten zu bestreiten. Der unter VI. folgende Verteilungsvorschlag basiert auf den mit den Trägern durchgeführten Antragsannahmegesprächen.

 

Die rechtlichen und inhaltlichen Grundlagen für eine Förderung sind in § 71 SGB XII, sowie in der Globalrichtlinie „Bezirkliche Seniorenarbeit“ und der Förderrichtlinie zur Seniorenarbeit eingehend beschrieben. Die bezirkliche Seniorenarbeit will dazu beitragen, Schwierigkeiten, die im Alter entstehen können zu verhüten, zu mildern oder zu überwinden. Sie möchte den Seniorinnen und Senioren die Möglichkeit erhalten, am Leben in der Gemeinschaft teilzunehmen. Die Seniorenarbeit wird in Bergedorf überwiegend von ehrenamtlichem Engagement getragen und die Öffnungs- und Beratungszeiten addieren sich mit den Besuchszeiten der aufsuchenden Dienste auf jährlich rund 10.000 Stunden. Diese Zahl dokumentiert eindrucksvoll den hohen persönlichen Einsatz, der in diesem Arbeitsfeld ehrenamtlich tätigen Menschen.

Die Begriffe Seniorenrunden (Träger des Angebotes ist das Seniorenbüro) bzw. Seniorenkreise (Träger hier ist die AWO) bezeichnen im Wesentlichen denselben Inhalt. Es handelt sich um angeleitete Treffen von Seniorinnen und Senioren, welche einmal mindestens einmal in der Woche stattfinden.

Die Seniorentreffs unterscheiden sich von den voran genannten Angeboten vor allem durch ihre höheren Öffnungs- und Angebotszeiten. Diese umfassen in der Mindestförderung 20-26 Wochenstunden. Werden 30 bzw. 37 Wochenöffnungsstunden überschritten, erhöht sich die Fördersumme um jeweils 1tsd. €. Neben den Seniorentreffs, Seniorenrunden und -kreisen wird wie bisher die anteilige Förderung des Sozialen Zentrums („Der Begleiter“) vorgeschlagen. Des Weiteren schlägt die Verwaltung die Förderung der Besuchsdienste von AWO und den Landfrauen, sowie die Ausstattung des Projektfonds „Seniorenarbeit in Bergedorf“ vor.

 

 

I. Verfügbares Finanzvolumen

 

Nach gegenwärtigem Planungsstand werden dem Bezirksamt für die Angebote der offenen Seniorenarbeit folgende Mittel zur Verfügung stehen.

 

Titel 1731.684.10

95.000,00 €

Summe der ungebundenen, übertragbaren Haushaltsreste

0,00 €

Planungsvolumen

95.000,00 €

 

III. Antragsvolumen

 

Das Antragsvolumen beträgt insgesamt 95.000,00 €

 

IV. Verteilung

 

Die vorliegenden Anträge wurden formal und inhaltlich überprüft und im Rahmen der Antragsannahmegespräche konkretisiert. Die Ergebnisse hierzu sind in den jeweiligen Zuwendungsvorgängen dokumentiert. Eine Übersicht und die Kurzbeschreibungen der Projekte sind den nachfolgenden Anlagen zu entnehmen.

 

Der Verteilungsvorschlag für 2016 beläuft sich auf eine Gesamtsumme von 95.000,00 €.

 

 

 


V. Übersicht über die Antragslage 2016

 

VI. Kommentar

 

Die Fachbehörde hat die angemeldeten Mehrbedarfe für die Jahre 2015 und 2016 nachvollzogen. Der Zuwachs verteilt sich aber im Wesentlichen auf die Titel Unterhaltskosten und Aufwendungen des Seniorenbeirats. Die Ansätze werden im Wesentlichen fortgeschrieben. Die Zuwendung für den Besuchsdienst im Landgebiet wurde erhöht, da sich hier eine dauerhaft notwendige Erhöhung abzeichnet. Weniger Bedarf besteht aktuell im Besuchsdienst der AWO, daher wurde in der Verteilung für 2016 der Ansatz etwas abgesenkt, ein etwas höherer Ansatz entfällt dadurch auch auf den Projektfonds.

 

Die im Ergebnis der Verwendungsnachweisprüfung zurückgeforderten Mittel, wurden Beschluss gemäß dem Seniorenfonds zur Verfügung gestellt. Hieraus konnten auf kurzem Wege im zurückliegenden Jahr zahlreiche Zuschüsse zu Geselligkeitsveranstaltungen, zu Tagesausflügen oder kleinere (technische) Ausstattungsgegenstände gewährt werden. Ebenso wurde die Zuwendung 2015 für den Besuchsdienst im Landgebiet erhöht.

 

In den Antragsannahmegesprächen waren die kommenden Herausforderungen aufgrund der z. B. demografischen Veränderungen und Integration von älteren Migrant/innen Thema. Die Träger sind sich der Aufgabe bewusst, die Angebote in ihren Treffs den jeweiligen sozialräumlichen Angeboten anzupassen und haben damit auch in Teilen schon begonnen. Der Dialog zur Angebots-entwicklung soll fortgesetzt werden. Die in Überarbeitung befindliche Globalrichtlinie greift die anstehenden Veränderungen auf und ermöglicht neue Themenfelder.

 

Verteilung 2016

 

„Soziales Zentrum Bergedorf“ (Der Begleiter e.V.)

 

 

Projektkennziffer S 01

 

 

Projektinformation

Plan

Anzahl der Stellen hauptamtliches Personal Beratung (Std. p. W.), Koordination und Reinigung (Std. p. W.)

22

6,2

Anzahl der Honorarkräfte

2

Anzahl der ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

3

Eigenmittel/Einnahmen

8985,34 €

Zuwendung

40.000,00 €

Beratung (offene Erst- und Folgeberatung, telefonische Beratung) Fälle p.A.

1.040

Teilnehmerinnen, Teilnehmer an Gruppenangeboten (p.A.)

8.450

Teilnehmerinnen, Teilnehmer an Veranstaltungen (p.A.)

1.660

Gesamtzahl der Besuche (p.A.)

10110

Öffnungszeit in Kalenderwoche

52

 

Büroöffnungszeiten

Montag

Dienstag

Mittwoch

Donnerstag

Freitag

Samstag

Sonntag

11.00-17.00

09.00-17.00

09.00-13.00

09.00-17.00

09.00-13.00

Gruppen in Eigenregie

 

 

Ziele der Leistung / Fachliche Bewertung

 

„Der Begleiter“ bestärkt und unterstützt Menschen in ihrem Wunsch nach einer selbstbestimmten Lebensführung. Dabei sind Beratung und Unterstützung von der Grundidee, als „Hilfe zur Selbsthilfe“ gedacht. Diese Idee beugt insbesondere der Entmündigung von Personengruppen mit speziellem Hilfebedarf vor. „Der Begleiter“ vermittelt Menschen Sicherheit durch Erreichbarkeit, er hält Gruppenangebote vor und organisiert die individuelle Unterstützung. Das Projekt ist in den Sozialraum hinein geöffnet und orientiert sich mit seiner Angebotsvielfalt an den Grundgedanken der „Inklusion“. Eine Beratung für Migranten, die Öffnung eines Cafés gehören zwischenzeitlich zum Angebot.

 

Der Träger hat im Rahmen des Antragsannahmeverfahrens eine dezidierte Leistungsbeschreibung vorgelegt und auf dieser Grundlage seine Kosten kalkuliert. Der im Antrag vorgelegte Wochenplan weißt dabei zahlreiche Informations-, Gemeinschafts- und gesundheitsfürsorgerische Veranstaltungen auf, von denen insbesondere auch Seniorinnen und Senioren profitieren können.

 

Der Bedarf ist planerisch begründet und die weitere Förderung fachlich geboten. Aus fachlicher Sicht wird daher empfohlen, dem Verteilungsvorschlag in der vorgesehenen Höhe zuzustimmen.


 

 

Verteilung 2016

 

Seniorentreff im Lichtwarkhaus (AWO Kreis Bergedorf)

 

 

Projektkennziffer S 03

 

 

Projektinformation

Plan

Anzahl der Stellen hauptamtliches Personal

0

Anzahl der Honorarkräfte

0

Ehrenamtliche Kräfte

<30

Eigenmittel / Einnahmen

0,- €

Verteilungsvorschlag

8.933,- €

Gruppen

25

Kurse

6

Ausflüge

50

Reisen

 

Geselligkeitsveranstaltungen

 

Informationsveranstaltungen

(Verbraucherberatung, Gesundheitsberatung, etc.)

36

Hausbesuche (kein Regelangebot)

 

Teilnehmerinnen/Teilnehmer p.A.

7380

Wochenöffnungszeit (Stunden)

>37

Jahresöffnungszeit in Kalenderwochen

51

 

Öffnungszeiten

Montag

Dienstag

Mittwoch

Donnerstag

Freitag

Samstag

Sonntag

09.00-17.00 Uhr

09.00-17.00 Uhr

09.00-17.00 Uhr

09.00-17.00 Uhr

09.00-13.00 Uhr

geschlossen

2-3 x p. M.

14.00-16.30 Uhr

 

 

Ziele der Leistung / Fachliche Bewertung

 

Der Seniorentreff der AWO im Lichtwarkhaus bietet Seniorinnen und Senioren vielfältige Möglichkeiten der Kontaktaufnahme und Kontaktpflege. Er wirkt mit seinen Angeboten der Vereinsamung entgegen und unterstützt die Menschen dabei, ihre körperlichen und geistigen Fähigkeiten aufrechtzuerhalten.

 

Das zentrale Angebot erreicht viele Seniorinnen und Senioren. Insbesondere die Donnerstag-Nachmittage erfreuen sich großer Beliebtheit. Aber auch die Angebote im Treff bieten Anregungen für eine aktive Lebensgestaltung und helfen den Seniorinnen und Senioren, sich mit den sich immer schneller ändernden Anforderungen und Möglichkeiten besser zurechtzufinden.

 

Der Träger hat im Rahmen des Antragsannahmeverfahrens eine dezidierte Leistungsbeschreibung vorgelegt. Der Bedarf ist planerisch begründet und die weitere Förderung fachlich geboten. Aus fachlicher Sicht wird daher empfohlen, dem Verteilungsvorschlag in der vorgesehenen Höhe zuzustimmen.


 

 

Verteilung 2016

 

4 Seniorenkreise der AWO (AWO Kreis Bergedorf)

 

 

Projektkennziffer S 04

 

 

Projektinformation

Lohbrügge

Bergedorf

Bergedorf West, NA

Nettelnburg

Billebogen

Ehrenamtliche Kräfte

10

1

3

2

4

Eigenmittel/Einnahmen

0,- €

0,- €

0.- €

0.- €

0,-

Verteilungsvorschlag

1.500,- €

1.500,- €

750,- €

1.500,- €

1.500,-

Reisen/Exkursionen

16

14

3

0

0

Öffnungszeit (in Wochen)

41

46

23

46

46

Wochentage

Di/Sa

Mi/Do

Di

Di

Di/Mi

Besucherzahlen pro Treffen

31

62

40

22

15

 

 

Ziele der Leistung / Fachliche Bewertung

 

Der Landesverband der Arbeiterwohlfahrt Hamburg leistet für seine Seniorenkreise die fachliche und organisatorische Unterstützung.

Seniorenkreise sind wohnortbezogene, kostenfreie und angeleitete Treffpunkte, welche den Seniorinnen und Senioren eine regelmäßige Kontaktpflege und einen Informationsaustausch ermöglichen. Sie sollen der Isolation und Vereinsamung vorbeugen und zu Selbst- und Nachbarschaftshilfe anregen. Arbeitsschwerpunkte sind u.a. die Themen Ernährungsberatung, Gedächtnistraining und Sturzprävention. Die AWO unterstützt in Bergedorf an folgenden 5 Standorten Seniorenkreise:

 

  1. Lohbrügge (Ludwig-Rosenberg-Ring)
  2. Bergedorf (im Lichtwarkhaus)
  3. Bergedorf West/Neuallermöhe (Friedrich-Frank-Bogen)
  4. Nettelnburg (Katendeich)
  5. „Aktivtreff“ Billebogen

 

Der wohnortnahe Charakter dieser Kreise wirkt zunehmend auch ansprechend für ältere Menschen mit migrantischem Hintergrund. Noch ist es vereinzelt, aber „es spricht sich rum“.

 

Der Träger hat im Rahmen des Antragsannahmeverfahrens eine dezidierte Leistungsbeschreibung vorgelegt. Der Bedarf ist planerisch begründet und die weitere Förderung fachlich geboten. Aus fachlicher Sicht wird daher empfohlen, dem Verteilungsvorschlag in der vorgesehenen Höhe zuzustimmen.


 

 

Verteilung 2016

 

„Vertrauen im Alter“ ( AWO Kreis Bergedorf)

 

 

Projektkennziffer S 05

 

 

Kennzahlen

Plan

Stellen hauptamtliches Personal

0

Honorarkräfte (Dipl. Soz.Päd. u. Dipl. Psych.)

1

Ehrenamtliche Kräfte

13

Eigenmittel / Einnahmen

13,- €

Verteilungsvorschlag

7277,- €

Besuche pro Jahr (15 Kräfte x 46 Wochen)

600

Gruppen-, Einzelberatungsgespräche für die ehrenamtlichen Kräfte zzgl. Anbahnungsgespräche

80

Fortbildungsveranstaltung für die ehrenamtlichen Kräfte

3

Jahresöffnungszeit in Kalenderwochen*

52

*Telefonberatung ganzjährig über Telefon und T-Net Box

 

 

Ziele der Leistung / Fachliche Bewertung

 

Das Projekt wird ausschließlich von ehrenamtlichem Engagement getragen. Sein zentrales Ziel ist, ältere Menschen durch Besuch vor Vereinsamung zu bewahren und damit deren individuelle Lebensqualität zu steigern. Weiter verfolgt die aufsuchende Betreuung die Intention, Seniorinnen und Senioren ihr Leben in „Selbstbestimmung“ so lange wie möglich zu erhalten.

 

Zu diesem Zweck wirbt der Träger ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an, die sich der Betreuung der genannten Zielgruppe widmen möchten und die bereit sind, an dem Besuchsdienst teilzunehmen. Die Ehrenamtlichen werden von 1 Honorarkraft geschult und fortlaufend begleitet. Daneben organisiert der Träger einen regelmäßigen Erfahrungsaustausch der ehrenamtlichen Helfer. Die professionellen (Honorar-) Kräfte führen den Erstkontakt durch und begleiten die erste Kontaktaufnahme. In der Regel erfolgt ein Besuch von 2 Stunden pro Woche und einige Besuche werden vom Besuchsdienst auf Grund spezieller Anforderungen zu zweit durchgeführt.

 

Der Ansatz verringert sich zum Vorjahr. Dies liegt unter anderem daran, dass weniger Ehrenamtliche zur Verfügung stehen (zurzeit nur eine Honorarkraft)  ebenso gibt es einen Rückgang an Besuchsdiensten. „Vertrauen im Alter“ führt zum Teil gemeinsame Fortbildungen mit „LafüSe“ durch, auch dies senkt die Kosten. Thema im Antragsannahmegespräch war die Entwicklung zu beobachten. Der Besuchsdienst soll wieder wachsen. Ggf. wäre unterjährig nachzusteuern aus dem Projektfonds, realisierbaren Rückforderungen und/ oder Haushaltsresten.

 

 

Der Träger hat im Rahmen des Antragsannahmeverfahrens eine dezidierte Leistungsbeschreibung vorgelegt. Der Bedarf ist planerisch begründet und die weitere Förderung fachlich geboten. Aus fachlicher Sicht wird daher empfohlen, dem Verteilungsvorschlag in der vorgesehenen Höhe zuzustimmen.


 

 

Verteilung 2016

 

 

4 Seniorenrunden des Seniorenbüros (Seniorenbüro Hamburg e.V.)

 

 

Projektkennziffer S 06

 

 

Projektinformation

Plan

Ehrenamtliche Kräfte

4

Eigenmittel / Einnahmen

0,- €

Verteilungsvorschlag

5.250,- €

Gruppen

4

Ausflüge

4

Hausbesuche (Kranken- und Nachbarschaftsbesuche)

ja

Teilnahmen

2880

Wochenöffnungszeit

s.u.

Jahresöffnungszeit in Kalenderwochen

46

 

Öffnungszeiten

Montag

Dienstag

Mittwoch

Neuallermöhe

9.30-12.30 Uhr

Billwerder*

14.00-18.00 Uhr, 14 tägig

Lohbrügge (Kurt-Adams-Platz)

15.30-18.30 Uhr

Lohbrügge (Leuschnerstraße)

14.00-16.30 Uhr

 

 

*Die Runde in Billwerder findet auf Wunsch der Seniorinnen und Senioren 14tägig statt

 

 

Ziele der Leistung / Fachliche Bewertung

 

Das Seniorenbüro Hamburg e.V. leistet für die ausschließlich ehrenamtlich geleiteten Runden die fachliche und organisatorische Unterstützung.
Seniorenrunden sind wohnortbezogene und wohnortnahe, kostenfreie, angeleitete Treffpunkte. Sie ermöglichen den Seniorinnen und Senioren Kontaktpflege und einen regelmäßigen Informationsaustausch. Damit beugen die Seniorenrunden Isolation und Vereinsamung vor und regen Selbst- und Nachbarschaftshilfe an.

 

Das Seniorenbüro Hamburg unterstützt in Bergedorf 4 Seniorenrunden an folgenden Standorten:

              Neuallermöhe (Von-Moltke-Bogen)

              Lohbrügge (Leuschnerstraße)
              Lohbrügge (Kurt-Adams-Platz)

              Billwerder (Mittlerer Landweg, 14tägig)

 

Der Träger legt Wert auf den Begriff der Runden, da dieser nach seiner Auffassung die Anliegen seiner Seniorenrunden nach einem in sich stimmigen und schlüssigen Geschehen besonders gut zum Ausdruck bringt. Die Seniorenrunde Lohbrügge (KAP) und die Seniorengruppe des Seniorentreffs KAP/ Diakonisches Werk arbeiten zunehmend vernetzt miteinander.

 

Der Träger hat im Rahmen des Antragsannahmeverfahrens eine dezidierte Leistungsbeschreibung vorgelegt. Der Bedarf ist planerisch begründet und die weitere Förderung fachlich geboten. Aus fachlicher Sicht wird daher empfohlen, dem Verteilungsvorschlag in der vorgesehenen Höhe zuzustimmen.

 

 

 

 

Verteilung 2016

 

Seniorentreff „KAP“ (Diakonisches Werk)

 

 

Projektkennziffer S 07

 

 

Projektinformation

Plan

Anzahl der Stellen hauptamtliches Personal

5 Std. Koordination

Anzahl der Honorarkräfte

4

Ehrenamtliche Kräfte

28

Eigenmittel / Einnahmen

23.168,99 €

Verteilungsvorschlag

8.933,00 €

Gruppen

23

Kurse

2

Ausflüge

8

Reisen

1

Geselligkeitsveranstaltungen

22

Informationsveranstaltungen

(Verbraucherberatung, Gesundheitsberatung,...)

<10

Hausbesuche bei plötzlicher Abwesenheit

Ja

Teilnehmerinnen/Teilnehmer (pro Jahr)

14.960

Wochenöffnungszeit

>37

Jahresöffnungszeit in Kalenderwochen

>49

*die Wochenöffnungszeit wird regelhaft überschritten **Der Treff bleibt im Sommer 3 Wochen geschlossen, die Räume können aber von Gruppen in Eigenverantwortung genutzt werden.

 

(Standard) Öffnungszeiten

Montag

Dienstag

Mittwoch

Donnerstag

Freitag

Samstag*

Sonntag*

10-21 Uhr

10-17 Uhr

10-18 Uhr

10-20 Uhr

10-19 Uhr

14tägig

14-17 Uhr

14 tägig

15-18 Uhr

*Stammtisch und Spielkreise

 

 

Ziele der Leistung / Fachliche Bewertung

 

Der Seniorentreff im Gemeindehaus am Kurt-Adams-Platz bietet Seniorinnen und Senioren vielfältige Möglichkeiten der Kontaktaufnahme und Kontaktpflege. Er wirkt Vereinsamung entgegen und unterstützt die Menschen dabei, ihre körperlichen und geistigen Fähigkeiten aufrecht zu erhalten. In dem Gemeindezentrum sind sehr viele unterschiedliche Gruppen präsent und dies verleiht dem Treff eine sehr produktive und heitere Note.

 

Die Angebote im Treff bieten Anregungen für eine aktive Lebensgestaltung und helfen den Seniorinnen und Senioren, sich mit den sich immer schneller ändernden Anforderungen und Möglichkeiten besser zurechtzufinden. Die Angebote werden zunehmend auch von muslimischen Seniorinnen und Senioren angenommen. Dies ist umso bemerkenswerter, als sich nicht nur eine Integration seitens der Herkunft beginnt, sondern auch religiöse Grenzen überschritten werden. Die Seniorenrunde Lohbrügge (KAP) und die Seniorengruppe des Seniorentreffs KAP/ Diakonisches Werk arbeiten zunehmend vernetzt miteinander.

 

Der Träger hat im Rahmen des Antragsannahmeverfahrens eine dezidierte Leistungsbeschreibung vorgelegt und auch die Verwaltung des „Projektfonds Seniorenarbeit“ übernommen. Der Bedarf ist planerisch begründet und die weitere Förderung fachlich geboten. Aus fachlicher Sicht wird daher empfohlen, dem Verteilungsvorschlag in der vorgesehenen Höhe zuzustimmen.

 

 

 

 

 

 

 

Verteilung 2016

 

Projektfonds Seniorenarbeit in Bergedorf

 

 

Projektkennziffer S 07-P

 

 

Der Projektfonds soll den Trägern der offenen Seniorenarbeit in Bergedorf die Möglichkeit eröffnen, insbesondere auf kurzfristig auftretende Bedarfe flexibel und zügig zu reagieren. Er steht u.a. für besondere Informations- und Geselligkeitsveranstaltungen, für Exkursionen sowie für kleinere Anschaffungen zur Verfügung. Aus dem Fonds wird beispielsweise die regelmäßig donnerstags stattfindende Veranstaltung der AWO im Lichtwarkhaus gefördert.

Die Antragstellung erfolgt grundsätzlich über das Fachamt Sozialraummanagement und wird von diesem kurzfristig nach Prüfung an das Büro des Seniorentreffs am Kurt-Adams-Platz zur Auszahlung weitergeleitet.

 

In dem Fonds sollen 2015 insgesamt 5.524,00 €uro für die genannten Zwecke festgelegt werden. Unterjährig realisierte Rückforderungen werden dem Fonds zugeschlagen und damit wiederum der Seniorenarbeit unmittelbar zur Verfügung gestellt.

Die Seniorenarbeit in Bergedorf lebt im Wesentlichen von dem ehrenamtlichen Engagement der Bürgerinnen und Bürger. Aus diesem Grunde empfiehlt das Bezirksamt dieses sehr überschaubare und transparente Antragsverfahren.

 

Der Bedarf ist aus Sicht des Bezirksamtes planerisch begründet und die Bildung eines Fonds fachlich geboten. Vor diesem Hintergrund wird empfohlen, dem Verteilungsvorschlag in der vorgesehenen Höhe zuzustimmen.

 


Verteilung 2016

 

Seniorentreff Leuschnerstraße (DRK)

 

 

Projektkennziffer S 08

 

 

Projektinformation

Plan

Anzahl der Stellen hauptamtliches Personal (Std. p.W.)

12

Anzahl der Honorarkräfte

0

Ehrenamtliche Kräfte

5

Eigenmittel / Einnahmen

4378,16 €

Verteilungsvorschlag

6.933,00 €

Gruppen

5

Kurse

1

Ausflüge

12

Reisen*

0

Geselligkeitsveranstaltungen sowie „saisonale“ Feste

90

Informationsveranstaltungen (Verbraucher-, Gesundheitsberatung)

6

Kontaktpflege (Nachfragen, Hausbesuche)

Ja

Teilnehmerinnen/Teilnehmer (Zahl der Besuch)

6832

Wochenöffnungszeit (Std.)

26

Jahresöffnungszeit in Kalenderwochen

46

*Vom Träger werden aber spezielle Reisen für Seniorinnen und Senioren angeboten. Die betreuten Reisen werden dann u.a. von einer Krankenschwester begleitet.

 

Öffnungszeiten**

Montag

Dienstag

Mittwoch

Donnerstag

Freitag

Samstag

Sonntag

9.30-13.30

9.30-13.30

9.30-13.30

9.30-13.30

9.30-13.30

10.00-12.00

14tägig

 

**Während der Abwesenheit der hauptamtlichen Kraft gibt es an zwei Wochentagen eine Vertretung, daneben stehen die Räume Gruppen zur Nutzung offen.

 

 

Ziele der Leistung / Fachliche Bewertung

 

Der Seniorentreff des DRK in der Leuschnerstraße 105 bietet Seniorinnen und Senioren vielfältige Möglichkeiten der Kontaktaufnahme und Kontaktpflege. Er wirkt der Vereinsamung entgegen und unterstützt die Menschen dabei, ihre körperlichen und geistigen Fähigkeiten aufrechtzuerhalten. Die Angebote im Treff bieten Anregungen für eine aktive Lebensgestaltung und unterstützen die Seniorinnen und Senioren dabei, sich in den schnell ändernden Lebensverhältnissen zu Recht zu finden. Der Treff ist sehr schön gelegen und die Menschen können ohne Straßenquerung das Grüne Zentrum erreichen.

Außerhalb der Angebotszeiten des Treffs stehen die Räume Verbänden und Vereinen zur Verfügung. Es treffen sich hier unter anderem inzwischen sowohl eine Gruppe afghanischer Männer als auch afghanischer Frauen. Die Angebote konnten insgesamt weiter ausgebaut werden.

 

Der Träger hat im Rahmen des Antragsannahmeverfahrens eine dezidierte Leistungsbeschreibung vorgelegt. Der Bedarf ist planerisch begründet und die weitere Förderung fachlich geboten. Aus fachlicher Sicht wird daher empfohlen, dem Verteilungsvorschlag in der vorgesehenen Höhe zuzustimmen.


Verteilung 2016

 

„LafüSe“ (Besuchsdienst der Landfrauen)

 

 

Projektkennziffer S 09

 

 

Kennzahlen

Plan

Stellen hauptamtliches Personal

0

Honorarkräfte

0

Ehrenamtliche Kräfte

13

Eigenmittel/Einnahmen

0,00 €

Zuwendung gemäß Verteilungsvorschlag

5400

Besuche pro Jahr (13 Kräfte x 46 Wochen)

600

Gruppen-, Einzelberatungsgespräche für die ehrenamtlichen Kräfte

15

Fortbildungsveranstaltung für die ehrenamtlichen Kräfte

1

Jahresöffnungszeit in Kalenderwochen**

52

**Telefonberatung ganzjährig

 

 

Ziele der Leistung / Fachliche Bewertung

 

Das Projekt wird ausschließlich von ehrenamtlichem Engagement getragen. Ziel der Landfrauen ist es, ältere Menschen vor Vereinsamung zu bewahren und ihnen damit ein Stück Lebensqualität zu erhalten bzw. zurück zu geben. Sie verfolgen zugleich die Absicht, ihnen ihr Leben in „Selbstbestimmung“ so lange wie möglich zu erhalten. Durch den Zuzug von Neubürgerinnen/und Neubürger in die Vierlande und ein sich änderndes Wirtschaftsleben, hat sich auch das Zusammenleben in weiten Teilen neu strukturiert. Das Ideal der Großfamilie als Leitidee, kann zunehmend die Anforderungen der Zeit nicht mehr bzw. nur noch ungenügend bedienen. Zunehmend wohnen auch mehr ältere Menschen im Landgebiet. Der Besuchsdienst hat sich etabliert. Die Nachfrage sowohl ehrenamtlich mitzuwirken als auch den Dienst in Anspruch zu nehmen, ist gestiegen. Die grundsätzliche Anhebung der Zuwendung erscheint daher notwendig und geboten. Dies zeichnete sich bereits in diesem Jahr ab und führte unterjährig zur Nachbewilligung aus den unterjährig realisierten Rückforderungen.

 

Der Besuchs- und Begleitdienst kann pflegerische und hauswirtschaftliche Dienste ausdrücklich nicht ersetzen, diese aber wirkungsvoll ergänzen.

 

Der Träger hat im Rahmen des Antragsannahmeverfahrens eine dezidierte Leistungsbeschreibung vorgelegt. Der Bedarf ist planerisch begründet und die Förderung fachlich geboten. Aus fachlicher Sicht wird daher empfohlen, dem Verteilungsvorschlag in der vorgesehenen Höhe zuzustimmen.

 


Petitum/Beschluss:

Der Fachausschuss für Soziales, Gesundheit und Integration stimmt dem Verteilungsvorschlag zu und bittet die Bezirksversammlung um eine entsprechende Beschlussfassung.

 


Anlage/n:

Keine 

Stammbaum:
20-0597   Verteilungsvorschlag 2016, Soziale Hilfen und Integration, Betriebskosten Seniorentreffs   Dezernat Steuerung und Service   Beschlussvorlage
20-0597.1   Verteilungsvorschlag 2016, Soziale Hilfen und Integration, Betriebskosten Seniorentreffs   Dezernat Soziales, Jugend und Gesundheit   Bericht