Bezirksversammlung Bergedorf

Drucksache - 20-0752  

 
 
Betreff: Kindertag – Konzeptüberprüfung und neue Finanzierungsmöglichkeiten - ergänzte Fassung
Status:öffentlichDrucksache-Art:Antrag
Verfasserin:Fraktion GRÜNE Bergedorf
SPD-Fraktion
Aktenzeichen:441.00-03
Federführend:Dezernat Steuerung und Service   
Beratungsfolge:
Bezirksversammlung Bergedorf
31.03.2016 
Sitzung der Bezirksversammlung Bergedorf ungeändert beschlossen   
Jugendhilfeausschuss
31.05.2016 
Sitzung des Jugendhilfeausschusses (offen)   

Sachverhalt
Beschlussvorschlag
Anlage/n

Sachverhalt:

der BAbg. Krönker, Lühr, Rüssau und Fraktion GRÜNE

der BAbg. K. Rabe, Mohrenberg und SPD-Fraktion

der BAbg. Winkler und Fraktion die LINKE

 

Bergedorf als kinderreichster Hamburger Bezirk präsentiert sich seit Jahren mit dem Kindertag als familienfreundlicher und zukunftsorientierter Stadtteil. Bisher wurde der Kindertag vom Bezirksamt aus bezirklichen Mitteln mit großem Engagement geplant und durchgeführt.

 

Im Jugendhilfeausschuss (26.1.2016) wurde die hohe Arbeitsbelastung und der große organisatorische Aufwand seitens des Bezirksamtes angesprochen. Dieser sei aufgrund der erhöhten Arbeitsbelastung in den nächsten Jahren so nicht mehr zu leisten. Auch die Freien Träger, die maßgeblich zum Erfolg der Veranstaltung beigetragen haben, haben hier zusätzlichen Aufwand und entsprechende Kosten. Hinzu kommt, dass sich der Bezirk aus der Veranstalterrolle für kommerzielle Veranstaltungen verabschiedet. Neben den Vereinen und Institutionen beteiligten sich auch 10 kommerzielle Stände auf dem Kindertag 2015.

 

Die Zukunft des Kindertages steht auf dem Prüfstand. Er muss neu überdacht werden und gegebenenfalls müssen neue Konzepte und entsprechende Finanzierungen entwickelt werden. Bevor der Kindertag 2017 einfach abgesagt wird, soll die Zeit für eine Bestandsaufnahme und eine Perspektivklärung genutzt werden.

 

 

 


Petitum/Beschluss:

1. Die Bezirksversammlung spricht sich grundsätzlich für den Erhalt des Kindertages aus.

2. Die Bezirksverwaltung wird aufgefordert, eine Arbeitsgruppe einzusetzen, die sich den strukturellen Fragen der Zukunft des Kindertages widmet. Es sollen Politik, Verwaltung und freie Träger paritätisch Mitglieder entsenden.

3. Die Gründung der Arbeitsgruppe obliegt dem Jugendhilfeausschuss.

4. Kinder und Jugendliche sollen maßgeblich in Vorbereitung und Durchführung einbezogen werden.

 

 


Anlage/n:

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