Bezirksversammlung Bergedorf

Drucksache - 20-0716.1  

 
 
Betreff: Umbau / Markierung BAB-Anschlussstelle Allermöhe - beschlossene Fassung
Status:öffentlichDrucksache-Art:Stellungnahme
  Bezüglich:
20-0716
Federführend:Dezernat Steuerung und Service   
Beratungsfolge:
Regionalausschuss
21.06.2016 
Sitzung des Regionalausschusses geändert beschlossen   

Sachverhalt
Beschlussvorschlag
Anlage/n

Sachverhalt:

In der Sitzung des Regionalausschusses vom 16. Februar 2016 wurden durch einen Referenten des Planungsbüros Schmeck-Junker die aktuellen Planungen zur Förderung des Radverkehrs für die Anschlussstelle Allermöhe vorgestellt.

Dabei wurde offensichtlich nicht der Prüfantrag aus dem Jahre 2012, Drs. 19/0493; v. 7.2.12 (Verkehrssicherheit und Lärmverringerung an der AS BAB A 25 – Allermöhe) sowie die Mitteilung der Verwaltung hierzu vom 9.1.2014 (Drs. 19/0493.1) einbezogen. In der Diskussion im Februar 2016 wurde deutlich, dass viele Punkte hieraus nicht berücksichtigt wurden und die Planungen eindeutig nur mit Blickrichtung auf den Fahrradfahrer erfolgte, weil die Finanzierung aus dem sogenannten Titel „Förderung des Radverkehrs“ erfolgen soll.

Tatsächlich ergeben sich durch die jetzt vorgestellten Planungen mehrere Probleme, die nicht ausreichend berücksichtigt und begründet wurden:

-          Es konnten keine verlässlichen Zahlen der tatsächlichen Fahrradfahrer mit den entsprechenden Fahrtrichtungen zur Verfügung gestellt werden.

-          Genaue tatsächliche Verkehrsstärken, unterschieden nach Krad, Pkw und Lkw, konnten zu den Verkehrsspitzen nicht genannt werden.

-          Durch Anordnung von STOP (VZ 206 StVO) und Haltelinien ist ein fließender Ablauf von den Anschlussstellen, wie in Nettelnburg und Bergedorf, nicht mehr gegeben.

-          Es ist mit erhöhtem Lärm von anfahrenden LKW zu rechnen.

-          Gefahrensituationen durch von der BAB kommende Fahrzeuge werden provoziert.

-          Der Umleitungsverkehr U 65 und U 66 wurde nicht berücksichtigt.

-          Bei Großveranstaltungen zur Verfügung stehender Parkraum für Pkw und Busse würden durch den neuen Fahrradstreifen verloren gehen.

 

Im Ergebnis spricht sich der Regionalausschuss bis zur abschließenden und vollständigen Klärung der vorgenannten Themen gegen die jetzt vorgestellte Planung aus.

 


Petitum/Beschluss:

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Anlage/n:

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