Bezirksversammlung Bergedorf

Drucksache - 20-1058  

 
 
Betreff: Drucksache 20-0720.1 (Verkehrsberuhigung Randersweide und Nettelnburger Straße)
Status:öffentlichDrucksache-Art:Auskunftsersuchen nach § 27 BezVG
Verfasser:Fraktion GRÜNE Bergedorf
SPD-Fraktion
CDU-Fraktion
Aktenzeichen:641.00-05
Federführend:Dezernat Steuerung und Service   
Beratungsfolge:
Bezirksversammlung Bergedorf
22.12.2016 
Sitzung der Bezirksversammlung Bergedorf zur Kenntnis genommen   

Sachverhalt
Beschlussvorschlag
Anlage/n

Sachverhalt:

Auskunftsersuchen der BAbg. Fleige und Fraktion GRÜNE Bergedorf

der BAbg. Springborn und SPD-Fraktion Bergedorf

der BAbg. Froh und CDU-Fraktion Bergedorf

der BAbg. Mirbach und Fraktion Die LINKE

 

Die Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation hat in der Drucksache 20-0720.1 zum Beschluss der Bezirksversammlung vom 25.02.2016 Stellung genommen. Aus dieser Stellungnahme ergeben sich neue Fragen, insbesondere zu den Antworten zur Prüfung einer Geschwindigkeitsreduzierung in der Randersweide. Nicht nachvollziehbar ist die der Lärmberechnung zugrunde gelegte geringe Verkehrsbelastung von lediglich 4.600 Fahrzeugen. Zählungen der Planungsbüros Argus (2015) und M+O (2014) haben deutlich höhere Werte ergeben. Die errechnete Lärmbelastung von 55-58 dB(A) ist deshalb unglaubwürdig. Infolge der mutmaßlich höheren Verkehrsbelastung wird der nächtliche Auslösewert (60 dB(A)) für straßenverkehrsrechtliche Maßnahmen möglicherweise überschritten. Durch die Realisierung der Neubauprojekte am Weidenbaumsweg ist zudem in Zukunft mit einer noch wesentlich höheren Belastung zu rechnen. Das Planungsbüro Argus geht in einer Präsentation vom 06.12.2016 von über 9.500 neu erzeugten Fahrten aus.

 

Vor diesem Hintergrund fragen wir:

 

 

  1. Aus welcher Quelle und von wann stammt die zugrunde gelegte Verkehrsbelastung von 4.600 Fahrzeugen in der Randersweide?

 

  1. Die Bergedorfer Bezirksverwaltung hat die BWVI auf die Fragwürdigkeit der zugrunde gelegten Verkehrsbelastung hingewiesen. Warum hat die BWVI darauf nicht reagiert?

 

  1. hlungen im Weidenbaumsweg (südlich Sander Damm) durch beauftragte Planungsbüros (Argus 2015 und M+O 2014) haben eine Verkehrsbelastung von 12.900 bzw. 12.200 Fahrzeugen ergeben. Welche Lärmbelastung würde sich aus dieser Verkehrsbelastung ergeben?

 

3.1          rde die Auslöseschwelle (Tag und Nacht) für straßenverkehrsrechtliche Maßnahmen bei dieser Verkehrsbelastung erreicht?

 

3.2          Durch die geplanten Neubauprojekte wird dort zukünftig eine Verkehrsbelastung von 16.800 Fahrzeugen erwartet (Prognose Argus). Welche Lärmbelastung würde sich aus diesen Verkehrszahlen ergeben?

 

3.3          rde die Ausseschwelle (Tag und Nacht) für straßenverkehrsrechtliche Maßnahmen bei dieser Verkehrsbelastung (16.800 Fahrzeuge) erreicht?

 

3.4          Wird der Lärm durch eine Geschwindigkeitsreduzierung auf 30 km/h gemindert?

 

  1. hlungen in der Randersweide (nördlich Nettelnburger Straße) durch beauftragte Planungsbüros (Argus 2015 und M+O 2014) haben eine Verkehrsbelastung von 8.100 bzw. 8.400 Fahrzeugen ergeben. Welche Lärmbelastung würde sich aus dieser Verkehrsbelastung ergeben?

 

4.1          rde die Auslöseschwelle für straßenverkehrsrechtliche Maßnahmen bei dieser Verkehrsbelastung erreicht?

 

4.2          Durch die geplanten Neubauprojekte wird dort zukünftig eine Verkehrsbelastung von 10.000 Fahrzeugen erwartet (Prognose Argus). Welche Lärmbelastung würde sich aus diesen Verkehrszahlen ergeben?

 

4.3          rde die Auslöseschwelle für straßenverkehrsrechtliche Maßnahmen bei dieser Verkehrsbelastung (10.000 Fahrzeuge) erreicht?

 

4.4          Wird der Lärm durch eine Geschwindigkeitsreduzierung auf 30 km/h gemindert?

 

 

 


Petitum/Beschluss:

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Anlage/n:

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