Bezirksversammlung Bergedorf

Drucksache - 20-1180  

 
 
Betreff: "Hier wohnt Hamburgs Jugend" im Gleisdreieck
Status:öffentlichDrucksache-Art:Antrag
Verfasser:Fraktion GRÜNE BergedorfAktenzeichen:663.00-02
Federführend:Dezernat Steuerung und Service   
Beratungsfolge:
Bezirksversammlung Bergedorf
27.04.2017 
Sitzung der Bezirksversammlung Bergedorf ungeändert beschlossen   

Sachverhalt
Beschlussvorschlag
Anlage/n

Sachverhalt:

Antrag des BAbg. Krönker und Fraktion GRÜNE Bergedorf

 

Im Bürgervertrag ist vereinbart, dass möglichst zeitnah eine Durchmischung des neuen Quartiers Gleisdreieck zu erfolgen hat. Dies ist auch für Studierende, Auszubildende und junge Volljährige, die sich verselbständigen wollen und sollen, eine Riesenchance.

 

In mehreren Anfragen und Anträgen ist in der BV und im Jugendhilfeausschuss der dringende Bedarf an Wohnraum für junge Volljährige auch fachlicherseits deutlich formuliert worden. Die soziale Infrastruktur des neuen Quartiers bietet auch für diese Zielgruppe gute Voraussetzungen. Die offene Jugendarbeit, das Haus 23 und ein gutes Quartiersmanagement tragen zum Erfolg eines solchen Projektes bei. Anderseits kann ein Quartier von dieser Zielgruppe ebenso sehr profitieren. In diesem Zusammenhang sollen zwei wesentliche Projektideen verfolgt werden. Es soll mit dem Projekt „Hier wohnt Hamburgs Jugend“ eruiert werden, ob ein Teil des Projekts für Bergedorf hier realisiert werden kann. In Rahmen der Jugendhilfe gibt es bei vielen Trägern den sogenannten „trägereigenen Wohnraum“. Dies sind Wohnungen, die Träger anmieten und dort Jugendliche in die Selbstständigkeit begleiten. Auch diese Träger suchen immer händeringend Wohnraum. Auch hier gibt es eine Riesenchance.

 


Petitum/Beschluss:

Wir beantragen daher, die Bezirksversammlung möge beschließen:

 

1.Die Verwaltung wird aufgefordert, mit dem Projekt „Hier wohnt Hamburgs Jugend“ von der BASFI Kontakt aufzunehmen und zu prüfen, ob Wohnungen am Gleisdreieck dafür in Frage kommen.

2.Die Verwaltung nimmt Kontakt zu den Bergedorfer Jugendhilfeträgern (IB, AWO, St. Elisabeth, LEB) auf, um zu prüfen, ob derzeit Bedarfe an trägereigenem Wohnraum bestehen und ob diese im Quartier Gleisdreieck gedeckt werden können.

3.Die Verwaltung berichtet dem Jugendhilfeausschuss kontinuierlich über den Prozess.

 


Anlage/n:

---