Bezirksversammlung Bergedorf

Drucksache - 20-1597  

 
 
Betreff: Kein Einsatz von Glyphosat in Hamburg
Status:öffentlichDrucksache-Art:Antrag
Verfasser:Fraktion DIE LINKE
Federführend:Dezernat Steuerung und Service   
Beratungsfolge:
Bezirksversammlung Bergedorf
26.04.2018 
Sitzung der Bezirksversammlung Bergedorf (offen)   
Umweltausschuss
11.07.2018 
Sitzung des Umweltausschusses (offen)   

Sachverhalt
Beschlussvorschlag
Anlage/n

Sachverhalt:

Antrag der BAbg. Mirbach, Bauer, Jobs, Sturmhoebel, Winkler - Fraktion DIE LINKE

 

Die Entscheidung des Senats auf öffentlichen Flächen, wie z.B. Parks oder Friedhöfen, den Einsatz von Glyphosat zu verbieten ist richtig, kann aber nur ein erster Schritt sein. Gerade hier im Bezirk gibt es viele landwirtschaftlich genutzte Flächen. Das Ziel muss es sein, den Einsatz von Glyphosat auf allen Flächen in Hamburg zu untersagen. Glyphosat steht unter anderem im Verdacht für den Menschen Krebserregend zu sein und stellt damit eine erhebliche gesundheitliche Gefahr dar. Auch beim Insektensterben trägt Glyphosat mindestens eine Mitverantwortung. Im Sinne einer nachhaltigen Entwicklung der Landwirtschaft muss auch in diesem Bereich auf den Einsatz von Glyphosat verzichtet werden. Selbstverständlich dürfen die betroffenen Betriebe nicht auf den dadurch entstehenden Kosten sitzen bleiben.

 

 


Petitum/Beschluss:

  1. Der Bezirksamtsleiter macht sich gegenüber dem Senat für ein Ende des Glyphosat Einsatzes auf Hamburger Boden stark.
  2. Der Bezirksamtsleiter sucht in Zusammenarbeit mit der BWVI nach Möglichkeiten eines Nachteilausgleiches für landwirtschaftliche Betriebe, welche auf den Einsatz von Glyphosat verzichten.
  3. Der Bezirksamtsleiter berichtet dem UA über den Erfolg seiner Bemühungen.

 

 


Anlage/n:

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