Bezirksversammlung Bergedorf

Drucksache - 20-1630  

 
 
Betreff: Ein neues Unwetter-Jahrhundertereignis - Entwässerung für "Oberbillwerder" sicherstellen - ergänzte Fassung
Status:öffentlichDrucksache-Art:Antrag
Verfasser:Fraktion DIE LINKE
CDU-Fraktion
Aktenzeichen:645.02-02
Federführend:Dezernat Steuerung und Service   
Beratungsfolge:
Bezirksversammlung Bergedorf
31.05.2018 
Sitzung der Bezirksversammlung Bergedorf an Fachausschuss verwiesen   
Sonderausschuss Oberbillwerder
23.08.2018 
Sitzung des Sonderausschusses Oberbillwerder (offen)   

Sachverhalt
Beschlussvorschlag
Anlage/n

Sachverhalt:

Antrag der BAbg. Mirbach, Bauer, Jobs, Sturmhoebel, Winkler - Fraktion DIE LINKE

BAbg. Noetzel, Froh, Wegner – CDU-Fraktion

 

Am 10. Mai erlebte Bergedorf eines der heftigsten Wetterereignisse seit langem. Es entstanden große Schäden, weil das Wasser nicht schnell genug abfließen konnte und sich teilweise auch neue Wege suchte. Viele Keller und Wohnungen sind vollgelaufen, Hausfundamente unterspült sowie Wege fortgeschwemmt worden. Derartige Starkregen werden, so die Vorhersage der Klimaforscher, in Zukunft häufiger und durchaus noch mit noch größeren Regenmengen zu erwarten sein.

 

In schon bebauten Gebieten kann nur begrenzt auf diese Entwicklung reagiert werden. Für Neubaugebiete, insbesondere das sehr tief gelegene Planungsgebiet "Oberbillwerder", sollte dagegen jetzt, bevor gebaut wird, erneut berechnet werden, was Starkregenereignisse für die zukünftigen Bewohnerimmen und Bewohner bedeuten würde.

 

 


Petitum/Beschluss:

 

Daher beantragen wir, die Bezirksversammlung möge beschließen:

 

Der Bezirksamtsleiter wird aufgefordert, bei den zuständigen Stellen eine Neuberechnung der Entwässerung des Baugebietes Oberbillwerder zu erreichen, in der die Folgen eines Starkregenereignisses

 

  • mit jeweils 60, 80, 100 oder 120 Liter pro Quadratmetern innerhalb weniger Stunden angenommen werden bei vorhandenem durchschnittlichen Wasserstand,
  • mit 60, 80, 100 oder 120 Liter pro Quadratmetern innerhalb weniger Stunden angenommen werden bei vorhandenem höchstmöglichen Wasserstand,
  • mit jeweils 60, 80, 100 oder 120 Liter pro Quadratmetern innerhalb weniger Stunden angenommen werden als Folgeereignis nach vorangegangenem Starkregen mit jeweils 60, 80, 100 oder 120 Liter in der Vorwoche.

 

Dabei sollen genaue Angaben gemacht werden, welche Wassermengen über welche Wege pro Stunde maximal ablaufen können. Außerdem soll angegeben werden, welche Auswirkungen der Abfluss dieser Wassermengen auf die Entwässerung von Neuallermöhe und der anderen umliegenden Gebiete haben werden, die über die gleichen Gräben, Siele, Schöpfwerke etc. entwässert werden.

 

 


Anlage/n:

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