Bezirksversammlung Bergedorf

Drucksache - 20-1872  

 
 
Betreff: BIKE Flash - Sicherheit für Bergedorfs Radfahrer - ergänzte Fassung
Status:öffentlichDrucksache-Art:Antrag
Verfasser:CDU-Fraktion
Fraktion GRÜNE Bergedorf
Federführend:Dezernat Steuerung und Service   
Beratungsfolge:
Bezirksversammlung Bergedorf
20.12.2018 
Sitzung der Bezirksversammlung Bergedorf ungeändert beschlossen   

Sachverhalt
Beschlussvorschlag
Anlage/n

Sachverhalt:

Antrag der BAbg. Froh, Helm und Fraktion der CDU

der BAbg. Fleige und Fraktion Die Grünen

 

Die häufigste Ursache bei Verkehrsunfällen mit Radfahrern ist in Hamburg das Abbiegen, wie der Senat auf eine schriftliche kleine Anfrage des CDU-Bürgerschaftsabgeordneten Dennis Thering (Drucksache 21/15106) kürzlich mitteilte. Und völlig unabhängig von der Schuldfrage liegt es auf der Hand, dass bei einem Unfall der Radfahrer in solchen Fällen den Kürzeren zieht. Insofern ist es wichtig, die Unfallhäufigkeit so weit zu reduzieren, wie es möglich ist.

 

Eine technische Lösung bietet der BIKE-Flash. Hierbei handelt es sich um ein Warnsystem, das in den Kreuzungsbereichen installiert wird und die Fahrzeugführer vor herannahenden Fahrradfahrern und Fußgängern mittels optischen Signalen warnt. Durch die im System verbauten Wärmesensoren können Radfahrer und Fußgänger ab einer Entfernung von 40 Metern vor einem Abzweig erkannt werden. Ist dies der Fall, werden vier Warnleuchten aktiviert. Diese blinken in unterschiedlichen Höhen, so dass sie während des gesamten Abbiegevorgangs sowohl für höher sitzende Lkw-Fahrer als auch für Fahrer von PKW im Sichtbereich der Frontscheibe, im Beifahrerfenster und dann auch im Rückspiegel erkennbar bleiben. Vorteil dieser Anlage ist, dass alle Fahrzeugführer gewarnt werden, im Gegensatz zu einem Abbiegeassistenten, der nur in neuen Fahrzeugen installiert ist.

 

In dem Niedersächsischen Ort Garbsen ist jetzt eine Pilotanlage installiert worden. Die Einrichtungskosten sollen sich auf ca. € 34.000 belaufen haben.

 

 


Petitum/Beschluss:

Wir beantragen daher, die Bezirksversammlung möge beschließen:

 

 

  1. Das Bezirksamt prüft in Zusammenarbeit mit dem örtlichen Polizeikommissariat, wo im Bezirk die Errichtung von ein bis zwei solcher Pilotanlagen sinnvoll wäre.
  2. Das Bezirksamt prüft, was die Installation an den ermittelten Plätzen kosten würde.
  3. Das Bezirksamt prüft, wie eine Einrichtung zu finanzieren wäre.
  4. Das Bezirksamt stellt die Ergebnisse seiner Prüfung im V+I vor.

 

 


Anlage/n:

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