Bezirksversammlung Bergedorf

Drucksache - 21-0062  

 
 
Betreff: Ein Hospiz für den Bezirk Bergedorf
Status:öffentlichDrucksache-Art:Antrag
Verfasser:SPD-Fraktion
Federführend:Dezernat Steuerung und Service   
Beratungsfolge:
Fachausschuss für Soziales, Gesundheit und Integration
07.01.2020 
Sitzung des Fachausschusses für Soziales, Gesundheit und Integration      
Bezirksversammlung Bergedorf
29.08.2019 
Sitzung der Bezirksversammlung Bergedorf ungeändert beschlossen   

Sachverhalt
Beschlussvorschlag
Anlage/n

Sachverhalt:

Antrag der BAbg. Gündüz, Kramer, Petersen und SPD-Fraktion

 

Seit einigen Jahren begleitet im Bezirk Bergedorf ein Palliativ-Care-Team Schwerstkranke in ihren letzten Lebensmonaten mit einer medizinischen Versorgung. In diesem Team arbeiten verschiedene Professionen zusammen (Onkologen, Pflegedienst und Hausarzt). Dabei betreut das Team die sterbenden Patienten zu Hause oder in einem Pflegeheim.

In bestimmten Fällen ist aus unterschiedlichen Gründen eine häusliche Betreuung und Begleitung der Patienten allerdings nicht möglich. In ihrer Situation sind die Patienten jedoch auf die notwendige medizinische Versorgung angewiesen, benötigen gleichzeitig aber auch ein möglichst geborgenes Umfeld. 

 

Ein Hospiz kann in diesen besonderen Fällen, in denen eine Betreuung zuhause oder in einem Pflegeheim nicht mehr möglich ist, den Menschen ein wichtiger Standort sein. In Hospizen werden die Patientinnen und Patienten medizinisch und pflegerisch fürsorglich betreut. Die nächsten Hospiz-Standorte für die Menschen im Bezirk Bergedorf liegen in Harburg oder Geesthacht. Aufgrund der entfernten Lage kommt es häufig dazu, dass sich Angehörige und Freunde nicht oder nur eingeschränkt um die Sterbenden kümmern können.

 

Deshalb benötigen wir für den Bezirk Bergedorf ein Hospiz.

 

 


Petitum/Beschluss:

Wir beantragen daher, die Bezirksversammlung möge beschließen:

 

  1. Der Bezirksamtsleiter wird aufgefordert zu prüfen, ob und wo im Bezirk Bergedorf ein Hospiz errichtet werden könnte und welche Träger dafür in Frage kämen.
  2. Die Ergebnisse der Bemühungen sind fortlaufend im Ausschuss für Soziales, Gesundheit und Integration vorzustellen.

 

 


Anlage/n:

---