Bezirksversammlung Bergedorf

Drucksache - 21-0205  

 
 
Betreff: Verteilungsvorschlag 2020 zur Förderung der regionalen Kinder- und Jugendarbeit / Jugendsozialarbeit
(PSP-Element 3-22703020-100001.14.)
Status:öffentlichDrucksache-Art:Beschlussvorlage
Federführend:Interner Service, Gremienbetreuung und Wahlen   
Beratungsfolge:
Jugendhilfeausschuss
26.11.2019 
Sitzung des Jugendhilfeausschusses (offen)   

Sachverhalt
Beschlussvorschlag
Anlage/n

Sachverhalt:

 

I. Grundsätzliche Erläuterungen / Rechtsgrundlagen

 

Der oben genannten Titel ist Bestandteil der Rahmenzuweisung „Betriebsausgaben für die Kinder- und Jugendarbeit / Jugendsozialarbeit“ (PSP-Element Fachbehörde: 1-254.09.01.605.001).

 

Aus den zugewiesenen Mitteln der Rahmenzuweisung OKJA sind folgende Ausgaben zu bestreiten:

  1. Die Jahresförderung für die Einrichtungen der offenen Kinder- und Jugendarbeit / Jugendsozialarbeit.
  2. Investitionszuschüsse für Einrichtungen in freier Trägerschaft und für Immobilien aus dem Bestand des Bezirkes.
  3. Die Förderung von Einzelmaßnahmen und Projekten der offenen Kinder- und Jugendarbeit/ Jugendsozialarbeit, welche nicht durch die unter Punkt 1. genannte Jahresförderung abgedeckt sind.

Die rechtliche Voraussetzung für die Förderung ist im § 11, SGB VIII, beschrieben. Danach soll die Jugendarbeit jungen Menschen entwicklungsfördernde Angebote zur Verfügung stellen, „sie zur Selbstbestimmung befähigen und zu gesellschaftlicher Mitverantwortung … anregen“. Diese Grundüberlegungen werden in der Globalrichtlinie „Kinder- und Jugendarbeit / Jugendsozialarbeit in den Bezirken“ (GR J 1/16 vom 23.02.2016) weiter konkretisiert.

 


 

II. Verfügbares Finanzvolumen

 

Nach dem gegenwärtigen Planungsstand werden dem Bezirksamt zur Wahrnehmung der in der Einleitung genannten Aufgaben im Jahr 2020 folgender Mittelansatz zur Verfügung stehen.

 

Kinder- und Jugendarbeit / Jugendsozialarbeit (PSP-Element 3-22703020-100001.14.)

 

1.660.000 €

 

 

 

III. Antragsvolumen

 

Das Antragsvolumen für die Titel (PSP-Element 3-22703020-100001.14.), Stand 09.10.2019, beträgt

 

1.906.376 €

 

 

IV. Zur Verteilung

 

Der Verteilungsvorschlag für die Maßnahme beläuft sich, Stand 06.11.2019, auf

1.649.170 €

 

Die vorliegenden Einzelanträge werden einer formalen und inhaltlichen Prüfung unterzogen und im Rahmen von Antragsannahmegesprächen auf ihre Plausibilität überprüft. Der nachfolgende Verteilungsvorschlag basiert auf den Ergebnissen der durchgeführten Antragsannahmegespräche.

 

 

V. Kommentar

 

Die Rahmenzuweisung „Förderung der regionalen Kinder- und Jugendarbeit/Jugendsozialarbeit“ wurde für den Doppelhaushalt 2019 und 2020 strukturell um 383.000 € pro Jahr verstärkt. Die Erhöhung gliedert sich wie folgt auf:

 

1.

Stärkung Infrastruktur OKJA

85.000 €

2.

Tarifsteigerungen

33.000 €

3.

JC Gleisdreieck

265.000 €

 

 

 

 

Summe:

383.000 €

 


 

Zu 1.

 

Die Summe von 85.000 € wurde aufgeteilt in 68.000 € für die Projekte in freier Trägerschaft und 17.000 € für den Betrieb und der Bauunterhaltung der bezirklichen OKJA-Gebäude, welche aus der Rahmenzuweisung zu erbringen sind.

 

Bezirkliche Gebäude in Nutzung durch die OKJA

Kommunal betrieben

Durch freie Träger betrieben

 

 

Haus der Jugend Heckkaten

Clippo Lohbrügge

Jugendclub im Quartier[1]

Clippo Boberg

Spielhaus Friedrich-Frank-Bogen

Dolle Deerns Neuallermöhe West

Spielhaus Kurt-Adams-Platz

SteinJuz Neuallermöhe Ost

Spielhaus Lohbrügger Landstraße

JuZeNa Neuallermöhe West

Spielhaus Neuallermöhe-Ost

Spielhaus Kiebitz Neuallermöhe West

Jugendbude Lohbrügger Landstraße

 

 

Zu 2.

 

Die Mittel für Tarifverstärkung fließen zu 100% in die Position „Zuwendungen für freie Träger“

Die kommenden Tariferhöhungen ab 2019/20 werden von dieser Erhöhung nicht abgedeckt.

 

Aus 1. und 2. ergibt sich somit eine Erhöhung des Zuwendungsansatzes um 101.000 € der vollumfänglich in die Verteilung für 2019/20 gegangen ist.

 

Zu 3.

 

Für den Jugendclub „Gleis 1“, am Mittleren Landweg, werden für den Doppelhaushalt 2019/ 2020 exklusiv 265.000 € zur Verfügung gestellt, weswegen sich dieses Projekt nicht in der Mittelverteilungsliste befindet.

 

Weiteres:

 

Die Träger machten in den Antragannahmegesprächen darauf aufmerksam, dass es unterjährig bei den beantragten Projekten zu Einschränkungen des Angebotes kommen könnte, sofern kein Ausgleich der Mittel stattfindet. 2019 konnten die höheren Personalkosten über einen außergewöhnlich hohen Mittelrückfluss ausgeglichen werden. Für 2020 werden diese Rückflüsse voraussichtlich nicht zur Verfügung stehen.

 

 

 

 


 

 

Übersicht über den Titel Kinder- und Jugendarbeit/Jugendsozialarbeit

Ansatz (vgl. Kapitel V. Kommentar)

1.660.000 €

Einsteuerung SAJF für J27, Straßo Neuallermöhe

25.000 €

 

 

Gesamt

1.685.000 €

 

 

Verteilungsvorschlag 2020, Stand 06.11.2019

1.649.170 €

Verwendung SAJF für J27, Straßo Neuallermöhe

25.000 €

Mittelübertragung für den Betrieb  der Jugendbude Lohbrügge

9.200 €

 

 

Saldo[2]

1.630 €

 

 


[1] Interimsstandort für das ehemalige Haus der Jugend im Lichtwarkhaus

[2] Für das Projekt  "Steinjuz" des Trägers Frischluft e.V. liegt wiederholt kein Antrag vor. Die dargestellte Summe stellt somit den überrollten Planwert dar. Die Zuwendungssumme wurde nicht auf die anderen Projekte verteilt. Dies sollte bei der Betrachtung der Restsumme von 85.630 € berücksichtigt werden.

 


Petitum/Beschluss:

 

Der Jugendhilfeausschuss stimmt dem Verteilungsvorschlag zu.

 


Anlage/n:

 

 

VII. Übersicht Anträge 2020

 

 

Projekt - Nr.

Projekte ( und Träger)

Zuwendung
2019

Antrag 2020

Vorschlag 2020

J 01

Juz KAP, (Auferstehungskirchengemeinde)

114.600

131.900

114.600

J 02

Förderfond Bergedorf West, (Westibül)

5.000

5.000

5.000

J 03

Ki.- und Jugendclub Lohbrügge "Clippo", (Invia)

127.612

148.927

127.612

J 04

"Unser Haus" (Unser Haus e.V.)

51.120

56.480

51.120

J 06

JuZ Vierlande, (Förderverein Juz Vierlande e. V.)

127.640

135.000

127.640

J 08

Förderkreis Jugendsegeln, (Förderkreis Jugendsegeln e.V.)

6.730

6.770

6.730

J 10

Deichprogramm, (SCVM)

15.120

15.425

15.120

J 11

Mädchentreff Lohbrügge, (Dolle Deerns e.V.)

109.000

143.073

109.000

J 12

Mobilo, (AWO)

85.322

86.475

85.322

J 14

Jugendclub Neuallermöhe, „Steinjuz“ (Frischluft e.V.)

84.000

*

84.000

J 15

Jugendgruppensegelzentrum Dove - Elbe, (JGS e.V.)

3.416

3.416

3.416

J 16

Jungentreff am Billebogen, (AWO)

80.048

88.649

80.048

J 18

Kinder - und Jugendchor, (Lola)

846

846

846

J 22

Berufsfindungstage für Mädchen, (Dolle Deerns e.V.)

2.791

2.792

2.791

J 23

Juzena (TSG Bergedorf v. 1860 e.V.)

205.408

206.194

205.408

J 25

Integratives Veranstaltungsprogramm (mittendrin!gmbH)

15.341

15.341

15.341

J 27

Straßensozialarbeit, (Internationaler Bund e.V.)

90.876

118.776

90.876

J 28

Mädchentreff Neuallermöhe, (Dolle Deerns e.V.)

111.000

163.568

111.000

J 29

Haus Warwisch (Haus Warwisch e.V.)

118.000

129.840

118.000

J 30

Spielhaus Kiebitz (AWO)

164.796

175.952

164.796

J 34

Kinder - und Jugendhaus Boberg (Invia)

46.372

98.789

46.372

P 01

Lass 1000 Steine rollen

84.131

89.163

84.131

 

 

 

 

 

 

Summe:

1.649.170

1.906.376*

1.649.170

 

*Antrag Frischluft e.V. liegt nicht vor, Zuwendungssumme 2019 (84.000€) ist kalkulatorisch in die Gesamtsumme eingeflossen

 


 

VIII. Projektdatenblätter 2020

 

 

„Jugend- und Beratungszentrum KAP“ (Ev. Auferstehungskirchengemeinde Lohbrügge)

 

Projektkennziffer J 01

 

 

 

Projektinformation

Plan

Anzahl der Stellen hauptamtliches Personal

2 (davon 1x Vollzeit, 2x Teilzeit)

Anzahl der Honorarkräfte

4

Eigenmittel / Einnahmen

43.700 €

Verteilungsvorschlag

114.600 €

Wöchentliche Öffnungszeiten (Sommer-/Winterhalbjahr)

27,5/30,5

Anzahl der Gruppenangebote

8

Anzahl der Tagesausflüge

2

Anzahl der geplanten Ferien- und Wochenendfahrten

1

Wochenendöffnungszeiten (Winteröffnung jeweils von den Herbst- bis zu den Frühjahrsferien)

ja

Jahresöffnungszeit in Kalenderwochen

48

Zielwert Besucherzahlen ganzjährig

7.500

Zielwert Stammnutzer pro Woche

50

Anteil der Nutzer mit Migrationshintergrund

80%

 

Spezifizierung der Öffnungszeiten

Montag

Dienstag

Mittwoch

Donnerstag

Freitag

Sonntag*

16.00-20.00

16.00-20.00

16.00-21.00

15.00-21.00

16.00-19.00

15.00-18.00

*Öffnung nur während der Winterzeit (Okt.-Mrz)

 

 

Ziele der Leistung / Fachliche Bewertung

 

Das „JuZ KAP“ steht Kindern, Jugendlichen und Jungerwachsenen aus dem Umfeld für eine sinnvolle Freizeitgestaltung offen. Empathie und Toleranz sind die Grundlagen der pädagogischen Arbeit im Jugend- und Beratungszentrum. Im Rahmen der Ziel- und Leistungsbeschreibung hat der Träger sehr dezidiert über seine Angebote berichtet. Er ist eng mit den unterschiedlichen Angeboten im Stadtteil und mit den Schulen vernetzt und beteiligt sich regelmäßig an Fachdiskursen und AGs.

Zu seinen Gruppenangeboten zählen u.a. Unterstützung bei Bewerbungen, kochen und backen, Hip Hop Tanzen und vieles mehr. Bei der Programmgestaltung legen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter besonderen Wert auf die Beteiligung der Kinder und Jugendlichen. Neben der Kernaufgabe „Kinder- und Jugendarbeit“ beteiligt sich das Jugend- und Beratungszentrum KAP an einem Projekt der „Sozialräumlichen Angebotsentwicklung“.

Für das Jahr 2020 wird der Träger wieder gemeinsame Tagesausflüge mit den Jugendlichen planen. Zudem ist angedacht auch mind. eine Ferien- bzw. Wochenendfahrt zu unternehmen.

 

Der Träger hat im Rahmen des Antragsannahmeverfahrens ein Beratungs- und Unterstützungskonzept sowie eine dezidierte Leistungsbeschreibung vorgelegt. Der Bedarf ist planerisch begründet und die weitere Förderung fachlich geboten. Aus fachlicher Sicht wird daher empfohlen, dem Verteilungsvorschlag in der vorgesehenen Höhe zuzustimmen.

 


 

 

Fonds zur Förderung der offenen Kinder- und Jugendarbeit in Bergedorf – West

 

 

Projektkennziffer J 02

 

Verteilungsvorschlag zum Förderfonds     5.000,00 €

 

 

Ziele der Leistung / Fachliche Bewertung

 

Als Ergebnis der Debatte um die Weiterentwicklung der offenen Kinder- und Jugendarbeit in Bergedorf - West, haben sich die beteiligten Fachkräfte im Rahmen eines Sozialraumdialoges am 04.11.2013 auf die Bildung eines Fonds verständigt. Dieser Fonds soll es künftig ermöglichen, dass unterschiedliche Einzelmaßnahmen und Projekte der Kinder- und Jugendarbeit ohne unnötig hohe administrative Hürden zügig umgesetzt werden können.

Grundlage für die Mittelvergabe bleiben die Vorgaben der Globalrichtlinie der offenen Kinder- und Jugendarbeit vom 23.02.2016. Die Modalitäten zur Mittelvergabe wurden in Abstimmung mit der Stadtteilkonferenz „Bergedorf-West“ entwickelt. Die Arbeitsgemeinschaft Bergedorf - West (ARGE) verwaltet die Mittel. Dem Jugendhilfeausschuss wird auf Verlangen über die tatsächliche Mittelvergabe zum Abschluss des Zuwendungszeitraumes berichtet.

 

Aus fachlicher Sicht wird empfohlen, dem Verteilungsvorschlag in der vorgesehenen Höhe zuzustimmen.


 

 

 

 

Kinder- und Jugendclub Lohbrügge – West „Clippo“ (INVIA)

 

 

Projektkennziffer J 03

 

 

Projektinformation

Plan

Anzahl der Stellen hauptamtliches Personal (Stellen)

1,5

Anzahl der Honorarkräfte

10

Eigenmittel / Einnahmen

26.530 €

Zuwendung gemäß Verteilungsvorschlag

127.612,00 €

Wöchentliche Öffnungszeiten

24

Anzahl der Gruppenangebote

2

Anzahl der Tagesausflüge

6

Anzahl der geplanten Ferien- und Wochenendfahrten

2

Wochenendöffnungszeiten pro Monat

1

Jahresöffnungszeit in Kalenderwochen

45

Zielwert Besucherzahlen ganzjährig

5500

Zielwert Stammnutzer pro Woche

120

Anteil der Nutzer mit Migrationshintergrund

70%

 

Öffnungszeiten

Montag

Dienstag

Mittwoch

Donnerstag

Freitag

Samstag

14.00–19.00

14.00-19.00

14.30-19.00

15.00–19.00

14.00-21.00

 

 

 

Ziele der Leistung / Fachliche Bewertung

 

Der Kinder- und Jugendclub „Clippo“ ist eine Einrichtung in Lohbrügge. Die Kernzielgruppe sind Kinder und Jugendliche zwischen 10 und 15 Jahren. Neben dem offenen Treff bietet der Jugendclub diverse Gruppenangebote und Projekte von Musik bis Sport an. Die unterjährigen Angebote plant der Jugendclub gemeinsam mit den Nutzern und gestaltet diese aus. Auch für 2020 sind Ausflüge und Fahrten angedacht. Der Träger erkläre hierfür Drittmittel einwerben zu wollen, um die Angebote realisieren zu können.

Darüber hinaus hat der Jugendclub diverse Kooperationen z.B. mit den umliegenden Schulen und Kitas.

Im Antragsannahmegespräch wurden die gesteckten Ziele für 2019 reflektiert und erörtert welche Zielsetzungen für das Jahr 2020 realistisch und umsetzbar erscheinen.

 

Der Träger hat im Rahmen des Antragsannahmeverfahrens eine dezidierte Leistungsbeschreibung vorgelegt. Der Bedarf ist planerisch begründet und die weitere Förderung fachlich geboten. Aus fachlicher Sicht wird daher empfohlen, dem Verteilungsvorschlag in der vorgesehenen Höhe zuzustimmen.


 

 

„Unser Haus“ (Unser Haus e.V.)

 

 

Projektkennziffer J 04

 

Projektinformation

Plan

Anzahl der Stellen hauptamtliches Personal

0

Anzahl der ehrenamtlichen Helfer

6

Anzahl der Honorarkräfte

1

Eigenmittel/Einnahmen

3.440 €

Verteilungsvorschlag

51.120,00 €

Wöchentliche Öffnungszeiten

57 Stunden

Anzahl der Gruppenangebote

14

Wochenendöffnungszeiten

Samstag und Sonntag

Jahresöffnungszeit in Kalenderwochen*

50

Zielwert Besucherzahlen ganzjährig

4300

Zielwert Stammnutzer pro Woche

80

*Während der „Wutzrockzeit“ und zwischen den Jahren ist „Unser Haus“ geschlossen.

 

Öffnungszeiten:  Café Flop

Montag

Dienstag

Mittwoch

Donnerstag

Freitag

Samstag

Sonntag

 

 

17.00-21.00

 

Ab 17.00

19.00-02.00

 

*diverse Veranstaltungen und Aktivitäten und Gruppen unter der Woche und am Wochenende

 

Ziele der Leistung / Fachliche Bewertung

 

„Unser Haus“ ist ein selbstverwaltetes Jugend-, Freizeit- und Kulturzentrum mit einem breiten Angebot für junge Menschen im Alter von 14 – 27 Jahren und mit einem Einzugsgebiet, welches deutlich über die Bezirksgrenzen hinaus reicht. Zur Verfügung steht damit ein selbstbestimmtes Betätigungs- und Lernfeld für junge Menschen in und um Bergedorf, welches mit anderen Angebots- bzw. Organisationsformen kaum umzusetzen wäre. Die jungen Menschen engagieren sich ehrenamtlich und erhalten hierfür eine Aufwandsentschädigung.

Die Programmgestaltung erfolgt unter breiter Beteiligung der Besucherinnen und Besucher und der monatliche Hausrat entscheidet die Programmatik nach dem Konsensprinzip.

Aus dem Budget ergeben sich als Hauptkostenfaktor neben der Mietkosten auch Kosten, die aus den Betreiberpflichten heraus resultieren. Ein geringer Teil wird für Sachkosten und Aufwandsentschädigungen verwendet.

Neben dem „Café Flop“ als offenen Bereich und Treff, werden verschiedene Gruppen und Projekte angeboten, z.B. „Fotolabor“, Politikgruppe, Fahrradwerkstatt, diverse Musikprojekte und Veranstaltungen.

Hauptzielsetzung für das kommende Jahr ist es, die bestehenden Angebote weiterhin zur Verfügung zu stellen und die neu gestalteten Räumlichkeiten, (Bibliothek, Politikraum) weiter zu beleben.

Zusammenfassend ist festzuhalten, dass ehrenamtliches Engagement und Selbstverwaltung die tragenden Säulen des Angebotes sind. „Unser Haus“ erwirtschaftet einen erheblichen Teil seiner Eigenmittel über Veranstaltungseinnahmen und Verkaufserlöse.

 

Der Träger hat im Rahmen des Antragsannahmeverfahrens eine dezidierte Leistungsbeschreibung vorgelegt. Der Bedarf ist planerisch begründet und die weitere Förderung fachlich geboten. Aus fachlicher Sicht wird daher empfohlen, dem Verteilungsvorschlag in der vorgesehenen Höhe zuzustimmen.


 

 

„JuZ Vierlande“ (Förderverein Jugendzentrum Vierlande e.V.)

 

 

Projektkennziffer J 06

 

Projektinformation

Plan

Anzahl der Stellen hauptamtliches Personal

1,75

Anzahl der Honorarkräfte

6

Eigenmittel / Einnahmen

2.778 €

Zuwendung gemäß Verteilungsvorschlag

127.640,00€

Wöchentliche Öffnungszeiten*

32

Anzahl der Gruppenangebote

7

Anzahl der Tagesausflüge

8

Anzahl der geplanten Ferien- und Wochenendfahrten

1

Wochenendöffnungszeiten

Ja

Jahresöffnungszeit in Kalenderwochen*

50

Zielwert Besucherzahlen ganzjährig

6500

Zielwert Stammnutzer pro Woche

70

 

Öffnungszeiten *

Montag

Dienstag

Mittwoch

Donnerstag

Freitag

Samstag

Sonntag

15.00–21.00

15.00-21.00

16.00-22.00

15.00-21.00

15.00-21.00

15.00-21.00

 

*Während der Ferienzeiten ist das JuZ generell ab 15.00 Uhr geöffnet, *zu den Öffnungszeiten addieren sich noch Angebotszeiten außerhalb der Regelöffnungszeiten

 

 

 

Ziele der Leistung / Fachliche Bewertung

 

Mit einer „Partizipativen Gemeinschaftspädagogik“ entspricht das Jugendzentrum dem Bedürfnis der Kinder und Jugendlichen nach Geselligkeit, kultureller und sozialer Bildung. Die jungen Menschen können sich mit Fragen aus den unterschiedlichsten Lebensbereichen an die Betreuerin und den Betreuer wenden und erhalten dabei Unterstützung bei der Bewältigung ihrer Alltagsprobleme. Im Rahmen des Antragsverfahrens wurden die Ziele und Leistungen der ausführlich dargestellt. Die Angebotsgestaltung erfolgt in enger Abstimmung mit den jungen Menschen.

Das „JuZ“ ist einer der wesentlichen Akteure bei der Gestaltungen der Kinder- und Jugendarbeit im Landgebiet. Für 2020 sind auch wieder diverse Angebote (z.B. Konzerte) und Tagesausflüge geplant.

 

Der Träger hat im Rahmen des Antragsannahmeverfahrens eine dezidierte Leistungsbeschreibung vorgelegt. Der Bedarf ist planerisch begründet und die weitere Förderung fachlich geboten. Aus fachlicher Sicht wird daher empfohlen, dem Verteilungsvorschlag in der vorgesehenen Höhe zuzustimmen.


 

 

„Förderkreis Jugendsegeln e.V.“

 

 

Projektkennziffer J 08

 

Projektinformation

Plan

Anzahl der Stellen hauptamtliches Personal

0

Anzahl der Honorarkräfte

4

Eigenmittel / Einnahmen

700  €

Verteilungsvorschlag

6.730,00 €

Wöchentliche Öffnungszeiten

 

Während der Saison April - Oktober Donnerstag, Freitag, 16.00 Uhr - 20.00 Uhr, zzgl. Vermietungen und außerhalb der Saison nach Anlass.

Anzahl der Segelgruppen/Gruppenangebote

4

Wochenendöffnungszeiten

Ja

Jahresöffnungszeit in Kalenderwochen

28

Besucherzahlen ganzjährig

3.500

Stammnutzer pro Woche

40

 

 

Ziele der Leistung / Fachliche Bewertung

 

Der Segelsport eignet sich besonders gut dazu, junge Menschen an die Übernahme von Verantwortung heran zu führen. Die Rollen an Bord sind vor dem Törn klar zu regeln und Nachlässigkeiten in der „Seemannschaft“ und der Bootsführung, werden von der Natur umgehend „bestraft“. Der Förderkreis Jugendsegeln verfolgt mit seinen Angeboten insbesondere das Ziel, Kindern und Jugendlichen in der Natur ganzjährig soziales Lernen in Gruppen zu ermöglichen.

Der Verein ist bei der Umsetzung seiner Programme auf die ehrenamtliche Unterstützung der Eltern angewiesen. Der segelpraktische Teil wird von qualifizierten Jugendgruppenleitern geleistet.

 

Der Träger hat im Rahmen des Antragsannahmeverfahrens eine dezidierte Leistungs-beschreibung vorgelegt. Der Bedarf ist planerisch begründet und die weitere Förderung fachlich geboten. Aus fachlicher Sicht wird daher empfohlen, dem Verteilungsvorschlag in der vorgesehenen Höhe zuzustimmen.


 

 

„Deichprogramm 21037“ (SC Vier – und Marschlande)

 

 

Projektkennziffer J 10

 

Projektinformation

Plan

Anzahl der Stellen hauptamtliches Personal

0

Anzahl der Honorarkräfte

8

Eigenmittel

0 €

Zuwendung

15.120,00 €

Anzahl der regelmäßigen Gruppenangebote

11

Teilnehmer

1600

 

 

Ziele der Leistung/Fachliche Bewertung

 

In diesem Projekt kooperieren Träger und Einrichtungen mit unterschiedlichen Organisationszielen und unterschiedlicher Organisationskultur. Indem sie ihre Stärken einbringen ermöglichen sie jungen Menschen im Landgebiet ein dezentral organisiertes Freizeitangebot. Dabei ist bemerkenswert, dass Organisationsegoismen hinter dem gemeinsamen Ziel, eine bessere Versorgung mit Angeboten der offener Kinder- und Jugendarbeit zu gewährleisten, zurückstehen. Besonders hervorzuheben ist die sehr gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit der Stadtteilschule Kirchwerder. Dabei spielt die Auseinandersetzung mit den Themen Rassismus und Gewalt eine besondere Rolle.

Geschäftsführender Träger ist der Sport Club Vier- und Marschlande und es beteiligen sich die Kirchengemeinde, das Spectrum Bergedorf, das Haus Warwisch, das JuZ Vierlande und die Stadtteilschule Kirchwerder.

 

Der geschäftsführende Träger hat im Rahmen des Antragsannahmeverfahrens eine dezidierte Leistungsbeschreibung vorgelegt. Der Bedarf ist planerisch begründet und die weitere Förderung fachlich geboten. Aus fachlicher Sicht wird daher empfohlen, dem Verteilungsvorschlag in der vorgesehenen Höhe zuzustimmen.


 

 

„Mädchentreff Lohbrügge“ („Dolle Deerns e.V.“)

 

 

Projektkennziffern J 11

 

Projektinformation

Plan

Anzahl der Stellen hauptamtliches Personal

1,5

Anzahl der Honorarkräfte

6

Eigenmittel / Einnahmen

350 €

Zuwendung gem. Verteilungsvorschlag

109.00,00 €

Wöchentliche Angebotsstunden/Öffnungsstunden

20+

Anzahl der Gruppenangebote

7

Anzahl der Tagesausflüge

6

Anzahl der geplanten Ferien- und Wochenendfahrten

0

Wochenendöffnungszeiten*

Sonderaktionen

Jahresöffnungszeit in Kalenderwochen

48

Zielwert Besucherinnenzahlen (p.A.)

5600

Zielwert Stammnutzerinnen pro Woche

50

Anteil der Teilnehmer mit Migrationshintergrund

80%

 

Spezifizierung der Öffnungszeiten *

Montag

Dienstag

Mittwoch

Donnerstag

Freitag

Samstag

Sonntag

14.30-19.30

14.30-19.00

14.00-20.00

14.30-19.00

 

 

 

*Sonderöffnungen möglich, zzgl. Ausflüge

 

 

Ziele der Leistung / Fachliche Bewertung

 

Der Träger „Dolle Deerns“ unterstützt mit seinen Treffs in Lohbrügge und Neuallermöhe Mädchen und junge Frauen im Alter von 9–21 Jahren (Kerngruppe 9–17 Jahre) in ihrer Persönlichkeitsentwicklung. Er berät sie in allgemeinen Lebensfragen und in Krisen, fördert ihre schulischen und beruflichen Perspektiven und vermittelt in Partnerschaftskonflikten und in Konflikten mit dem Elternhaus. Der Träger wählt dabei einen parteilichen und von den spezifischen Interessen der Nutzerinnen geleiteten Arbeitsansatz. Ein besonderes Projekt im Jahreskalender sind die Anfang April stattfindenden „Berufsfindungstage“ für Mädchen. Diese werden in Kooperation mit diversen anderen Trägern und Schulen durchgeführt.

 

Der Träger hat im Rahmen des Antragsannahmeverfahrens eine dezidierte Leistungsbeschreibung vorgelegt. Der Bedarf ist planerisch begründet und die weitere Förderung fachlich geboten. Aus fachlicher Sicht wird daher empfohlen, dem Verteilungsvorschlag in der vorgesehenen Höhe zuzustimmen.


 

 

„Mobiles Kinderprojekt Lohbrügge“ (AWO)

 

 

Projektkennziffer J 12

 

Projektinformation

Plan

Anzahl der Stellen hauptamtliches Personal

1

Anzahl der Honorarkräfte

3

Bundesfreiwilligendienstes/FSJ

0

Eigenmittel / Einnahmen

6.454 €

Verteilungsvorschlag

85.322 €

Wöchentliche Öffnungszeiten

21

Anzahl der Gruppenangebote/Veranstaltungen

6

Anzahl der Tagesausflüge

4

Jahresöffnungszeit in Kalenderwochen

46

Anteil der Nutzer mit Migrationshintergrund

60%

Zielwert Besucherzahlen ganzjährig

2000

Zielwert Stammnutzer pro Woche

50

 

Präsenzzeiten* 

Montag

Dienstag

Mittwoch

Donnerstag

Freitag

Samstag

Sonntag

15-19 Uhr

Otto-Schumann-Weg

 

15-19 Uhr

Korachstraße

15 -18 Uhr

Otto-Schumann-Weg

15-18 Uhr

Bünt

 

 

 

*Zeiten variabel durch Jahreszeit und Wetter, Schulkooperationen finden vor den Präsenszeiten statt

 

Ziele der Leistung / Fachliche Bewertung

 

Das Projekt „MOBILO“ bietet vor allem Kindern und Jugendlichen zwischen 7 und 14 Jahren aus Lohbrügge ein regelmäßiges, aufsuchendes offenes Spielangebot. Dem „MOBILO“ steht für die Wahrnehmung der Aufgabe ein Bus zur Verfügung, welcher auch für Ausflüge und andere Gruppenangebote genutzt werden kann. Das Projekt findet an unterschiedlichen Orten im Stadtteil Lohbrügge an den einzelnen Wochentagen statt. Schulen haben die Möglichkeit mit dem Träger Nutzungsverabredungen zu treffen. Das Projekt wird auch in 2020 mit der Richard-Lindeweg-Schule einmal wöchentlich kooperieren und dort ein Angebot anbieten. Der Charakter der „Offenen Kinder- und Jugendarbeit“ bleibt bei den Kooperationen erhalten. Über die reguläre offene Arbeit hinaus führt das Projekt diverse Gruppenangebote z.B. „Mitmachzirkus“, zum Thema Natur, Musikinstrumente basteln und diverse Ferienangebote durch.

In der Anlage zum Zuwendungsantrag sind die Leitlinien des Projektes in einem Konzept dezidiert dargelegt.

 

Der Bedarf für das Projekt ist begründet und die weitere Förderung mit einer deutlichen Akzentuierung des mobilen Arbeitsansatzes fachlich geboten. Aus Sicht des Bezirksamtes wird daher empfohlen, dem Verteilungsvorschlag in der vorgesehenen Höhe zuzustimmen.


 

 

„Jugendclub Neuallermöhe“ (Frischluft e. V.)

 

 

Projektkennziffer J 14

 

Projektinformation

Plan

Anzahl der Stellen hauptamtliches Personal

Anzahl der Honorarkräfte

1

Eigenmittel / Einnahmen

716 €

Zuwendung gemäß Verteilungsvorschlag

84.000,00 €

Wöchentliche Öffnungszeit (Std.)

34

Anzahl der Gruppenangebote

8

Anzahl der Tagesausflüge

11

Anzahl der geplanten Ferien- und Wochenendfahrten

1

Wochenendöffnungszeiten

Ja

Jahresöffnungszeit in Kalenderwochen

48

Besucher ganzjährig

3.300

Stammnutzer pro Woche

28

 

Spezifizierung der Öffnungszeiten

Montag

Dienstag

Mittwoch

Donnerstag

Freitag

Samstag

Sonntag

16.00-20.00

16.00-20.00

16.00-20.00

16.00-20.00

15.00-21.00*

14.00-21.00*

 

*bedarfsabhängig verschieben sich die Öffnungszeiten nach hinten

 

 

Ziele der Leistung / Fachliche Bewertung

 

Der Träger hat im Rahmen des Antragannahmeverfahrens eine inhaltliche Leistungsbeschreibung vorgelegt. Zielgruppe der Einrichtung sind überwiegend Jugendliche und Jungerwachsene im Alter von 13 – 21 Jahren.

Die Jugendlichen sollen die Einrichtung als einen verlässlichen Ort der Begegnung verstehen, um ihn als Treffpunkt mit gleichaltrigen zu nutzen und ggf. Unterstützung bei jugendspezifischen Fragestellungen zu bekommen.

Der Anteil der Jugendlichen und Jungerwachsenen mit Migrationshintergrund wird auf 50% geschätzt.

Neben dem offenen Bereich wird ein Schwerpunkt der Arbeit auf die Beratung und Betreuung der Jugendlichen bei individuellen Fragestellungen gelegt. Darüber hinaus wird zu den Themen Übergang Schule in Ausbildung und Beruf unterstützt und beraten. Es ist geplant, auch in 2020 wieder gemeinsame Wochenendfahrten oder Ferienreisen zu unternehmen. Die Jungerwachsenen (Volljährige) haben zudem die Möglichkeit einen Teil der Räumlichkeiten eigenverantwortlich zu nutzen. Dieses Angebot erfreut sich einer hohen Nachfrage.

 

 

Ein Antrag ist zum Zeitpunkt der Erstellung nicht eingegangen. Der Bedarf ist planerisch begründet, die weitere Förderung fachlich geboten. Aus Sicht des Bezirksamtes wird daher empfohlen, dem Verteilungsvorschlag bis zu der vorgesehenen Höhe zuzustimmen.


 

 

„Jugendgruppensegelzentrum Dove – Elbe“ (Förderkreis Jugendsegeln e.V.)

 

 

Projektkennziffer J 15

 

Projektinformation

Plan

Stellen hauptamtliches Personal

0

Honorarkräfte

3

Eigenmittel / Einnahmen

3.517 €

Verteilungsvorschlag

3.416,00 €

Wöchentliche Öffnungszeiten

In der Saison von April bis Oktober erfolgt die Nutzung rund um die Uhr.

Anzahl der Gruppenangebote

10 Segelgruppen (je 8-15 Tn.)

Wochenendöffnungszeiten

Während der Saison samstags und sonntags.

Besucherzahlen ganzjährig

5.000

Stammnutzer pro Woche

80

Jugendliche mit Migrationshintergrund (%)

30

*Saison April bis Oktober

 

 

Ziele der Leistung / Fachliche Bewertung

 

Der Segelsport eignet sich besonders gut dazu, jungen Menschen die Übernahme von Verantwortung zu ermöglichen. Die Rollen an Bord sind vor dem Törn klar zu regeln und Nachlässigkeiten in der „Seemannschaft“ werden von der Natur umgehend „bestraft“.

Der Verein Jugendgruppensegelzentrum Dove-Elbe e.V. verwaltet das Gelände an der Dove-Elbe (Anfahrt gegenüber Haus Moorfleeter Deich 433) und stellt es Jugendgruppen für den Wassersport sowie andere Outdoor-Aktivitäten zur Verfügung. Es besteht die Möglichkeit sich bis zu 4 Boote auszuleihen.

Daneben organisiert der Verein Segelfreizeiten und sorgt für ein zünftiges „An- und Absegeln“. Das Besondere an diesem Projekt ist die bunte Mischung seitens der Nutzergruppen. Sie reicht von Stadtteilinitiativen, über Interessengruppen aus den Häusern der Jugend und Jugendclubs, bis zu Wohngruppen aus dem Bereich der erzieherischen Hilfen. Das Angebot wird über die Bezirksgrenzen hinweg in Anspruch genommen.

 

Der Träger hat im Rahmen des Antragsannahmeverfahrens eine dezidierte Leistungsbeschreibung vorgelegt. Der Bedarf ist planerisch begründet, die weitere Förderung fachlich geboten. Aus fachlicher Sicht wird daher empfohlen, dem Verteilungsvorschlag in der vorgesehenen Höhe zuzustimmen.


 

 

„Jungentreff Billebogen“ (AWO)

 

 

Projektkennziffer J 16

 

Projektinformation

Plan

Anzahl der Stellen hauptamtliches Personal

1

Anzahl der Honorarkräfte

4-5

Veranschlagte Eigenmittel / Einnahmen

13.419 €

Verteilungsvorschlag

80.048,00 €

Wöchentliche Öffnungszeiten

21

Anzahl der Gruppenangebote

4-5

Anzahl der Tagesausflüge

20

Anzahl der geplanten Ferien- und Wochenendfahrten

2

Wochenendöffnungszeiten

Ja

Jahresöffnungszeit in Kalenderwochen

46

Zielwert Besucherzahlen ganzjährig

4200

Zielwert Stammnutzer pro Woche

60

Anteil der Nutzer mit Migrationshintergrund

90%

 

Öffnungszeiten

Montag

Dienstag

Mittwoch

Donnerstag

Freitag

Samstag

Sonntag

13.00-16.00

16.00-19.00

16-19 Uhr

15.00-19 Uhr

15-21 Uhr

12-17 Uhr

 

*parallel finden Do. und Fr. Gruppenangebote statt

 

 

Ziele der Leistung / Fachliche Bewertung

 

Ziel des „Jungentreff Billebogen“ ist es, Jungen im Alter von 8 – 15 Jahren ein attraktives Freizeitangebot zu machen und sie in ihrer individuellen Entwicklung zu fördern. Das Angebot unterteilt sich in einen offenen, für „jedermann“ zugänglichen Bereich und in Gruppenangebote mit größerer Verbindlichkeit.

 

Der Träger hat wesentliche Grundzüge seiner Arbeit im Antragsannahmegespräch dargelegt. Dabei setzt er sowohl auf den Ausbau sozialer Kompetenzen, wie auch auf die Stärkung der individuellen Fähigkeiten der Jungen. Der Träger bemüht sich erfolgreich um die Akquise zusätzlicher Mittel, welche er der Erweiterung seiner Angebote zu Gute kommen lässt.

 

Der Träger hat im Rahmen des Antragsannahmeverfahrens eine dezidierte Leistungsbeschreibung vorgelegt. Der Bedarf ist planerisch begründet und die weitere Förderung fachlich geboten. Aus fachlicher Sicht wird daher empfohlen, dem Verteilungsvorschlag in der vorgesehenen Höhe zuzustimmen.


 

 

Bergedorfer Kinder- und Jugendchor e.V.

 

 

Projektkennziffer J 18

 

Projektinformation

Plan

Anzahl der Stellen hauptamtliches Personal

0

Anzahl der Honorarkräfte (Dirigentin)

1Chorleiter) + 2 Helfer

Eigenmittel

2.900 €

Zuwendung

846,00 €

Wöchentliche Angebotszeiten

Mittwochs 16.30-17.30 Uhr

Jahresöffnungszeiten in Kalenderwochen

Analog zu den Schulzeiten zzgl. der Auftritte

Stammnutzerinnen/Stammnutzer pro Woche

40 Kinder

 

 

Ziele der Leistung / Fachliche Bewertung

 

Im Kinderchor können Kinder zwischen 6 und 12 Jahren mitsingen. Einzugsgebiet sind Kinder aus ganz Bergedorf. Für den Kinderchor arbeitet ein breites Trägerbündnis. Diesem gehören der Bergedorfer Kammerchor, das Kinderkulturhaus KIKU und das Stadteilkulturzentrum LOLA an. Die fälligen Chorbeiträge (Teilnehmerbeiträge) werden im begründeten Einzelfall erlassen.


Der Chor unterstützt die positive Entwicklung seiner Mitglieder und entfaltet eine integrative Wirkung.

Es wird möglichst vielen Kindern die Gelegenheit gegeben, sich mit Spaß musikalisch und gesanglich zu betätigen und durch das gemeinsame Singen soll Gemeinschaftsgefühl entstehen.

Gemeinsames Singen fördert die kognitiven Fähigkeiten von Kindern. Texte müssen gelernt und Abläufe behalten werden. Die stimmbildnerische Begleitung, Rhythmik und nicht zuletzt die phonologische Bewusstheit stärken das Sprachgefühl. Proben und Auftritte erhöhen das Bewusstsein für Verbindlichkeit, steigern das Selbstwertgefühl und belohnen die Kinder unmittelbar durch den Applaus für ihren Einsatz.  Für 2020 sind auch wieder drei Auftritte/Konzerte geplant. Kontakt zum Chor und informieren über Konzerte kann man sich über die Internetseite oder Aushänge der LOLA.

 

Der Träger hat im Rahmen des Antragsannahmeverfahrens eine dezidierte Leistungsbeschreibung vorgelegt. Der Bedarf ist planerisch begründet und die weitere Förderung fachlich geboten. Aus fachlicher Sicht wird daher empfohlen, dem Verteilungsvorschlag in der vorgesehenen Höhe zuzustimmen.


 

„JUZENA“ (TSG Bergedorf e.V)

 

 

 

 

Projektkennziffer J 23

 

Projektinformation

Plan

Anzahl der Stellen hauptamtliches Personal

3

Anzahl der Honorarkräfte

5

Eigenmittel/Einnahmen

10.000 €

Verteilungsvorschlag

205.408,00 €

Wöchentliche Öffnungszeiten

37,5

Anzahl der Gruppenangebote

20

Anzahl der Tagesausflüge (Angebot und Nachfrage)

15

Anzahl der geplanten Ferien- und Wochenendfahrten

4

Wochenendöffnung

Ja

Jahresöffnungszeit in Kalenderwochen

48

Zielwert Besucherzahlen ganzjährig

22900

Zielwert Stammnutzer pro Woche

200

 

Spezifizierung der Öffnungszeiten:

Montag

Dienstag

Mittwoch

Donnerstag

Freitag

Samstag

Sonntag

15.00-21.30

15.00-21.30

13.00-19.00 (Mädchentag)

15.00-21.30

15.00-21.30

 

Sonderveranstaltungen

15.00-21.30

 

 

Ziele der Leistung / Fachliche Bewertung

 

Das „JUZENA“ ist eine Jugendfreizeiteinrichtung, die neben dem offenen Betrieb sehr unterschiedliche Interessen- und Projektgruppen in ihrem Angebot hat.

Zielgruppe sind Jugendliche zwischen 10 - 26 Jahren wobei Jugendliche zwischen 13  und 17 Jahren die Kerngruppe bilden. Die Einrichtung bietet den jungen Menschen Beratung und Beziehung, außerschulische Bildung und setzt sich aktiv für deren Grundversorgung ein. Sie erhält regelmäßig Lieferungen der Bergedorfer Tafel.

Das JUZENA setzt auf die Beteiligung der jungen Menschen und bezieht sie aktiv in die Gestaltung ihrer Programme ein. Jugendliche haben die Möglichkeit die „Juleica“ zu erwerben und werden dann in der Folgezeit häufig in die Programmgestaltung eingebunden.

Für 2020 ist angedacht den bestehenden Fitnessraum in einen Bewegungsraum umzufunktionieren, damit der Zugang auch einer jüngeren Zielgruppe möglich ist und die aktuellen Bedarfe nach Bewegungsangeboten befriedigt werden können.

 

Die Einrichtung verfügt über einen attraktiven Außensportbereich der auch für diverse Gruppenangebote genutzt wird. Das Einzugsgebiet umfasst im Wesentlichen Neuallermöhe, Nettelnburg und Bergedorf West.

 

Der Träger hat im Rahmen des Antragsannahmeverfahrens eine dezidierte Leistungsbeschreibung vorgelegt. Der Bedarf ist planerisch begründet und die weitere Förderung fachlich geboten. Aus fachlicher Sicht wird daher empfohlen, dem Verteilungsvorschlag in der vorgesehenen Höhe zuzustimmen.


 

„Offenes integratives Veranstaltungsprogramm“

(mittendrin! gGmbH)

 

 

Projektkennziffer J 25

 

Kennzahlen zum Veranstaltungsprogramm

Plan

Altersgruppen

6 bis u 27 Jahre

Öffnungszeiten (Wochen p.A.)

52

Exkursionen/Teilnehmer

57/285

Besucher ganzjährig

1500

Gruppen

17

Stammnutzer pro Woche

28

Teilnehmer ohne Betreuung durch „mittendrin!“ (%)

50

Eigenmittel

53.889  €

Höhe der Zuwendung

15.341,00 €

Mitarbeiter

0,2

Freiwillige Helfer

0

 

 

Ziele der Leistung / Fachliche Bewertung

 

Der Name „Offenes integratives (inklusives) Veranstaltungsprogramm“ drückt in Kürze das Anliegen des Projektes aus. Es verbindet Menschen mit und ohne Behinderung im gemeinsamen Tun und Erleben. Es handelt sich also um ein offenes und „inklusives“ Programm der Kinder- und Jugendhilfe.

 

Die Arbeitsschwerpunkte sind,

 geschlechtsspezifische Angebote,

 Angebote welche praktische Lebenshilfe beinhalten,

 Angebote die der Geselligkeit dienen und

 Angebote mit therapeutischem Hintergrund.

 

Der Träger bezuschusst sein Projekt mit einem sehr hohen Eigenanteil. Der Träger plant seine Angebote unterjährig und richtete diese an den Bedarfen des Klientels aus.

Das Veranstaltungsprogramm wird monatlich veröffentlicht.

Die resultierenden Angebote decken eine große Zielgruppe ab. Offene Angebote für Kinder und Jugendliche werden somit anteilig finanziert. Der Träger verfügt über ein exaktes Controllingsystem um die Leistungsbereiche dezidiert zu erfassen.

 

Der Träger hat im Rahmen des Antragsannahmeverfahrens eine klare Leistungsbeschreibung vorgelegt. Der Bedarf ist planerisch begründet und die weitere Förderung fachlich geboten. Aus fachlicher Sicht wird daher empfohlen, dem Verteilungsvorschlag in der vorgesehenen Höhe zuzustimmen.


 

 

„Straßensozialarbeit“ (Internationaler Bund)

 

 

Projektkennziffer J 27

 

Projektinformation

Plan

Hauptamtliches Personal

1,75

Anzahl Honorarkräfte

  1

Ehrenamtliche Kräfte

1

Eigenmittel/Einnahmen

100  €

Verteilungsvorschlag

90.876,00 €

Stammbesucher (pro Woche)

50

Besucherzahlen (täglich ohne Sonderveranstaltungen)

30

Öffnungstage (pro Woche)

7

Öffnungszeiten (pro Woche)

44

Öffnungswochen (pro Jahr)

46

Mädchen (%)

10

Anteil der Nutzer mit Migrationshintergrund

75%

*und weiterer Sportangebote

 

Spezifizierung der Öffnungszeiten

Montag

Dienstag

Mittwoch

Donnerstag

Freitag

Samstag

Sonntag

16.00-22.00

15.00-21.00

16.00-22.00

15.00-21.00

16.00-22.00

15.00-21.00

16.00-22.00

15.00-21.00

16.00-22.00

15.00-21.00

15.00-22.00*

 

15.00-22.00**

*Öffnungszeit Sommerhalbjahr ** Öffnungszeit Winterhalbjahr, zzgl. Angebotszeiten

 

 

Ziele der Leistung / Fachliche Bewertung

 

Die Straßensozialarbeit in Neuallermöhe unterstützt junge Menschen im Alter von 12 bis 27 Jahren. Die Hauptzielgruppe liegt allerdings bei 14 25 Jahren überwiegend mit Migrationshintergrund, durch persönliche Betreuung und mit niedrigschwelligen Gruppenangeboten.

Viele der Kinder, Jugendlichen und Jungerwachsenen sind vorher bereits auffällig geworden und haben keine stützenden Strukturen in ihrer Familie oder in ihrem sozialen Umfeld. Dadurch fehlt häufig die persönliche, berufliche und gesellschaftliche Orientierung. Durch die aufsuchende Arbeit auf Straßen und öffentlichen Plätzen und durch Gespräche werden Hilfestellungen gegeben und die Jugendlichen an Aktivitäten herangeführt. Über Angebote zur schulischen und beruflichen Orientierung erhalten die Teilnehmer/innen Orientierung und die Möglichkeit, Selbstwertgefühl aufzubauen. Bei den sportlichen Aktivitäten erlernen die Teilnehmer das Einhalten von Regeln und die Teamarbeit.

Für 2020 ergibt sich die Nutzung der Sporthalle am Montag von 17 bis 20 Uhr. Hier ist in Planung Ballsport anzubieten.

 

Aufgrund der eskalierenden Situation im Stadtteil mit einer größeren Gruppe Jugendlicher wurde im Jugendhilfeausschuss vom 27.09.2016 beschlossen, die Straßensozialarbeit in Neu-Allermöhe aufzustocken. Die Finanzierung der Aufstockung erfolgt zu 50% (25.000€) aus Mitteln SAJF. Die o.a. Kennzahlen zu dem Projekt sind unter diesem Vorbehalt zu betrachten.

 

Der Träger hat im Rahmen des Antragsannahmeverfahrens eine dezidierte Leistungsbeschreibung vorgelegt. Der Bedarf ist planerisch begründet und die weitere Förderung fachlich geboten. Aus fachlicher Sicht wird daher empfohlen, dem Verteilungsvorschlag in der vorgesehenen Höhe zuzustimmen.


 

 

„Mädchentreff“ Neuallermöhe („Dolle Deerns e.V.“)

 

 

Projektkennziffern J 28

 

Projektinformation

Plan

Anzahl der Stellen hauptamtliches Personal

1,5

Anzahl der Honorarkräfte

4

Eigenmittel / Einnahmen

350 €

Zuwendung gem. Verteilungsvorschlag

111.000,00 €

Wöchentliche Angebots-/Öffnungszeiten in Stunden

20

Anzahl der Gruppenangebote

7

Anzahl der Tagesausflüge

6

Anzahl der geplanten Ferien- und Wochenendfahrten

1

Wochenendöffnungszeiten**

Nein

Jahresöffnungszeit in Kalenderwochen

47

Zielwert Besucherinnenzahlen (p.A.)

6000

Zielwert Stammnutzerinnen pro Woche

50

Anteil Nutzerinnen mit Migrationshintergrund

95%

 

 

Spezifizierung der Öffnungszeiten

Montag

Dienstag

Mittwoch

Donnerstag

Freitag

Samstag

Sonntag

 

14.00-19.30

14.00-19.30

14.00-19.30

14.00-18.30

 

 

 

 

Ziele der Leistung / Fachliche Bewertung

 

Der Träger „Dolle Deerns“ unterstützt mit seinen Treffs in Lohbrügge und Neuallermöhe Mädchen und junge Frauen im Alter von 9–21 Jahren, aktuell in der Hauptzielgruppe 9 - 16 Jahre, in ihrer Persönlichkeitsentwicklung. Er berät sie in allgemeinen Lebensfragen und in Krisen, fördert ihre schulischen und beruflichen Perspektiven und vermittelt bei Partnerschaftskonflikten und in Konflikten mit dem Elternhaus. Der Träger wählt dabei einen parteilichen und von den spezifischen Interessen der Nutzerinnen geleiteten Arbeitsansatz.

Ein besonders Projekt im Jahreskalender sind die „Berufsfindungstage“ für Mädchen. Diese werden in Kooperation mit mehreren Trägern und Schulen durchgeführt.

 

Der Träger hat im Rahmen des Antragsannahmeverfahrens eine dezidierte Leistungsbeschreibung vorgelegt. Der Bedarf ist planerisch begründet und die weitere Förderung fachlich geboten. Aus fachlicher Sicht wird daher empfohlen, dem Verteilungsvorschlag in der vorgesehenen Höhe zuzustimmen.


 

 

Haus Warwisch e.V.

 

 

Projektkennziffer J 29

 

Projektinformation

Plan

Anzahl der Stellen hauptamtliches Personal

2,47

Anzahl der Honorarkräfte

4

Eigenmittel / Einnahmen

136.029 €

Verteilungsvorschlag

118.000,00 €

Wöchentliche Öffnungszeiten*

30

Anzahl der Gruppenangebote

4

Anzahl der Tagesausflüge

24

Anzahl der geplanten Ferien- und Wochenendfahrten

17

Wochenendöffnungszeiten

ja

Jahresöffnungszeit in Kalenderwochen

52

Zielwert Besucherzahlen ganzjährig

2300

Zielwert Stammnutzer pro Woche

54

*für den offenen Bereich zzgl. der Öffnungszeiten aus dem Gruppenfreizeitbetrieb

 

Spezifizierung der Öffnungszeiten / Gruppenangebote*

Montag

Dienstag

Mittwoch

Donnerstag

Freitag

Samstag

Sonntag

 

 

17.00-19.30

17.00-19.30

16.30-19.00

 

 

*diverse Gruppenangebote außerhalb der angegebenen Zeiten

 

Ziele der Leistung / Fachliche Bewertung

 

Das Haus Warwisch steht in Bergedorf für die Möglichkeit junger Menschen, Wassersport und speziell den Segelsport zu erlernen und auszuüben. Neben zahlreichen Programmangeboten bietet die Einrichtung Jugendgruppen Wohn- und Schlafraum für selbstorganisierte Aktivitäten und Erholungsfreizeiten. Die Gruppen versorgen sich in der Regel selbst und können auf das gesamte Sport-Equipment von Haus Warwisch zurückgreifen. Aus den Erlösen der Vermietung erwirtschaftet die Einrichtung über die Hälfte des benötigten Etats selbst.

Haus Warwisch engagiert sich als wesentlicher Akteur der Jugendarbeit im Landgebiet in Kooperationsprojekten mit der Stadtteilschule Kirchwerder und mit anderen Trägern und Einrichtungen der Kinder- und Jugendarbeit.

 

Der Träger hat im Rahmen des Antragsannahmeverfahrens eine dezidierte Leistungsbeschreibung vorgelegt. Der Bedarf ist planerisch begründet und die weitere Förderung fachlich geboten. Aus fachlicher Sicht wird daher empfohlen, dem Verteilungsvorschlag in der vorgesehenen Höhe zuzustimmen.


 

 

Spielhaus Neu-Allermöhe-West „Kiebitz“ (AWO)

 

 

Projektkennziffer J 30

 

Projektinformation

Plan

Anzahl der Stellen hauptamtliches Personal

2

Anzahl der Honorarkräfte

10

Anzahl der FSJ-Kräfte

0

Eigenmittel / Einnahmen

9.781 €

Verteilungsvorschlag

164.796 €

Wöchentliche Öffnungszeiten (Std.)

35,5

Anzahl der Gruppenangebote

10

Anzahl der Tagesausflüge

15

Anzahl der geplanten Ferien- und Wochenendfahrten

1

Jahresöffnungszeit in Kalenderwochen

48

Besucherzahlen ganzjährig

8000

Stammnutzer pro Woche

80

Anteil der Nutzer mit Migrationshintergrund

75%

 

Öffnungszeiten

Montag

Dienstag

Mittwoch

Donnerstag

Freitag

Samstag

Sonntag

09.00-12.30

14.30-18.00

09.00-12.30

14.30-18.00

09.00-12.30

14.30-18.00

09.00-12.30

14.30-18.00

09.00-12.30

14.30-18.00

 

*Gruppenangebote finden zu den Öffnungszeiten statt

 

Ziele der Leistung / Fachliche Bewertung

 

Das Spielhaus „Kiebitz“ befindet sich in Neu-Allermöhe und ist für die Zielgruppe 0-14 Jahren ausgerichtet. Hauptnutzergruppe sind Kinder zwischen 0-12 Jahren. Einzugsbereich ist überwiegend das nähere Wohnumfeld, vereinzelt kommen Kinder aus größerer Entfernung.

 

Über das reguläre Angebot hinaus, bietet das Spielhaus diverse Gruppenangebote unterjährig an z.B. Fahrten ins Schwimmbad, Indoorpark u.a. Für das Jahr 2020 sind neue Ausflüge geplant, diese werden partizipativ mit den Kindern geplant. In den Vormittagsstunden findet die sogenannte „Kiebitzgruppe“ statt. Einmal in der Woche ein offener Eltern-Kind-Vormittag. Im Nachmittag finden neben den offenen Bereich auch die Angebote wie zum Beispiel „Spieletag“ mit Eltern, Mädchentag und Jugendtagen, basteln und kochen/backen statt. Durch den offenen Zugang werden die Kinder erreicht, die andere Formen der Tagesbetreuung nicht nutzen können.

 

In der Leistungsbeschreibung wird eine differenzierte Angebotsstruktur dargestellt. Die vorhandenen Räumlichkeiten bieten sehr gute Möglichkeiten und durch die Beteiligung von ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern (Eltern) findet das hauptamtliche Betreuungspersonal eine gute Unterstützung. Diese kommt uneingeschränkt dem Programmangebot der Einrichtung zu Gute.

 

Der Träger hat im Rahmen des Antragsannahmeverfahrens eine dezidierte Leistungsbeschreibung vorgelegt. Der Bedarf ist planerisch begründet und die weitere Förderung ersichtlich. Aus Sicht des Bezirksamtes wird daher empfohlen, dem Verteilungsvorschlag in der vorgesehenen Höhe zuzustimmen.


 

 

Jugendhaus Boberg (INVIA)

 

 

Projektkennziffer J 34

 

 

Projektinformation

Plan

Anzahl der Stellen hauptamtliches Personal (Stellen)

0,5

Anzahl der Honorarkräfte

8

Eigenmittel / Einnahmen

13.551 €

Zuwendung gemäß Verteilungsvorschlag

46.372,00 €

Wöchentliche Öffnungszeiten

17

Anzahl der Gruppenangebote

5

Anzahl der Tagesausflüge

6

Anzahl der geplanten Ferien- und Wochenendfahrten

2

Wochenendöffnungszeiten pro Monat

ja

Jahresöffnungszeit in Kalenderwochen

46

Zielwert Besucherzahlen ganzjährig

5500

Zielwert Stammnutzer pro Woche

60

* Zusätzlich Schulkooperationen dienstags und donnerstags

 

Öffnungszeiten*

Montag

Dienstag

Mittwoch

Donnerstag

Freitag

Samstag

 

 

14.00-20.00

 

16.00-20.00

 

15.00-22.00

 

*an den anderen Wochentagen diverse Angebote, zum Teil fremdfinanziert (Arbeit mit Geflüchteten), es besteht die Möglichkeit für ältere Besucher das Haus in Eigenverantwortung zu nutzen

 

 

Ziele der Leistung / Fachliche Bewertung

 

Die Räume des Jugendhauses Boberg verteilen sich über 2 Etagen. Im Erdgeschoss steht eine Grundfläche von 110 m² zur Verfügung, welche nach unterschiedlichen Funktionen gegliedert ist. Im ersten Geschoss befindet sich eine ca. 70 m² große Dachterrasse sowie ein weiterer Raum mit ca. 40m² Nutzfläche. Beide Bereiche sind getrennt voneinander nutzbar. Beide Bereiche stehen grundsätzlich Kindern und Jugendlichen, als Ort der Begegnung und für eine sinnvolle Freizeitgestaltung zur Verfügung. Der Träger INVIA ist mit dem „Clippo“ in Lohbrügge bereits präsent und in Bergedorf gut vernetzt.

Im Jugendhaus Boberg werden neben dem offenen Bereich an drei Tagen die Woche, auch weitere Gruppenangebote und Projekte z.B. Musikprojekt, Kreativprojekt angeboten. Zusätzlich bietet der Träger über Drittmittelfinanzierung weitere Projekte unter der Woche an z.B. Mütter-Töchter Projekt, Sportprojekt (Arbeit mit Geflüchteten).

Die Einrichtung ist für das kommende Jahr in Planung, ob eine eigenverantwortliche Öffnungszeit vorgehalten werden kann.

 

 

Der Träger hat im Rahmen des Antragsannahmeverfahrens eine dezidierte Leistungsbeschreibung vorgelegt. Der Bedarf ist planerisch begründet und die weitere Förderung fachlich geboten. Aus fachlicher Sicht wird daher empfohlen, dem Verteilungsvorschlag in der vorgesehenen Höhe zuzustimmen.

 

 


 

 

„Lass 1000 Steine rollen e.V.“

 

 

Projektkennziffer P 01

 

Projektinformation

Plan

Anzahl der Stellen hauptamtliches Personal

1

Anzahl der Honorarkräfte

3

Veranschlagte Eigenmittel / Einnahmen

2.560 €

Zuwendung gemäß Verteilungsvorschlag

84.131,00 €

Wöchentliche Öffnungszeiten in Wochenstunden

56

Gruppen

10

Anzahl der Tagesausflüge

0

Anzahl der geplanten Ferien- und Wochenendfahrten

0

Wochenendöffnungszeiten

ja

Jahresöffnungszeit in Kalenderwochen

47

Zielwert Anzahl der Besuche ganzjährig

4500

Zielwert Stammnutzer pro Woche

50

 

Öffnungszeiten/Präsenzzeit

Montag

Dienstag

Mittwoch

Donnerstag

Freitag

Samstag

Sonntag

 

14.00-21.30

14.00-21.30

14.00-21.30

14.00-21.30

 

 

*Am Wochenende haben die jungen Menschen die Möglichkeit, im Rahmen der „Schlüsselverantwortung“ auch ohne Betreuung in den Räumen zu üben.

 

 

Ziele der Leistung / Fachliche Bewertung

 

Das Projekt nutzt das Medium Musik um im Haus der Jugend Heckkaten, Jugendlichen und Jungerwachsenen im Alter von 14 – 25 Jahren eine kreative und drogenfreie Freizeitgestaltung zu ermöglichen. Es besteht für die Jugendlichen die Möglichkeit, an 3 Instrumenten (Gitarre, Bass Schlagzeug) qualifizierten Unterricht zu erhalten. Einige der jungen Musikerinnen und Musiker konnten das Angebot als Sprungbrett für eine beachtete Musikerkarriere nutzen. Neben den betreuten Zeiten haben die jungen Menschen auch die Möglichkeit, die Räume in Selbstverantwortung zu nutzen. Das Projekt verfügt über ein eigenes Tonstudio.

Für 2020 ist sind auch wieder öffentliche Auftritte und Konzerte geplant z.B. „Fest in West“, Jahresabschlusskonzert u.a.

Durch die Verortung im HdJ können die vorhandenen Ressourcen optimal genutzt und ein breites Beratungsangebot bereitgestellt werden.

 

Der Träger hat im Rahmen des Antragsannahmeverfahrens eine dezidierte Leistungsbeschreibung vorgelegt. Der Bedarf ist planerisch begründet, die weitere Förderung fachlich geboten. Aus fachlicher Sicht wird daher empfohlen, dem Verteilungsvorschlag in der vorgesehenen Höhe zuzustimmen.

 


Projekt Jugendbude Lohbrügge

 

Zuwendung gemäß Verteilungsvorschlag

9.200,00 €

 

Spezifizierung der Öffnungszeiten

Montag

Dienstag

Mittwoch

Donnerstag

Freitag

Samstag

Sonntag

17:00 – 20:30

17:00 – 20:30

17:00 – 20:30

17:00 – 20:30

17:00 – 20:30

 

 

 

 

Bei der Jugendbude Lohbrügge handelt es sich um einen Pavillon, der auf dem Gelände des Spielplatzes Lohbrügger Landstraße 55 steht. Die Jugendbude wird von ca. 30 jugendlichen Stammnutzern pro Woche im Alter von 12 -18 Jahren besucht und über Honorarmittel betrieben. Die Verwaltung und fachliche Begleitung erfolgt über die Mitarbeiter des Jugendclubs im Quartier. Öffnungszeiten sind wochentags von 16:00 bis 20:00 Uhr.

 

Ziele der Leistung/Fachliche Bewertung:

Der Bedarf ist planerisch begründet und die weitere Förderung fachlich geboten. Aus fachlicher Sicht wird daher empfohlen, dem Verteilungsvorschlag in der vorgesehenen Höhe zuzustimmen.