Bezirksversammlung Bergedorf

Drucksache - 21-0221  

 
 
Betreff: Ranger für den Bezirk Bergedorf
Status:öffentlichDrucksache-Art:Antrag
Verfasser:CDU-Fraktion
Federführend:Dezernat Steuerung und Service   
Beratungsfolge:
Bezirksversammlung Bergedorf
28.11.2019 
Sitzung der Bezirksversammlung Bergedorf      

Sachverhalt
Beschlussvorschlag
Anlage/n

Sachverhalt:

Antrag der BAbg. Froh, Wegner, Pelch und Fraktion der CDU

 

Am 8. Mai 2019 hat die Hamburgische Bürgerschaft die Drucksache 21/16980, „Vertrag für Hamburgs Stadtgrün: Siedlungsentwicklung ermöglichen – Naturqualität verbessern – Lebensqualität steigern. Maßnahmen zur Verbesserung von Hamburgs Grün – Verständigung mit den Initiatoren der Volksinitiative „Hamburgs Grün erhalten“, beschlossen.

 

Darin ist vorgesehen, die Naturqualität durch vielfältige Maßnahmen zu verbessern. Eine dieser Maßnahmen (Nr. 12) ist die dauerhafte Einrichtung von „zehn ganze(n) Stellen für Ranger in den Naturschutzgebieten und dem Biotopverbund“. Die Ranger oder Rangerinnen haben die Aufgabe, als Mittler oder Mittlerinnen zwischen Mensch und Natur die Besucher oder Besucherinnen der Schutzgebiete vor Ort über Sinn und Zweck von Schutz- und Pflegemaßnahmen zu informieren, Pflege- und Reparaturarbeiten zu übernehmen und Entwicklungen von Beständen geschützter Tier- und Pflanzenarten zu erfassen.

 

Bergedorf ist der flächenmäßig größte Bezirk Hamburgs, mit vielfältigen Naturschutzgebieten, Landschaftsschutzgebieten, Grünanlagen und einem großem Anteil am Biotopverbund. Die zeitliche Verteilung der Tätigkeiten der Ranger oder Rangerinnen sollte hieran ausgerichtet werden.

 

 


Petitum/Beschluss:

Wir beantragen daher, die Bezirksversammlung möge beschließen:

 

Der Bezirksamtsleiter setzt sich bei den zuständigen Behörden dafür ein, dass die Tätigkeit der Ranger bzw. Rangerinnen entsprechend der in den Bezirken vorhandenen Flächen von Naturschutzgebieten und Biotopverbund verteilt wird.

 

Über das Ergebnis und den Zeitablauf ist im Umweltausschuss, unter Hinzuladung des Regionalausschusses, zu berichten.

 

 


Anlage/n:

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