Bezirksversammlung Bergedorf

Drucksache - 21-0437  

 
 
Betreff: Die Pflicht kommt vor der Kür – Wie viele gefällte Bäume wurden nicht nachgepflanzt?
Status:öffentlichDrucksache-Art:Kleine Anfrage nach § 24 BezVG
Verfasser:CDU-Fraktion
Federführend:Dezernat Steuerung und Service   
Beratungsfolge:
Bezirksversammlung Bergedorf
18.06.2020 
Sitzung der Bezirksversammlung Bergedorf      

Sachverhalt
Beschlussvorschlag
Anlage/n

ALLRIS® Office Integration 3.9.2

Sachverhalt:

 

Kleine Anfrage des BAbg. Wegner und CDU-Fraktion



Bäume bringen eine Reihe an positiven Effekten auf die Umwelt, das Klima und letztlich für die Lebensqualität aller Bürgerinnen und Bürger mit sich. Sie absorbieren u.a. Abgase, sorgen durch Wasserspeicherung und Beschattung für den Erhalt und die Verbesserung des städtischen Mikroklimas und produzieren Sauerstoff. Dies allein schon zeigt, dass jeder einzelne Baum für die Lebensqualität und das Stadtklima von überaus großer Bedeutung ist. Seit 2011 regiert im Bezirk Bergedorf die SPD zusammen mit der Partei „Bündnis 90/ Die Grünen“. Insbesondere letztere kritisierte oftmals die Bundesregierung für ihre Umweltpolitik und ließ im gleichen Zug verlauten, den Umweltschutz in den Vordergrund zu stellen.

 

Vor diesem Hintergrund frage ich:

1. Wie viele Bäume wies der Bezirk Bergedorf jeweils im Februar 2011 und im Februar 2020 auf? (Bitte pro Jahr angeben)

2. Wie viele Bäume wurden im Bezirk Bergedorf in den Jahren 2011 bis 2020 jeweils gefällt? (Bitte pro Jahr angeben)

3. Wie viele Bäume wurden im Bezirk Bergedorf in den Jahren 2011 bis 2020 jeweils nachgepflanzt? (Bitte pro Jahr angeben)

4. Wie viele gefällte Bäume wurden im Bezirk Bergedorf seit Februar 2011 nicht nachgepflanzt und warum nicht?

5. Wie hoch sind die durchschnittlichen Gesamtkosten für die Nachpflanzung eines Baumes?

6. Wie hoch sind die durchschnittlichen Personalkosten für die Neupflanzung eines Baumes?

7. Aus welchen Zuweisungen kann das Bezirksamt Bergedorf Bäume nachpflanzen?

8. Verfügt das Bezirksamt Bergedorf aus der Sicht der Behördenleitung über ausreichend Mittel, um jeden gefällten Baum nachpflanzen zu können? Wenn nein, welche zusätzlichen Mittel wären für eine Nachpflanzungsquote von 1 zu 1 erforderlich?

9. Verfügt das Bezirksamt Bergedorf aus Sicht der Behördenleitung über ausreichend Personal, um jeden gefällten Baum 1 zu 1 nachpflanzen zu können? Wenn nein, wie viel zusätzliches Personal in VZÄ wären dafür erforderlich?

10. Wie viele potenzielle freie Baumstandorte wurden im Bezirk Bergedorf zum Stichtag 1. April 2020 ermittelt?

11. Wieso wurden die potenziell freien Baumstandorte bisher nicht bepflanzt?

12. Müssen auf privatem Grund gefällte Bäume grundsätzlich nachgepflanzt werden? Wenn ja, in welchem Verhältnis?

13. Auf welche Höhe belief sich die Ausgleichsgebühr für die Fällung von Bäumen auf privatem Grund in den Jahren 2015 bis 2020? (Bitte pro Jahr angeben)

14. Für wie viele Bäume, wurde in den Jahren 2011 bis 2020 jeweils eine Ausgleichzahlung für die Fällung von Bäumen gezahlt (bitte pro Jahr angeben) und wurden diese Bäume 1 zu 1 nachgepflanzt? Wenn nein, wieso wurden diese trotz Ausgleichzahlung vom Bezirksamt nicht nachgepflanzt?

15. Wofür werden die Ausgleichzahlungen für die Fällung von Bäumen auf privatem Grund genutzt?

16. Werden die Ausgleichzahlungen für die Fällung von Bäumen nur für die Nachpflanzung von Bäumen genutzt? Wenn nein, wieso nicht?

 

ALLRIS® Office Integration 3.9.2

Petitum/Beschluss:

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ALLRIS® Office Integration 3.9.2

Anlage/n:

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Stammbaum:
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21-0437.01   Die Pflicht kommt vor der Kür - Wie viele gefällte Bäume wurden nicht nachgepflanzt?   Dezernat Steuerung und Service   Antwort