Bezirksversammlung Bergedorf

Drucksache - XVIII/0025  

 
 
Betreff: Anordnungen der Straßenverkehrsbehörde
Status:öffentlichDrucksache-Art:Beschlussvorlage
  Aktenzeichen:75.00-1,3
Federführend:Dezernat Steuerung und Service   
Beratungsfolge:

Sachverhalt

Freie und Hansestadt Hamburg

Bezirksamt Bergedorf

 

 

75.00-1,3              Drucksachen-Nr. XVIII/0025

              04.07.2008


 

Beschlussvorlage

- öffentlich -


 


 

Beratungsfolge

am

TOP

 

 

 

 


!Titel!


Anordnungen der Straßenverkehrsbehörde


!Titel!


 


 


 

Sachverhalt

 


Unter Anwendung von § 45 StVO ordnet das Polizeikommissariat 43 als zuständige Straßenverkehrsbehörde an:

1. Werner-Witt-Straße 1 / Höhe Wilhelm-Iwan-Ring

    hier: Einrichten einer Fahrbahnrandbeschränkung

 

Es wird die Einrichtung einer Fahrbahnrandbeschränkung auf der Nordwestseite der Werner-Witt-Straße 1 in Höhe der Einmündung Wilhelm-Iwan-Ring zwischen dem Haus Nr. 1 und der Einmündung angeordnet.

Die vorstehende Anordnung erfordert das Aufstellen der VZ 283-10 StVO (Haltverbot-Anfang) in der Werner-Witt-Straße Höhe Haus Nr. 1 auf der Nordwestseite in Höhe der bestehenden Gehwegüberfahrt und das Aufstellen eines VZ 283-20 StVO (Haltverbot –Ende) in Höhe des Einmündungsbereiches zum Wilhelm-Iwan-Ring.

 

Begründung:

Durch ständig parkende Fahrzeuge auf der Nordwestseite der Straße kommt es beim Einbiegen aus der Straße Wilhelm-Iwan-Ring und beim Herausfahren aus der Straße Werner-Witt-Straße zu erheblichen Verkehrsbehinderungen. Um ein ordnungsgemäßes Herausfahren zu ermöglichen, ist die Fahrbahnrandbeschränkung erforderlich. Die vorstehende Anordnung dient der Erhöhung der allgemeinen Verkehrssicherheit.

 

2. Neuengammer Hausdeich, zwischen „Bei der Blauen Brücke“ und 200 m westlich der     Einmündung „Zwischen den Zäunen“

     hier: Straßenverkehrsbehördliche Maßnahmen (Bedarfsanordnung)

 

Es wird die Einrichtung einer zeitlichen Fahrbahnbeschränkung auf der Ostseite vom Neuengammer Hausdeich zwischen der Einmündung Bei der Blauen Brücke und 200 m westlich der Einmündung Zwischen den Zäunen (westliche Einmündung) anlässlich des „Vierländer Jungschützenfest“ in der Zeit vom Freitag, den 11.04.2008 bis zum Sonntag, den 13.04.2008 angeordnet.

 

Die vorstehende Anordnung erfordert das Aufstellen der VZ 283-10, 283-20 und 283-30 StVO auf der Ostseite vom Neuengammer Hausdeich (12 Stück). Die VZ 283 sind mit Zusatzzeichen „Vom 11.04.2008 bis zum 13.04.2008“ zu versehen.

Die Halteverbotszeichen sind mindestens vier Werktage vor Veranstaltungsbeginn aufzustellen.

 

Begründung:

Die angeordneten Maßnahmen dienen der Verkehrslenkung um den Durchgangsverkehr auf dem Neuengammer Hausdeich aufrecht zu erhalten, insbesondere den ÖPNV. Weiterhin wird die Freihaltung des Rettungsweges für Feuerwehr und die Hilfsdienste vom und zum Veranstaltungsraum gewährleistet.

 

3. Führung des Radverkehrs auf dem Brennerhof -beidseitig-

    hier: Straßenverkehrsbehördliche Anordnung zur Aufhebung der  Radwegebenutzungs-pflicht

 

Es wird die Aufhebung der Radwegebenutzungspflicht unter Änderung der alten Bezugs­anordnung für den Brennerhof –beidseitig- angeordnet.

Die vorstehende Anordnung erfordert den Austausch der vorhandenen VZ 240 StVO (Gemein­samer Geh- und Radweg) gegen VZ 239 StVO (Sonderweg Fußgänger) mit Zusatz­zeichen 1022-10 StVO (Radfahrer frei) auf der Straße Brennerhof-beidseitig- zwischen der Einmündung Moorfleeter Deich und Sandwisch. Das Zusatzzeichen 1026-31 StVO (Mofas frei) ist ebenfalls zu entfernen.

 

Begründung:

Auf Straßen bis zu maximal 10 000 Kfz/24 h sollte entsprechend der Verwaltungsvorschrift zur Straßenverkehrsordnung keine Radwegebenutzungspflicht auf Gehwegen angeordnet werden. Es ist davon auszugehen, dass der Radfahrer regelmäßig auf der Fahrbahn fahren kann. Hier wird der Radfahrer im Mischverkehr mit den Kraftfahrzeugen geführt. Der vorhan­dene Gehweg lässt eine Mitbenutzung durch Radfahrer nach Beendigung der Bauarbeiten rund um die BAB zu. Die vorstehende Beschilderung lässt dem Radfahrer die Wahl, ob er die Fahrbahn oder den Gehweg nutzen will. Hierdurch können Personengruppen, die nicht gerne mit dem Fahrrad auf der Fahrbahn fahren (z. B. Kinder, älter Personen, Familien), die Benutzung der Fahrbahn vermeiden und auf dem Gehweg fahren. Die Maßnahme dient der Förderung des Radfahrverkehrs.

Das Bezirksamt erhebt gegen die genannte Maßnahme keine Bedenken.


 

Beschlussvorschlag

 


Der Fachausschuss nimmt die Anordnung zur Kenntnis


 


 

 

Anlage/n:

ohne Anlagen