Bezirksversammlung Bergedorf

Drucksache - XVIII/0072  

 
 
Betreff: 1.Bodenpflegemaßnahmen am Hohendeicher See,
2.Uferbepflanzung Nordseite Hohendeicher See
Status:öffentlichDrucksache-Art:Kleine Anfrage nach § 24 BezVG
  Aktenzeichen:37.90-1
Federführend:Dezernat Steuerung und Service   
Beratungsfolge:

Sachverhalt

Freie und Hansestadt Hamburg

Bezirksamt Bergedorf

Bezirksversammlung

 

37.90-1              Drucksachen-Nr. XVIII/0072

              05.08.2008


 

Kleine Anfrage

gem. § 24 Bezirksverwaltungsgesetz

- öffentlich -


des Rüdiger-Horst Bambach (FDP)


 

Beratungsfolge

am

TOP

 

 

 

 


!Titel!


Bodenpflegemaßnahmen am Hohendeicher See,

Uferbepflanzung Nordseite Hohendeicher See


!Titel!


 


 


 

Sachverhalt/Fragen

 


Zu 1.    Bodenpflegemaßnahmen

            In der Zeit Anfang April wurde die große Wiese am Pavillon mit einem Hakengerät

            durchrissen.

            Ich frage das Bezirksamt:

A.    Wer hat diese Maßnahme veranlasst?

B.    Wer hat sie durchgeführt?

C.    Welchem Zweck dient diese Maßnahme?

D.    Ist es richtig, dass Wiesen im Landgebiet im Frühjahr bis Anfang Juni

       (zum Beispiel zum Schutz von Bodenbrütern, etc.) nicht bearbeitet werden

       dürfen?

Zu 2.    Uferbepflanzung

            Am Hohendeicher See, Nordseite, unterhalb des Warwischer Hinterdeichs wurde als

            Uferbefestigungsmaßnahme eine Lebendverbauungsbepflanzung aus Weidestöcken

            gewählt. Diese Weiden sind inzwischen stark ausgewachsen und brechen teilweise

            durch ihre Eigenschwere zusammen mit dem Uferstreifen ab.

            Ich frage das Bezirksamt:

E.    Ist diese „Naturbelassung“ so gewollt oder müssten nicht hier Pflegemaßnahmen

       zum Erhalt der Uferbefestigung ausgeführt werden.

 

Das Bezirksamt beantwortet die Anfrage wie folgt:                                                                                     ...

-2-

 

Zu 1. Bodenpflegemaßnahmen

a)   und b) Die Maßnahme wurde durch das Bezirksamt veranlasst und durchgeführt.

c)   Die angesprochene Fläche wird regelmäßig gemäht. Daher wird sie zu Beginn jeder Mähsaison eingeebnet oder auch „abgeschleppt“ um die Maulwurfshügel zu entfernen.

d)   Zeitliche Einschränkungen für Landwirte hinsichtlich der Bodenbearbeitung gibt es im Landgebiet generell nicht, nur im Naturschutzgebiet Kirchwerder Wiesen (Naturschutzgebietsverordnung § 5 Abs. 2 Nr.3 vom 1. April bis 30. Juni) und ggf. auf einzelnen Vertragsflächen des Naturschutzes. Für die Vergabe solcher Verträge ist die Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt zuständig.

      Auf kurz gemähten Flächen, wie oben erwähnt kann deshalb über die gesamte Vegetationszeit gemäht werden.

Zu 2. Uferbepflanzung

e)  An der Uferbefestigung sind keine Pflegemaßnahmen geplant. Der Verbau aus Weidestöcken soll naturbelassen bleiben.


 


 


 

 

Klaus Wolters


 

 

Anlage/n:

ohne Anlagen