Bezirksversammlung Bergedorf

Drucksache - XVIII/0721  

 
 
Betreff: Verkehrsberuhigung Neuengammer Hausdeich
Status:öffentlichDrucksache-Art:Mitteilung
  Aktenzeichen:75.00-1
Federführend:Dezernat Wirtschaft, Bauen und Umwelt   
Beratungsfolge:
Regionalausschuss
19.05.2009 
Sitzung des Regionalausschusses ungeändert beschlossen   
Regionalausschuss
16.06.2009 
Sitzung des Regionalausschusses ungeändert beschlossen   

Sachverhalt

Freie und Hansestadt Hamburg

Bezirksamt Bergedorf

 

 

75.00-1              Drucksachen-Nr. XVIII/0721

              11.05.2009


 

Mitteilung

des Bezirksamtes

- öffentlich -


 


 

Beratungsfolge

am

TOP

Regionalausschuss

19.05.2009

9

Regionalausschuss

16.06.2009

7

 


!Titel!


Verkehrsberuhigung Neuengammer Hausdeich


!Titel!


 


 


 

Sachverhalt

 


Wie in der Mitteilung -Drucksache XVIII/654- angekündigt hat das örtlich zuständige Polizeikommissariat Messungen durchgeführt und teilt das Ergebnis mit:

 

 

1. Aufstellung Verkehrsstatistikgerät (VSG):

1.1.

30.03.2009, ab 12.00 Uhr in Höhe Haus Nr. 257 (Ortsamt) in Fahrtrichtung Heinrich-Stubbe-Weg  bis zum 31.03., 10.00 Uhr.

 

1.2.

31.03.2099, ab 10.00 Uhr in Höhe Haus Nr. 244 in Fahrtrichtung Kirchwerder Landweg bis zum 01.04., 12.00 Uhr.

 

 

2. Messergebnisse:

2.1.

Gemessene Fahrzeuge:        1332

Die höchste gemessene Geschwindigkeit (1 x PKW) betrug 62 km/h in der Zeit von 19.00 Uhr bis 20.00 Uhr.

Die durchschnittliche Geschwindigkeit, die von 85 % aller gemessenen Fahrzeuge nicht überschritten wurde, lag bei 41 km/h.

 

In der Zeit von 07.00 Uhr bis 10.00 Uhr  lag die höchste Geschwindigkeit bei 50 km/h. Der Durchschnitt, der von 85 % der Nutzer der Straße nicht überschritten worden war, lag bei 39 km/h.

Die Geschwindigkeitsspitze in der Zeit von 12.00 – 14.00 Uhr lag bei 52 km/h, der Durchschnittswert bei ca. 41 km/h.

 

2.2.

Gemessene Fahrzeuge:        1636

Die höchste gemessene Geschwindigkeit (PKW) lag bei 68 km/h, einmal in der Zeit von 20.00-21.00 Uhr sowie von 00.00-01.00 Uhr.

Die durchschnittliche Geschwindigkeit, die von 85 % aller gemessenen Fahrzeuge nicht überschritten wurde, lag bei ca. 44 km/h.

 

Die Durchschnittsgeschwindigkeit in der Zeit von 07.00 Uhr bis 21.00 Uhr lag für beide gemessenen Fahrtrichtungen bei 40 km/h.

 

 

3. Bewertung

 

Die objektiv erhobenen Messungen belegen das subjektiv geäußerte Gefühl der Raserei deutlich nicht.

Es ist auch nicht anzunehmen, dass die Messungen zu anderen Zeiten und/oder Tagen zu anderen Ergebnissen führen würden.

 

Die Unfalllage ist unauffällig.

In persönlichen Gesprächen mit dem zuständigen Polizeiposten, POK Lange, hat es anlässlich von Beschwerden keine über zu hohe Geschwindigkeiten gegeben.

 

Aus Sicht des Polizeikommissariats 43 gibt es keine sachliche Notwendigkeit, den Forderungen der Anwohner zu entsprechen.

 


 

Beschlussvorschlag

 


Der Regionalausschuss nimmt Kenntnis.


 


 

 

Anlage/n:

ohne Anlagen